hpv-Impfung ja oder nein? Was meint ihr?

5 Antworten

Na klar, lass dich impfen. Evtl schreibst du dir deine Fragen/Zweifel auf einen Zettel und nimmst den zum Arzt mit und lässt dich darüber aufklären. Ich würd´s machen, schon allein wegen deiner Verwandschaft. Keine Angst, das ist halb so wild.

Die Impfung verhindert Gebärmutterhalskrebs wenn HPV im Spiel ist nicht zu 100% Krebs bekommen kannst du trotzdem, gibt ja noch laufend andere Gründe und HPV Typen die durch die Impfung nicht abgedeckt werden. Ob du die Impfung machen willst, kannst du nur selber entscheiden, es gibt natürlich einige gute Contra argumente. Ich persönlich habe mich letztendlich für die Impfung entschieden und hatte mit keinen Nebenwirkungen zu kämpfen. Das Virus, ist zB auch verantwortlich für Feigwarzen, die Stelle ich mir auch nicht angenehm vor :D Das Risiko an diesen zu Erkranken sinkt ungemein. Durch die Impfung senkst du auch das Risiko von Krebserkrankungen im gesamten Genitalraum, also ist das ganze wirklich eine Überlegung wert.

Hi,lass dich auf alle Fälle impfen,das ist wirklich wichtig,den Rest hat dir chicka92 schon geschrieben;-)Lg kruemel

Hör auf deinen Arzt. Es gibt immer mehr impfkritische Ärzte. Du musst davon ausgehen, dass dein Arzt ja nicht so schlecht verdient an den 3 HPV Impfungen. Darauf verzichtet er freiwillig. Es gibt anscheinend doch noch Ärzte die nach dem Risiko-Nutzen Prinzip arbeiten, und nicht nur das schnelle Geld sehen.

Nein denke selber kritisch nach. Notfalls gibt es ja noch das Internet.

Wieviele Leute sterben pro Jahr an Gebährmutterhalskrebs? Ist diese Krankheit also ein echtes Risiko oder nicht?

Wieviele Personen (pro 1000 Geimpften) sterben an der HPV-Impfung? Ist die Impfung also ein echtes Risiko?

Dann entscheide selbst, welches Risiko du für dich als größer einstufst, und welches Risiko du übernehmen willst.

@BurkeUndCo

Laut GEKID gibts jährlich 1500-1600 Sterbefälle durch Gebärmutterhalskrebs.

Hier mal eine Gegenüberstellung die ich bei einer ähnlichen Frage schon mal reingestellt habe.

Die Daten beziehen sich auf den derzeitigen medizinischen Stand. Sprich bei 90% der GBH-Krebsfälle wurde HPV nachgewiesen. HPV wird mit 70% aller GBH-Krebsfälle in Verbindung gebracht.

Bezogen auf 1000 Gebärmutterhalskrebs Erkrankungen haben:

90% HPV also 900. Davon ist wahrscheinlich bei 70% HPV für Krebs verantwortlich also 630.

Kommen wir zu Wirksamkeit der Impfung. Hier gibt es viele Daten von 17-95%. Ob jetzt Gardasil oder Cervarix besser ist wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Optimistisch betrachtet könnte eine maximale Wirksamkeit von 70% möglich sein. MÖGLICH sein!

Also wären im Optimalfall von 630 verbliebenen Fälle 441 theoretisch geschützt. davon ziehen wir wiederum 10% ab (10% der GBH-Krebsfälle hatten kein HPV), da es sich jetzt um eine HPV-freie Gruppe handelt also 397

Somit liegt eine maximal mögliche Wirksamkeit einer optimalen HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei 39,7%. Allerdings rechnen wir hier mit optimalen Zahlen, und realistisch gesehen sind wir eher im Bereich von 25% möglicher Schutz vor Gebärmutterhalskrebs nach HPV-Impfung. Auch haben wir keine Daten, ob der Schutz lebenslang anhält. Wenn es keine Nebenwirkungen gäbe und Langzeitwirkungsschäden ausgeschlossen wären, könnte man behaupten, die Krebswahrscheinlichkeit sinkt um 25%. Könnte ja alles so schön sein, wenn im Impfserum nicht dieses Nervengift -amorphes Aluminiumhydroxyphosphatsulfat- wäre. Laut Wikipedia HPV-Impfstoff verursacht es neben diverser Nebenwirkungen bei 4% der geimpften chronische Krankheiten. (Studie aus 20.000 geimpften Frauen).

Das heisst, von 1.500 GBH-Krebsfällen könnten, wenn die Impfstoffe sehr gut wirken und auch langfristig schützen, maximal 375 Krebsfälle verhindert werden. Dagegen stehen bei Jährlich ca. 50.000 Impfungen ca. 2.000 chronische Krankheitsbilder die innerhalb 4 Jahre nach der Impfung auftreten. Einige Todesfälle wurden zwar mit HPV-Impfung in Verbindung gebracht, sind allerding immer schwierig nachzuweisen. Auch so schwere Muskelkrankheiten wie Makrophagen Myofasciitis können bis zu 12 Jahre nach einer Impfung mit Aluminiumhydroxyphosphatsulfat haltigen Impfstoffen auftreten.

Auszug aus Wiki..

Die in den kontrollierten Studien am häufigsten aufgetretenen unerwünschten Wirkungen waren bei beiden Impfstoffen lokale Reaktionen (Rötung, Schwellung und Schmerzen) an der Einstichstelle. In den Studien zu Gardasil traten lokale Reaktionen bei etwa 83 % der Frauen in der Impfgruppe und bei 73 % der Frauen in der Placebogruppe auf. Als Placebo erhielten die Studienteilnehmer in fast allen Fällen eine Mischung aus Wasser und dem umstrittenen Adjuvans amorphes Aluminiumhydroxyphosphatsulfat. Die häufigsten systemischen Reaktionen waren Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Übelkeit; sie traten in gleicher Häufigkeit in der Impf- und Placebogruppe auf. Fieber wurde bei 10–15 % der Frauen sowohl in der Impf- als auch in der Placebogruppe gemessen. Schwerere unerwünschte Wirkungen traten ebenfalls gleich häufig in der Impf- und Placebogruppe auf und bestanden in einer Einengung der Atemwege (Bronchospasmus), Gastroenteritis, Erhöhung des Blutdrucks, starken Kopfschmerzen, Schmerzen an der Einstichstelle und verminderter Beweglichkeit im benachbarten Gelenk. In einer Studie, die das Auftreten von chronischen Krankheiten bis zu vier Jahre nach Gabe des HPV-Impfstoffs oder des Placebos untersuchte, zeigte sich, dass bei 3 % der Frauen in der Impfgruppe eine chronische Krankheit aufgetreten war. In der Placebogruppe lag der Anteil neu aufgetretener chronischer Krankheiten bei 5 %
@DirtyBiz
Laut GEKID gibts jährlich 1500-1600 Sterbefälle durch Gebärmutterhalskrebs.

In Deutschland...Dazu komment noch circa 5 mal so viele Erkrankungsfälle welche die betroffenen Frauen nach teilweise jahrelanger Behandlung und Operationen überleben. Das ist für die Frauen auch nicht gerade die wahre Freude.

Die Daten beziehen sich auf den derzeitigen medizinischen Stand.

Schauen wir mal....

Sprich bei 90% der GBH-Krebsfälle wurde HPV nachgewiesen.

Quelle?

HPV wird mit 70% aller GBH-Krebsfälle in Verbindung gebracht.

Quelle?

Optimistisch betrachtet könnte eine maximale Wirksamkeit von 70% möglich sein. MÖGLICH sein!

Selbst ausgedacht?

Also wären im Optimalfall von 630 verbliebenen Fälle 441 theoretisch geschützt. davon ziehen wir wiederum 10% ab (10% der GBH-Krebsfälle hatten kein HPV), da es sich jetzt um eine HPV-freie Gruppe handelt also 397

Die 10% wurden weiter oben schon mal abgezogen....Nämlich von der Ausgangsbasis von 1000 Frauen mit Gebämutterhals zu den 900 bei denen davon HPV nachgewiesen wurde und davon 70% bei denen HPV die Ursache für den Krebs war. Das ergibt bereits 630 - die 10% Abzug für Frauen mit Gebärmutterhalskrebs aber ohne HPV Nachweis ist darin bereits enthalten.

Somit liegt eine maximal mögliche Wirksamkeit einer optimalen HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei 39,7%.

Falsch...

Allerdings rechnen wir hier mit optimalen Zahlen,

Sie rechnen mir Zahlen die Sie sich ausgedacht haben. Warum die Wirksamkeit der HPV-Impfung nur im optimalen Fall 70% betragen soll und warum bei Frauen mit Gebärmutterhalskrebs und einer HPV-Infektion die HPV-Infektion nur in 70% die Ursache für den Krebs sein soll haben Sie noch nicht verrraten bzw. durch eine Quelle beelgt

und realistisch gesehen sind wir eher im Bereich von 25% möglicher Schutz vor Gebärmutterhalskrebs nach HPV-Impfung.

Sie vielleicht - wir warten immer noch auf Belege für ihre Zahlen / Spekulationen

Auch haben wir keine Daten, ob der Schutz lebenslang anhält.

Wäre auch ein Wunder bei einem Impfstoff den es erst seit knapp 10 Jahren gibt. Bislang deutet aber nichts darauf hin, dass die Wirkung nachlasssen würde

Wenn es keine Nebenwirkungen gäbe und Langzeitwirkungsschäden ausgeschlossen wären, könnte man behaupten, die Krebswahrscheinlichkeit sinkt um 25%.

Es gab noch nie bei einem Impfstoff "Langzeitwirkungsschäden" die man 5 Jahre oder gar noch später nach Markteinführung entdeckt hätte. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund warum das nun ausgerechnet bei HPV-Impfstoffen anders sein soll.

Könnte ja alles so schön sein,

Es ist auch dann schön, wenn die Nebenwirkungen viel seltener und viel harmloser sind als Gebärmutterhalskrebs. Was ist wohl besser. Eine Chance 1:100 nach der Impfung ein paar Stunden lang Kopfschmerzen zu bekommen oder eine Chance: 1:10000 stattdessen an Gebärmutterhalskrebs zu sterben?

wenn im Impfserum nicht dieses Nervengift -amorphes Aluminiumhydroxyphosphatsulfat- wäre.

Die Dosis macht das Gift ... haben Sie schon mal Brot gegessen oder Orangensaft getrunken Bier getrunken?. Beides enthält Nervengift....

Laut Wikipedia HPV-Impfstoff verursacht es neben diverser Nebenwirkungen bei 4% der geimpften chronische Krankheiten.

Die Stelle zitieren Sie mal bitte - das steht in ihrer Phantasie aber nicht in dem Wikipedia-Artikel:

http://de.m.wikipedia.org/wiki/HPV-Impfstoff#Unerw.C3.BCnschte_Wirkungen

Das heisst, von 1.500 GBH-Krebsfällen könnten, wenn die Impfstoffe sehr gut wirken und auch langfristig schützen, maximal 375 Krebsfälle verhindert werden.

Das heisst, wenn Sie ihre Wirksamkeit von 25% belegen könnten - darauf warten wir noch...

Dagegen stehen bei Jährlich ca. 50.000 Impfungen ca. 2.000 chronische Krankheitsbilder die innerhalb 4 Jahre nach der Impfung auftreten.

Auf Basis ihrer falschen Annahme, dass der Impfstoff bei 4% der Geimpften chronische Krankheiten bewirken würde. Nur steht das eben nicht in ihrer Quelle.

Einige Todesfälle wurden zwar mit HPV-Impfung in Verbindung gebracht,

Man kann prinzipiell alles mit allem in Verbindung bringen - die Frage ist ob man es auch belegen kann

sind allerding immer schwierig nachzuweisen.

Woher wollen Sie das wissen?

Auch so schwere Muskelkrankheiten wie Makrophagen Myofasciitis können bis zu 12 Jahre nach einer Impfung mit Aluminiumhydroxyphosphatsulfat haltigen Impfstoffen auftreten.

Fußpilz kann sogar bis zu 90 Jahre nach einer Impfung auftreten - das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Impfung auch die Ursache war.

@Nachgehakt2015

Auch so schwere Muskelkrankheiten wie Makrophagen Myofasciitis

Makrophagen Myofasciitis soll eine schwere Muskelkrankheit sein?

Das müssen Sie unbedingt der WHO melden - dort geht man bislang davon aus, dass es sich nicht um eine Krankheit handelt - und schon gar nicht um eine schwere:

http://www.who.int/vaccine_safety/committee/topics/aluminium/questions/en/

Q2. Is MMF a general disease or syndrome? A. There is no evidence to suggest that MMF is a specific illness. ... Q6. What were the conclusions reached by the Global Advisory Committee on Vaccine Safety (GACVS)? A. From the most recent evidence, there is no reason to conclude that a health risk exists as a result of administration of aluminium-containing vaccines. Neither is there any good scientific or clinical basis for recommending any change in vaccination practice. The GACVS reviewed the data of the case-control study performed in France and concluded that the evidence does not support an association between the persistence of aluminium-containing macrophages at the site of a previous vaccination and clinical symptoms or disease.

Ihre "schwere Muiskelkrankheit" gleicht wohl eher der "Grauen-Haare" Krankheit. Die kann man bei vielen Männern circa 50 Jahre nach der ersten Impfung beobachten..

@Nachgehakt2015

In Deutschland...Dazu komment noch circa 5 mal so viele Erkrankungsfälle welche die betroffenen Frauen nach teilweise jahrelanger Behandlung und Operationen überleben. Das ist für die Frauen auch nicht gerade die wahre Freude

Laut GEKID gibt es in Deutschland rund 5.000 GBH-Krebs Neuerkrankungen. Über den Schweregrad gibt es keine Daten, also beziehe ich mich auf die Sterbefälle.

Sprich bei 90% der GBH-Krebsfälle wurde HPV nachgewiesen. Quelle?

Quelle RKI Epidemiologisches Bulletin Ausgabe 23.03.2007 "In unterschiedlichen Studien konnte HPV-DNA in mehr als 90 % der bösartigen Tumore des Gebärmutterhalses nachgewiesen werden

HPV wird mit 70% aller GBH-Krebsfälle in Verbindung gebracht. Quelle?

Es wird lediglich gegen die hochrisiko HPV Typen 16 und 18 geimpft, die wiederum nur bei 70% der HPV- Gebärmutterhalskrebsfällen nachgewiesen wurden. Quelle Wiki. HPV-Impfung

Optimistisch betrachtet könnte eine maximale Wirksamkeit von 70% möglich sein. MÖGLICH sein! Selbst ausgedacht?

Nö, Ich kann ein wenig rechnen. Nachdem der Impfstoff Cervarix laut Wiki. ja nur gegen HPV 16 wirkt, kann man die Wirksamkeit schon annähernd halbieren auf 50%. Bei Gardasil, der noch nicht so lange auf dem Markt ist, muss man etwas mehr rechnen. Laut Fachinformation Gardasil, also eigentlich der Impfstoffwerbung, werden Ergebnisse von 4 Studien veröffentlicht. Zusammengefasst unter Berücksichtigung aller Daten komme ich auf eine Schutzwirkung nach 2 jahren von 75%. (PPE+ITT Gesamtgruppe, 73% vorher HPV frei). Wenn die Werbung nur 75% verspricht, wird es real höchstwahrscheinlich deutlich darunter liegen. Eine 70% möglicher Wirksamkeit ist daher schon eher Wunschdenken.

Die 10% wurden weiter oben schon mal abgezogen

Nö, nicht wirklich, weil wir hier jetzt eine HPV frei Gruppe haben, und wissen, dass nicht alle GBH-Krebserkrankungen aufgrund HPV ausgelöst werden. Also wiederum bei 10%. Bei einem HPV-Infektionsanteil aller Frauen von annähernd 80% wird das Verhältnis zu den 90% Krebsfällen durch HPV etwas spekulativer. Es ist wahrscheinlich, dass HPV Krebs bei vielen Fällen begünstigt aber nicht grundsätzlich auslöst. Es könnten demnach sein, dass die GBH-Krebsrate ohne HPV nicht wesentlich sinkt, sondern später auftritt. Allerdings ist das genau so spekulativ wie die Medizinmeinung, dass weniger HPV weniger Krebsfälle bedeutet.

Laut Wikipedia HPV-Impfstoff verursacht es neben diverser Nebenwirkungen bei 4% der geimpften chronische Krankheiten. - Die Stelle zitieren Sie mal bitte - das steht in ihrer Phantasie aber nicht in dem Wikipedia-Artikel

Im Artikel ist erwähnt, dass es bei 3% der mit dem Serum geimpften Gruppe zu chronischen Krankheiten kam. Weiter wurde erwähnt, dass es in der Plcebogruppe zu 5% chronischen Erkrankungen kam. Im mittel also bei 4%. Die Placebogruppe wurde mit einer Mischung aus Kochsalzlösung und dem Impfverstärker Aluminiumhydroxyphosphatsulfat geimpft. Da dieses Impfadjuvant für die meisten der Nebenwikungen verantwortlich gemacht wird, kann man davon ausgehen, dass die Konzentration in der Placebogruppe etwas höher war. Die Studienteilnehmer wurden zudem 4 Jahre beobachtet, daher auch die hohe Rate der Nebenwirkungen. Ob man hier noch etwas belegen muss sei dahingestellt. Die Zahlen wurden nicht von mir veröffentlicht.

Zur Makrophagen Myofasciitis.. MMf sollte man nicht unbedingt mit Fußpilz vergleichen, da es sich um eine Muskelinfektion an der Impfeinstichstelle handelt. Auch nach 12 Jahren können eingeschlossene Partikel von Aluminiumverbindungen, die ausschließlich in Impfverstärker angewendet werden, nachgewiesen werden.

@DirtyBiz
Ihre "schwere Muiskelkrankheit" gleicht wohl eher der "Grauen-Haare" Krankheit. Die kann man bei vielen Männern circa 50 Jahre nach der ersten Impfung beobachten..

Das sollte man vielleicht mal dem Schutzverband für Menschen die an Makrophagischer Myofasziitis erkrankt sind berichten, dass sie lediglich eine "Grauen-Haare" Krankheit haben..

http://de.myofasciitis.com/?page=maladieQuiNExistePas

@DirtyBiz
Laut GEKID gibt es in Deutschland rund 5.000 GBH-Krebs Neuerkrankungen. Über den Schweregrad gibt es keine Daten, also beziehe ich mich auf die Sterbefälle.

Wenn jedes Jahr 5000 Frauen in Deutschland neu an Gebärmujtterhalskrebs erkranken und davon circa 1600 an Gebärmutterhalskrebs sterben kann man wohl vermuten das die Krankheit auch für viele derjenigen die sie überleben nicht gerade ein Schnupfen ist. Sich nur auf Todesfälle zu beschränken aber die Erkrankungsfälle zu ignorieren ist zumindest eine sehr eingeschränkte Sichtweise der Thematik.

Quelle RKI Epidemiologisches Bulletin Ausgabe 23.03.2007 "In unterschiedlichen Studien konnte HPV-DNA in mehr als 90 % der bösartigen Tumore des Gebärmutterhalses nachgewiesen werden

Mehr als 90% ist nicht dasselbe wie in 90%

HPV wird mit 70% aller GBH-Krebsfälle in Verbindung gebracht. Quelle? Es wird lediglich gegen die hochrisiko HPV Typen 16 und 18 geimpft, die wiederum nur bei 70% der HPV- Gebärmutterhalskrebsfällen nachgewiesen wurden. Quelle Wiki. HPV-Impfung

Tja nur ist es nicht dasselbe ob man behauptet, dass alle HPV-Typen zusammen mit 70% aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen in Verbindung gebracht wird oder bereits die beiden HPV Typen 16 und 18 alleine mit mit 70% aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen in Verbindung gebracht wird

Optimistisch betrachtet könnte eine maximale Wirksamkeit von 70% möglich sein. MÖGLICH sein! Selbst ausgedacht?

Nö, Ich kann ein wenig rechnen. Nachdem der Impfstoff Cervarix laut Wiki. ja nur gegen HPV 16 wirkt,

Selbst wenn es so wäre - es gibt auch noch einen anderen Impfstoff den Sie bei der Berechnung ihrer "maximalen Wirksamkeit" mal eben ignorieren...

kann man die Wirksamkeit schon annähernd halbieren auf 50%.

Wenn die Typen 16 und 18 zusammen für 70% aller Gebärmutterhalskrebsfälle verantwortlich sind heißt dass noch nicht, dass sich die Fälle genau 50:50 auf die beiden Typen 16 und 18 verteilen.

Bei Gardasil, der noch nicht so lange auf dem Markt ist, muss man etwas mehr rechnen. Laut Fachinformation Gardasil, also eigentlich der Impfstoffwerbung, werden Ergebnisse von 4 Studien veröffentlicht. Zusammengefasst unter Berücksichtigung aller Daten komme ich auf eine Schutzwirkung nach 2 jahren von 75%. (PPE+ITT Gesamtgruppe, 73% vorher HPV frei).

Die Rechnung würde ich mal gerne sehen - darf man 73% HPV frei so verstehen, dass bei ihrer Zusammenfassung auch Frauen berücksichtigt haben die nicht HPV-frei waren bzw bei denen der Status unklar war. Es würde mich wirklich sehr interessieren wie da ihre Berechnung aussieht.

Wenn die Werbung nur 75% verspricht, wird es real höchstwahrscheinlich deutlich darunter liegen.

Erstens ist es keine Werbung sondern eine Fachinformation und zweites geht es da nicht zu wie auf dem Fischmarkt., Sie können nicht einfach die Wirksamkeit nach Gusto reduzieren weil es Ihnen ideologisch in den Kram passt.

Eine 70% möglicher Wirksamkeit ist daher schon eher Wunschdenken.

Ihre Kürzung ist wohl eher Wunschdenken...

Nö, nicht wirklich, weil wir hier jetzt eine HPV frei Gruppe haben, und wissen, dass nicht alle GBH-Krebserkrankungen aufgrund HPV ausgelöst werden.

Bislang haben Sie nur belegt, dass 70% der Gebärmutterhalskrebs durch die HPV Typen 16+18 verursacht werden. Für die restlichen 30% der Fälle sagt das aber gar nichts aus

Also wiederum bei 10%.

Nein - das ist eine reine Vermutung von Ihnen

Bei einem HPV-Infektionsanteil aller Frauen von annähernd 80% wird das Verhältnis zu den 90% Krebsfällen durch HPV etwas spekulativer.

In mehr als 90% aller Fälle konnte HPV nachgewiesen werden. Und dann ist noch die Frage, ob umgekehrt wenn der HPV-Nachweis nicht gelingt eine HPV-Infektion 100% ausgeschlossen werden kann.

Es ist wahrscheinlich, dass HPV Krebs bei vielen Fällen begünstigt aber nicht grundsätzlich auslöst.

Wieso soll das wahrscheinlich sein

Es könnten demnach sein, dass die GBH-Krebsrate ohne HPV nicht wesentlich sinkt, sondern später auftritt.

Sie spekulieren ins Blaue - aber selbst wenn es so wäre dann ist es doch immer noch besser man bekommt Gebärmutterhalskrebs erst mit 60 statt mit 35.

Allerdings ist das genau so spekulativ

genau

wie die Medizinmeinung, dass weniger HPV weniger Krebsfälle bedeutet.

falsch - das diverse durch HPV verursachte Hautveränderung das Krebsrisiko ist ziemlich gut belegt und Basis der Früherkennungsuntersuchungen, die ja durchaus zu niedrigen Erkrankungsraten an Gebärmutterhalskrebs geführt haben. Die Annahme dass eine Reduktion dieser Hautveränderungen durch die HPV-Impfung (die man z.B. in Australien nach Einführung der Impfung beobachtet hat) zu einer Reduktion der Krebsfälle führt ist durchaus naheliegend - ihre Behauptung dass die HPV-Impfung lediglich das Erkrankungsalter erhöht ist hingegen reine Spekulation.

@DirtyBiz
Im Artikel ist erwähnt, dass es bei 3% der mit dem Serum geimpften Gruppe zu chronischen Krankheiten kam. Weiter wurde erwähnt, dass es in der Plcebogruppe zu 5% chronischen Erkrankungen kam. Im mittel also bei 4%.

Lesen wir mal genau, was im Artikel steht:

In einer Studie, die das Auftreten von chronischen Krankheiten bis zu vier Jahre nach Gabe des HPV-Impfstoffs oder des Placebos untersuchte, zeigte sich, dass bei 3 % der Frauen in der Impfgruppe eine chronische Krankheit aufgetreten war. In der Placebogruppe lag der Anteil neu aufgetretener chronischer Krankheiten bei 5 %

Sie hatten behauptet:

Laut Wikipedia HPV-Impfstoff verursacht es neben diverser Nebenwirkungen bei 4% der geimpften chronische Krankheiten

Im Wikipedia-Artikel steht mit keinem Wort, dass der HPV-Impfstoff oder einer seiner Bestandteile chronische Krankheiten verursacht hätte. Nur weil etwas nach einer Impfung beobachtet ist die Impfung noch nicht automatisch die Ursache dafür . 3% aller über 80-jährigen die sich gegen Grippe impfen lassen sterben innerhalb eines Jahres nach der Impfung. Und 5% aller über 80-jährigen die sich statt der Impfung eine Kochsalzlösung injizieren lassen sterben innerhalb eines Jahres nach der Impfung. Nach ihrer Logik wäre die Spritze (ob mit oder ohne Impfstoffe) die Ursache dafür, dass 4% der gespritzen innerhalb eines Jahres sterben. Würde man nun wissen, dass von den über 80-jährigen, die weder eine Impfung noch eine Kochsalzlösung bekommen und damit auch keine Spritze innerhalb eines Jahres 90% sterben dann wird die vorhin noch in 4% der Fälle tödliche Spritze plötzlich zum Lebensretter.

Mit anderen Worten - ihre 3% chronische Erkrankungen nach einer HPV-Impfung und 5% chronischen Erkrankungen nach einer Placeboimpfung sagen nichts über das Risiko einer chronischen Erkrankung, solange man nicht die Zahl der chronischen Erkrankungen bei Menschen, die weder eine HPV-Impfung noch eine Placebo-Impfung bekommen haben berücksichtigt...

Das sollte man vielleicht mal dem Schutzverband für Menschen die an Makrophagischer Myofasziitis erkrankt sind berichten, dass sie lediglich eine "Grauen-Haare" Krankheit haben..

Langsam - das sind Menschen, die krank sind oder zumindest meinen sie wären krank und nun eine Ursache für ihre Krankheit suchen und nun überzeugt davon sind. dass eine makrophagische Myofasziitis die Ursache sein muss.

Das man wissen möchte, warum ausgerechnet man selbst krank ist kann man menschlich durchaus nachvollziehen. Sich aber einfach irgendetwas herauszupicken und dann zu behaupten dass das die Ursache sein muß weil es einem selbst einleuchtend erscheint ist menschlich auch noch verständlich - hat aber oftmals eben nichts mehr mit der Realität zu tun.

Im Prinzip das gleiche wie viele der angeblichen Impfschäden - das eigene Kind hat ADHS, Diabetes, Autismus, Übergewicht oder schlechte Schulnoten. Es "muss" einen Grund geben - das Kind wurde in den letzten Jahren geimpft - also "muss" die Impfung die Ursache sein.

Selbst wenn Studien zeigen, dass die gleiche Krankheit bei Nichtgeimpften genauso oft oder gar häufiger auftritt.

@Nachgehakt2015

Wir können hier natürlich alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen anzweifeln, weil nach dem könnte-wäre-wenn-Prinzip kann man keine eindeutige Aussage stellen.

Gut, wir Impfen gegen HPV jetzt seit 2007. Es gibt GIKID Daten über Gebärmutterhalskrebs Neuerkrankungen von 2000 bis 2011, also wurde bis 2011 bereits 5 Jahre lang geimpft. Sollte man nach 5 jahren nicht schon eine zumindest eine kleine Verringerung der Krebs Neuerkrankungen feststellen? In Australien wird zumindest mit einer starken Abnahme der Krebsfälle geworben. Sollte man doch in ähnlicher Weise auch auf Deutschland übertragen können.. oder?

Lesen wir doch einfach mal die Gebärmutterhalskrebs Datenbank seit 2000. Zu beachten ist, dass jedes Deutsche Bundesland einzeln zu überprüfen ist, da manche erst nach 2000 mit der Erfassung beginnen.

Ich sehe hier keine Veränderung.. Wie lange müssen wir also noch auf die posetive Impfauswirkung warten..?

http://www.gekid.de/Atlas/Tabellen/Tabellen_D.php?Method=INCIDENCE_EU&ICD10=C53&Year_from=2000&Year_to=2011&Women=on&Cases=on

@Nachgehakt2015

@Nachgehakt2015: Sind Sie bei einem Impfstoffhersteller der HPV-Impfung beschäftigt? Zum Thema Aluminiumhydroxid: Sie schreiben, die Dosis macht das Gift. Bei der HPV-Impfung wird Aluminiumhydroxid aber direkt ins Blut gespritzt und das in nicht nur in minimaler Dosis. Das ist vielfach schlimmer als eine Aluminiumzufuhr über Nahrungsmittel, weil davon ein Teil nicht über den Darm aufgenommen wird.

Was ist das für ein Arzt? Die HPV gilt als sehr wichtig in der Gynäkologie. Natürlich bleibt auch weiterhin die regelmäßige Krebsvorsorge wichtig. Aber warum hast du überhaupt Bedenken dich impfen zu lassen? Schlecht ist es auf keinen Fall. 3x musst du in vorgegebenen Abständen zum Arzt, dann hast du es hinter dir!

Was ist das für ein Arzt?

Einer von wenigen die sich mit diesem Impfthema wohl auch beschäftigen.

@DirtyBiz

Boah, immer dieser unterschwellige: jeder der Impft gehört zum "phösen Mainstream gehirngewaschenen gebilderbergerten NWO-Terror-Gedankenkontrolle-Mafia", während jede noch so radständig irre Ablehnung von Impfungen vom "einzig und allein alle Verschwörungen durchblickenden aufgeklärten nachdenklich allmwissenden Durchblicker" stammt.

@realfacepalm

Was hat diese eigentümliche Antwort mit dem vorstehenden Kommentar zu tun?

HPV gilt als sehr wichtig in der Gynäkologie

die Impfquote spricht da aber eine ganz andere Sprache. Es lassen sich kaum 30 oder 40% der Mädchen bzw. Eltern zu dieser Impfung überreden. Ein Grund mag dieser sein:

Nehmen wir den ehemalige STIKO-Vorsitzende Professor Schmitt. Er sahnte während seiner STIKO-Tätigkeit fett ab :

Vier Monate vor der Markteinführung von Gardasil ließ sich Heinz-Josef Schmitt einen mit 10000 Euro dotierten Preis verleihen - "für sein besonderes Engagement zur Förderung des Impfgedankens".

Der Preis wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin verliehen, aber vom Gardasil-Hersteller finanziert:

http://www.sueddeutsche.de/leben/impfung-gegen-gebaermutterhalskrebs-voreilige-vorsorge-1.890247

Er setzte die HPV-Impfung zu seinem Vorteil durch und bekam vermutlich als Dankeschön ein außerordentlich nettes Plätzchen in der Impfstoffsparte des Pharmakonzerns Novartis. Was stellt Novartis doch gleich her?

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