Hodenkrebs mit 14,gefährlich?!?

5 Antworten

Natürlich ist Hodenkrebs gefährlich, aber bevor du in Panik verfällt, in deinem Fall hat das mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit Krebs zu tun. Solche kleinen Verhärtungen sind gerade in der Pubertät recht häufig und meistens hormonell bedingt, auch kleinere Entzündungen können sowas auslösen, der dunkle Punkt ist wahrscheinlich nur ein Muttermal, die können sich überall bilden. Daher gehe zu deinem / eurem Hausarzt (es kann dich natürlich auch ein Elternteil begleiten), der kann da schon eine Diagnose stellen, vielleicht überweist der dich auch zum Urologen, zwecks genauer Diagnose. Sorgen machen musst du dir nicht, zum Hausarzt solltest du aber gehen. Wegen dem Punkt kannst du auch einen Hautarzt Mal befragen, aber der Hausarzt kann da auch eine Diagnose stellen. Alles Gute.

Bei gesundheitlichen Fragestellungen ist es immer richtig den Rat eines Facharztes einzuholen und diesen das Problem untersuchen zu lassen. Da in den meisten Fällen ähnliche Symptome zu verschiedenen Krankheiten und Veränderungen gehören, ist nur ein Urologe (am besten einer mit Zusatzausbildung zum Andrologen) nach einer Untersuchung in der Lage, die genaue Ursache zu identifizieren. Veränderungen in der Form der Hoden können auch auf Wassereinlagerungen, Zysten oder Krampfadern zurückzuführen sein, das muss nicht Krebs sein, wäre aber auch zu behandeln.

Die Untersuchung beim Arzt ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie du dir das vielleicht jetzt vorstellst - die meiste Zeit wird das Gespräch mit dem Arzt ausmachen und die Untersuchung wird voraussichtlich ein Abtasten der Hoden und deren Darstellung mit einem Ultraschall umfassen, das dauert nicht sehr lange.

Auch das Gespräch mit deinen Eltern wird weniger peinlich wenn du es mit präzisen Aussagen und kurz und knapp machst. Teile ihnen mit, dass du an einem Hoden eine Veränderung ertastest hast und einen Termin bei einem Urologen brauchst. Je weniger du "herumdruckst", umso erwachsener wirkst du und umso ernster nehmen dich deine Eltern. Du kannst auch vorher beim Arzt einen Termin machen und deine Eltern dann darüber informieren und sie darum bitten, dich hinzubringen. Diese Eigeninitiative nimmt ihnen Arbeit ab und zeigt ihnen, dass du selbstständig geworden bist.

Geh zum Arzt, geh zum Arzt, geh zum Arzt.

Egal was hier jetzt für Antworten kommen, hin da. Ja es kann was ernstes sein und auch gefährlich sein, es kann auch ganz harmlos sein.

Arztbesuch ist alles andere als schlimm. Schlimm ist sich Sorgen zu machen und nicht zu wissen, was Sache ist. Du kannst auf Wunsch bestimmt auch ohne Eltern hin und wenn du den Arzt drum bittest, kann er auch entscheiden es unter die ärztliche Schweigepflicht fallen zu lassen sofern es nichts ernstes ist.

Alles Gute.

Hallo Bartolomaeus123,

Ferndiagnosen sind nicht möglich. Gehe also zum Arzt und lasse dich untersuchen. Der Arzt kennt sich in diesem Bereich sehr gut aus und kann dir daher auch viel besser weiterhelfen.

Auch Dr.Googel wird dir keine zuverlässige Diagnose liefern. So kommt es z.B. immer wieder vor, dass manche Männer ihren Nebenhoden oder Samenstrang mit Hodenkrebs verwechseln.

Also, gehe lieber zum Arzt und lasse dich nicht unnötig verunsichern.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Die Hoden kann man doch gar nicht sehen, da sie doch im Hodensack sind. Der schwarze Punkt ist nur auf der Haut, also ein Hautproblem. Was die kleine Kugel betrifft, müsste das wohl schon mal überprüft werden. Es ist aber nicht gesagt, dass das nun immer gleiche Krebs sein müsste ...

Wie lange ist Hodenkrebs "heilbar"?

Zur Beschreibung: Ich habe seit Weihnachten (also seit knapp 3 wochen) Angst, Hodenkrebs zu haben. Habe einen "Knubbel" auf dem Hoden, der auch relativ fest ist. Anzeichen wie die Verhärtung der Brustwarzen bzw. den Rückenschmerzen habe ich nicht, lediglich beim draufdrücken ein LEICHTER Schmerz, der aber nicht unbedingt von diesem "Knubbel" kommen muss, da es ja bei gesunden Hoden beim längeren draufrumdrücken etc. auch leicht schmerzen kann. Jedenfalls habe ich jetzt aus meiner Angst (Hodenkrebs) heraus einen Urologen aufgesucht, bei dem ich einen Termin für den 23.01.2012 bekommen habe. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich mache mir verdammte Sorgen, dass es bis dahin bereits zu weit fortgeschritten ist bzw. der Tumor streut.

--> Ändern diese 2 Wochen "Wartezeit", falls es denn so wäre, etwas an der Krankheit, oder sind 2 Wochen relativ unwichtig, wenn die Krankheit sowieso schon vorliegt? Habe mir nämlich schon riesige Sorgen gemacht dass es bis dahin verschlimmert sein könnte oder ähnliches.. Könnte theoretisch auch als Notpatient hingehen, aber weil ich ja keine schmerzen habe, habe ich ja eigentlich auch keine "Not".. Wenn ihr aber der Meinung seid, dass 2-3 Wochen durchaus viel ausmachen, würde ich das wohl tun, und als "Notpatient" zu meinem Arzt gehen..

Ich weiß, das ist eine verdammt lange Beschreibung. Danke im Vorraus für die Mühe, das ihr das gelesen habt und ein herzliches Dankeschön an jede ERNSTE und einigermaßen FACHLICHE Antwort. :-)

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