hunde tumor! FÜR HUNDE KENNER oder leute die SELBST EINEN HUND HABEN!

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Hallo zusammen,

es gibt viele Alternativen zu der OP und dem letzten Weg. Wir mussten unseren ersten Hund im Februar leider gehen lassen, da er einen Lebertumor hatte. Allerdings war dies bereits ein Sekundärtumor d.h. der Primärtumor hatte bereits gestreut. Da relativ lange nicht feststand, was genau unser Hund hat, haben wir uns auch über alle möglichen Therapien informiert. Natürlich hängt es in erster Linie davon ab was für ein Tumor es genau ist und ob er bereits (und wenn ja wieviel) gestreut hat. Viele sogenannten Therapien werden von Heilpraktikern angeboten und sind in keinster Weise wissenschaftlich untermauert. Dazu gehört z.B. Magnetfeldbehandlung, Futterumstellung ohne weitere reichende Therapie, Psychotherapie etc. Da findest du leider allerlei Unfug der nur den Therapeuten bereichert. Inzwischen gibt es in Deutschland aber auch mehrere Möglichkeiten zur Chemo-Therapie für Hunde. Das ist unglaublich anstrengend für die Hunde, kann aber helfen. Auch ich kann dir nur raten: Sprich mit mindesten 3 verschiendenen TÄ's und fahre am besten auch eine Tierklinik. Wenn du es dir irgendwie leisten kannst: Sprich die Ärtze an, ob es Sinn macht ein Biopsie durchzuführen: Dabei wird dem Tumor eine Probe entnommen und im Labor untersucht. Dann kann die Therapie vielleicht besser abgestimmt werden. Zum Schluss noch Hoffnung für dich: Zwar tritt bei Hunden immer öfter Krebs auf - die Heilungschancen werden aber auch immer besser. Der Hund meiner Eltern hat erst letztes Jahr seinen Hautkrebs rückfallsfrei besiegt! Ich drücke die von ganzem Herzen alle Daumen!

Also, es kommt auf jeden Fall darauf an wie früh man es bemerkt, und ob das Tier sonst noch irgendwelche Probleme hat, mein hund zum beispiel (14 1/2) musste eingeschläfert werden, da er 1 hätte verbluten können ( das kommt aber auf den krebs an) 2. Doch schon sehr alt war und 3. Herzpropleme hatte, außerdem waren wir uns nicht unbedingt sicher, weil es ziemlich viele ops geworden wären, ob er es überlebt hätte, und das alles wollten wir in nicht mehr antuen,die Nacht dafor ist er bestimmt 60 mal umgekippt! 

Ja, es gibt auch heilpflanzen gib einfach mal in Google heilpflanzen gegen hundekrebs ein! Das meiste wirkt aber nur vorübergehend, genau wie irgendeine ärztlich verschriebene Medizin! Außerdem wird der krebs falls es hilft wahrscheinlich zurück kommen!

Falls dem Hund wirklich Krebs hat, würde ich dir, um weitere schmerzen zu verhindern raten, ihn operieren zu lassen, oder eben einschläfern!

Ich hoffe ich konnte dir helfen! Lg

hallo, liebe fragende,- also, ich find eine op am besten, wenn du angst um deinen hund hast, was ich verstehen kann, dann geh vorher zu einen karidiologen mit ihm...das sichert schon mal seinen herzzustand auf,- dann kannst du noch eine blutuntersuchung leber herz niere machen, wenn der laborwert ok ist, kann schon fast nichts mehr schiefgehen, such dir einen tierarzt deines vertrauens, wenn der tumor draussen ist, finde ich hat dein hund die besten chancen...natürlich kannst du dann noch fragen, ob eine bestrahlung notwendig ist...meine hündin hatte 2 gutartige tumore und 2 bösartig, sie wurde vor einem jahr operiert, ich weiss das man da mitzittert, heute ist sie 10,5 jahre alt und ist pumperlgesund und freut sich und springt herum, - alles liebe für dich und deine hündin,- ich drück die daumen

Ab einem gewissen Alter sind die Hunde anfällig für Krebstumore.Leider hatte unser Dackelmix mit 12,5 Jahren auch so einen bösartigen Darmtumor und auch noch ein übergroßes Herz,dh.Herzhusten .Wenn du mit dem Hund in eine Klinik fährst,dann laß ihn per Ultraschall untersuchen und wenn der Arzt dann meint,es wäre zu operieren,dann geht es auch im Allgemeinen gut.Leber und Darmtumore streuen allerdings öfters und sind auch in den meisten Fällen unheilbar. Mit Heilpflanzen wäre ich vorsichtig,weil man nie weiß ob das Tier es auch verträgt.

Das sind allesamt Fragen welche du im Bezug auf deinen Hund bei deinem Tierarzt stellen solltest. Im Zweifelsfall solltest du noch eine Zweit- und Drittmeinung bei weiteren Tierärzten einholen.

Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Manche die operiert werden müssen und andere welche man besser "in Ruhe lässt" um Frühzeitiges Streien von Metastasen zu verhindern.

In jedem Fall lässt man sich, wenn ein Tumor entdeckt wurde, beraten wie sich die entsprechende Krebsarten dazu Äußert, welche Chancen durch OP bestehen und ob durch eine OP überhaupt die Lebenszeit zu verlängern ist - ohne Leiden - versteht sich.

Es bedeutet nicht immer sofort OP oder Einschläfern. Mancher Hund hat noch schöne, lebenswerte Zeiten, trotz Tumor und ein gut informierter Halter weiß genau wann die Endphase eines Krebses gekommen ist. Der Hund hat dann die Chance schmerzfrei und rechtzeitig erlöst zu werden.

Dazu ist ein guter Tierarzt erforderlich der "seine" Patienten auch betreut.

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