Hilft eine Patenschaft für ein Kind aus der 3. Welt diesem Kind wirklich?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

eine Patenschaft hilft nicht 52%
eine Patenschaft hilft 47%

5 Antworten

eine Patenschaft hilft

Hilft auf jeden Fall. Ohne Bildung kann die Wirtschaft dort niemals angekurbelt werden und die Armut nicht bekämpft werden.

eine Patenschaft hilft

Ich glaube das Geld kommt an, natürlich ist es schwer sowas selbst zu überprüfen aber da hilft nur sich auf eine Kontrollinstanz wie den DZI zu verlassen. Die überpüfen z.B. ob die Kosten auch nicht zu hoch werden und die Hilfeleistung im Vordergrund steht. Ich hab vor ein paar Monaten eine Patenschaft bei SOS übernommen, nach dem ich die Jahre davor immer einzelbeträge gespendet hab (http://www.sos-kinderdorf.de/so_koennen_sie_sos_kinderdorf_helfen.html). Insgesamt bin ich damit zufrieden und habe nicht den Eindruck das Geld kommt nicht an.

eine Patenschaft hilft

Habe selbst ne Zeitlang in Afrika (in Sierra Leone, das nach dem HDI - Human Development Index - z.Zt. das zweitärmste Land der Welt ist) gelebt und bin einmal im Jahr dort, da ich einige Hilfsprojekte betreue. Ich arbeite für eine Hilfsorganisation (teilweise ehrenamtlich) und da sehe ich mit eigenen Augen, dass das Geld ankommt und Patenschaften ihren Sinn haben. Allerdings gibt es sicher auch schwarze Schafe unter den Hilfswerken. Wichtig ist es, auf ein "Spendensiegel" (z.B. vom DZI) zu achten und sich zu informieren über Arbeitsweise etc., auch über die Ausgaben für Werbung (die bei einigen großen Werken recht hoch sind). Davon hängt dann u.U. der monatliche Betrag ab. Dieser ist auch von Land zu Land unterschiedlich. Indien ist um ein Vielfaches "günstiger" als Afrika. Ich kenne kleinere Initiativen, die sich oft mit viel Engagement einsetzen, z.T. ehrenamtlich. Mit Nennung von Namen (auch "meiner" Organisation) bin ich zurückhaltend der Seriosität wegen, da ich eben in der Branche tätig bin und die Community nicht als Werbeplattform mißbrauchen will.

Ich war früher auch eher skeptisch, was Patenschaften betrifft. Gerade weil, wie schon richtig geschrieben wurde, bei großen Org. auch einiges an Verwaltungs- und Werbekosten drauf geht.

Deshalb darf für eine Entscheidung auch nicht allein das DZI-Siegel herangezogen werden. Denn auch Org. mit DZI-Siegel dürfen fast 30% für Verwaltungs- und Werbekosten ausgeben. d.h. von 100 brauchen nur 70 Euro bei dem Kind ankommen. Auf der anderen Seite sind die Finanzen durch eine offizielle Stelle geprüft, was auch wieder Sicherheit gibt. Kleinere Vereine können sich oft das Siegel nicht leisten. Da sollte man darauf achten, dass der Verein transparent und nachvollziehbar arbeitet. Veröffentlicht er seine Zahlen und Berichte über seine konkreten Hilfsmaßnahmen auf der Webseite? Antwortet er auf Nachfragen? Um so besser, dann hat er nichts zu verbergen. Guck Dir die Bilanz an, für was wird das Geld ausgegeben und wieviel Verwaltungskosten fallen an.

Bei kleineren Vereinen ist es sogar möglich, dass nahezu 100% Deines Geldes ankommt, weil alle ehrenamtlich arbeiten. HilfsWaise z.B. (www.hilfswaise.de) unterstützt 3 Waisenhäuser in Äthiopien und vermittelt Patenschaften für die Kinder, die dort leben. Alles ist in einem kleineren Rahmen und deshalb auch gut durchschaubar. Wichtig finde ich auch, dass man den Betrag eher "symbolisch" für ein Kind sieht, so dass alle Kinder gleiche Förderung erhalten. So funktioniert es ja meist auch in der Praxis. Die Vereinsvorsitzende von HilfsWaise ist außerdem jedes Jahr mehrere Wochen dort (auf eigene Kosten!) und kann allen Paten konkret berichten. Außerdem gibt es Reise- und Projektberichte. Bei diesem Verein weiss ich auf jeden Fall, dass das Geld auch ankommt und das zu 100%.

Unseriöse Vereine werden auch auf charitywatch de gelistet. Meldet dort, wenn Vereine sich unseriös verhalten

Bestzustand wäre, wenn Patenschaften überflüssig wären. Deshalb kannst Du auch Familien in sogenannten Entwicklungsländern mit Krediten über kiva org helfen oder kauf "Fairtrade" Produkte (Kaffee, O-Saft, Reis, Tee, Schokolade usw.; gibt es heutzutage auch schon beim Discounter nebenan bei Lidl oder Rewe z.B.), So sind die Menschen nicht von Almosen aus dem Westen abhängig und haben eine wirkliche Lebensgrundlage. Alles Gute! Ines

eine Patenschaft hilft nicht

ich glaube ja das sich die meisten Organisationen nur auf das Geld aus sind, auch im Fersehen gibt es meist negative Berichterstattung.Auch bei uns gibt es Hilfsbedürftige, denen versuche ich dann direkt zu Helfen

Mein Kind, 6 Jahre alt, war krank und will nichts essen, wiegt nur noch 16 kg. Was kann ich tun?

Mann ich verzweifel grad total. Meine kleine hat Scharlach. Ich war mit ihr Sonntag im KH weil ich das Fieber auch mit Medis nicht runterbekam. Die schickten mich dann mit Diagnose Scharlach und Penicillin nach Hause. Da wog sie schon nur 18 kg. Sie hat dann quasie von Samstag vormittag bis Dienstag Abend nichts gegessen gehabt. So gestern abend zieh ich sie um und wasch sie, sie ist schon etwas fitter aber immer noch schlapp und essunlustig., da sieht sie mein Mann und erschrickt total. Kind ist total eingefallen und wirklich klapperdürr. Jetzt wiegt sie nur noch 16kg. Aber egal was ich ihr anbiete. Sie ist nur ein paar Brocken und dann mag sie nicht mehr. Trinken tut sie aber viel und gut. Jetzt bin ich am überlegen ob ich Ihr hochkalorische Drinks geben kann und soll. Und was es da gibt. Hab ihr jetzt gestern zwei Flaschen Rotkäppchensaft geholt die hat sie schon fast aus, aber die sind auch ganz schön teuer und ich weiss gar nicht ob das was bringt. Meine Maus ist von Haus aus ein schlechter Esser (extrem Frühchen aus der 25. ssw), aber ich soll mir keine Sorgen machen lt. Ärzte weil sie sonst nie groß krank ist. Sie holt sich schon was sie braucht meinten die. Aber das meine kleine wenns sie es dann wirklich erwischt nix zu zehren hat, das haben die wohl übersehen. Andere Kinder können schon nach kurzer Zeit in die Schule wenn sie ihre Medis haben. Aber bei meiner Kleinen da sehe ich noch lange keine Sicht. Sie ist so schwächlich das ich mit ihr aufs Klo muss weil sie oft stolpert und schwankt. Ich habe auch Angst das sie sich das Essen "abgewöhnt", weil es ihr eh so unangenehm ist was zu essen. Das hört sich vielleicht dumm an, aber ich halte es für möglich bei ihr.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?