Hilft Adrenalin beim abbau von alkohol?

4 Antworten

den abbau unterstützt nichts wirklich, maximal minimal schweiß^^ (10 % wenn überhaupt scheidest du übers schwitzen aus). dir kommts im adrenalinrausch so vor, du wirst klarer im kopf.. das stimmt schon, promille hast du aber die selben. lg

Nach allgemeinen Angaben baut die leber immer die gleiche Menge Alkohol im Blut ab, ganz egal wie, was, wo, warum.

Die Menge, die die Leber abbaut ist abhängig vom Individuum.

Allerdings habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass in der Praxis Menschen, die einen hohen Stoffwechsel haben, Alkohol besser vertragen und auch wieder schneller nüchtern sind. Adrenalin steigert die die Stoffwechselrate des Körpers, es kann also sein, dass Adrenalin indirekt den Alkoholabbau beschleunigt. Aber das ist lediglich eine Private these aufgrund meiner Beobachtungen.

Dein Adrenalin sorgt nicht dafür, dass der Alkohol schneller abgebaut wird. Adrenalin hilft dir nur dabei in dem Moment des Ausstoßes, dass du dich auf eine Sache konzentrieren kannst. Deine Sinne werden also auf eine Sache konzentriert. Einige Zeit danach, wirst du dich wieder wie vorher verhalten.

Möglich. Auf jeden Fall kannst du mit ein paar Prozent mehr Adrenalin im Blut dir nicht 3,0 Promille in die Adern saufen, das ist trotzdem schädlich.

Fragen zum Adrenalin Autoinjektor Fastjekt?

Hallo, ich hätte da mal gleich drei Fragen; vielleicht ist hier ja wer, der sich damit auskennt oder jemand ist in einer ähnlichen Situation wie ich.

Ich bin starke Allergikerin und habe zur Behandlung meiner Anaphylaxien einen Fastjekt verschrieben bekommen. Ich hatte vor kurzem einen anaphylaktischen Schock. Dieser war mein erster und ich hatte keine Ahnung, wo ich die Symptome einordnen soll. Ich habe auch Asthma und dachte zuerst, dass es ein Asthmaanfall sei. Später kamen mir die Symptome aber so merkwürdig vor, sodass es unmöglich "nur" ein Asthmaanfall sein kann. Der Notarzt meinte es sei ein "anaphylaktischer Schock dritten Grades" und hat mir dann Adrenalin intravenös verabreicht.

Drei Wochen später hatte ich erneut einen anaphylaktischen Schock und habe dann die Medikamente aus dem Notfallset eingenommen. Ich bin ein bisschen skeptisch, was den Fastjekt anbelangt, da es sich da ja um Adrenalin handelt und ich mal gehört habe, dass es nicht förderlich für das Herz sein soll. Außerdem habe ich dann gelesen, dass man Adrenalin intramuskulär anstatt intravenös geben sollte und ich habe es vom Notarzt ja intravenös bekommen (aber der wird ja wohl wissen, was er tut). Da habe ich jetzt ein bisschen Angst, wenn ich eine Anaphylxie habe und ich den Oberschenkelmuskel vor lauter Panik nicht richtig treffe und das Adrenalin dann in eine Vene injiziere. Kann das gefährliche Folgen haben?

Dann habe ich noch eine Frage. Bei meinen bisherigen anaphylaktischen Schocks war es so, dass es sich immer ziemlich wie ein Asthmaanfall angefühlt hat bzw dass ich zu Beginn der Anaphylaxien immer denke, dass es ein Asthmaanfall ist. Was würde denn passieren, wenn ich den Fastjekt benutzte, obwohl ich den ja eigentlich gar nicht brauche, wie z.B. beim Asthmaanfall. Ich habe ein bisschen Angst, dass dann irgendwas mit dem Herz passiert; dass eventuell ein Herzinfarkt ausgelöst wird oder so. Ist meine Angst da begründet oder muss ich mir da keine Gedanken machen?

Meine letzte Frage richtet sich an die anderen Allergiker unter uns. Ich bin noch Schülerin (komme nach den Ferien in die 10. Klasse). Wie macht ihr das (vor allem die Allergiker in meinem Alter); traut ihr euch den Fastjekt selbst zu spritzen und hattet ihr am Anfang auch solche Angst davor? Ich bin eine totale Schissbuchse und habe dolle Angst, dass ich dabei irgendwas falsch mache. Das letzte Mal haben meine Eltern mir das Adrenalin gespritzt, aber wenn ich mal nicht zu Hause bin und das in der Schule passiert oder wenn ich ganz alleine unterwegs bin werde ich mir das ja selbst injizieren müssen.

Entschuldigt bitte, wenn sich die Fragen etwas unterbelichtet anhören;) Ich bin im Moment einfach ein bisschen verunsichert und bräuchte mal eure Meinung.

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