HILFE! Kind hat Bisswunden in der Kita!

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Ich würde einen Termin machen mit den Betreuern und der LEitung der Einrichtung. Keine Tür und Angel Gespräche, dafür ist das zu wichtig. In diesem Termin musst du sehr deutlich machen, dass es so einfach nicht geht. Bei derart kleinen Kindern ** muss** ständig ein Betreuer anwesend sein und es stellt sich die Frage wieso dies erst so spät bemerkt wurde und warum es sein kann, dass es am nächsten Tag noch einmal passiert (das finde ich noch viel skandalöser, da die Betreuer im Grunde vorgewarnt waren). Ich würde den Betreuern auch androhen rechtliche Schritte einzuleiten wenn das in dieser form nicht sofort aufhört. Das ist meines Erachtens nach eine Eklatante Verletzung der Aufsichtspflicht.

Außerdem würde ich in Ruhe das Gespräch mit den Eltern des Beißers suchen aber nicht auf einer vorwurfsvollen Ebene. Frage sie ob das häufiger vorkommt und ob auch sie bereit wären die Betreuer nochmal darauf aufmerksam zu machen, dass verstärkt darauf geachtet werden muss. Zeig einerseits Verständnis (im Normalfall wird es den Eltern selber unangenehm sein) aber mache andererseits auch freundlich aber bestimmt deutlich, dass du dir wünscht, dass auch sie sich mit bemühen, dass das in dieser Form ein Ende hat.

Viel Erfolg und auf eine hoffentlich beißfreie Zeit.

Vielen Dank!

Die Betreuer sind verpflichtet auf die kinder aufzupassen. Das bedeutet auch, in Streitereien schlichtend einzugreifen. Sofort schriftliche Beschwerde an die Kindergartenleitung und an den zuständigen Träger (Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, stadt, wer auch immer). Das muss sofort abgestellt werden. In dieser Häufigkeit braucht ihr das nicht hinzunehmen.

Ja habe ich auch schon daran gedacht. Danke.

das ist natürlich schlimm -aber es muss nicht nur deinem Sohn sondern auch unbedingt dem anderen Kind geholfen werden. Soetwas machenhäufig Kinder die zu schnell /Zu früh oder aber meist durch einen Kaiserschnitt auf die Welt kamne.Weder das Kind noch die Elterm können in diesen Fällen etwas dafür. Ich kenne selbst 2 Kinder in unserem Kindergarten,die in dem Alter dadurch auffällig waren. Sie benötigen eine gute Hielpädagogische Bertreung. Bei uns im Waldorfkindergarten wurden diese Kinder sehr gut betreut und jetzt mit 5 Jahren absolut unauffällig und sehr liebe Kinder. Es fiel mir als Mutter eines "Opfers" auch zuerst schwer das zu akzeptiern -aber solche Kinder "spüren" sich nicht selbst und haben dafür auch kein Gefühl für andere. Therapie erfülgt durch viel Erfühlen. Die Kinder sollen mit schweren Gegenständen spielen /Schleppen. In der Kastanienkiste eintauchen usw.Ausgrenzung des Kindes macht alles noch schlimmer

Mir ist schon klar, dass mit dem Kind evtl. etwas nicht stimmt. Aber in erster Linie denke ich hier an das Wohlergehen meines Kindes. Wenn die Eltern ihr Kind lieben, werden sie hoffentlich alles weitere mögliche unternehmen, damit soetwas nicht mehr vorkommt und auch erforschen warum es das getan hat.

Ganz klar ist, dass diese Situation angeschaut, besprochen und ein weiteres Vorgehen festgelegt werden muss. Dass die Eltern vor allem auf das Wohlergehen des eigene Kindes bedacht sind, ist natürlich und leuchtet hoffentlich jedem ein! Trotzdem braucht es einen Blick in jede Situation um zu Verstehen wo die Problematik genau liegt. Ziel ist es , dass die Kinder nicht mehr gebissen werden! Ob das mit einer Anzeige erreicht werden kann wage ich zu bezweifeln. Fakt ist, sobald mehrere Menschen - hier Kinder - zusammen kommen, finden Konflikte statt. Kinder lösen die Konflikte oft mit unkontrollierter Emotion wie beissen, schupsen, schreien,(vor allem im Alter von 1 1/2-2 1/2) usw. Erzieherinnen zeigen den Kindern andere Lösungsmöglichkeiten auf, unterstützen und im Notfall intervenieren sie - zu Hause sind es dann die Eltern. Zuerst mal muss erkannt werden, wann ein Konflikt beginnt und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das oftmals nicht einfach ist, wenn viele Kinder beisammen sind. Beim beissenden Kind ist es wichtig hinzuschauen und Auffälligkeiten den Eltern mitzuteilen. Die Situation mit den Erzieherinnen muss auch geklärt werden; warum haben sie spät erkannt, dass da was läuft, warum reagieren sie am nächsten Tag wieder so spät? Die Eltern des gebissenen Kindes müssen ernst genommen und über das weitere Vorgehen aufgeklärt werden. Wichtig dennoch: In einer Kita ist eine 1 zu 1 Betreuung nicht möglich (das weiss jede/r). Bisse, Schürfungen, Beulen, usw. kommen immer wieder vor. Das dies in einer Kita häufiger vorkommt als zu Hause ist naheliegend. Aber wenn einem selbst sowas passiert, ist es wertvoller und gewinnbringender, wenn Leute verständnisvoll und lösungsorientiert damit umgehen! Und: Zum Schutz der Kinder die in diesem Fall gebissen haben, werden in Kita oft die Namen nicht genennt. Ich habe schon mehrmals erlebt, dass Eltern sehr abweisend und unfair mit diesen Kinder umgegangen sind und sich so der Konflikt noch weiter verbreitet. Es sollte um die Kinder gehen, und nicht über die Kinder und da tragen wir ErzieherInnen/Eltern/Beteiligte die Verantwortung, dementsprechend vorzugehen! Auf eine gute wohlwollende Lösung! Rebecca (Erzieherin und Mutter eines Kitakindes)

ahhh geh mit deinem kind zum arzt aber so schnelll wie möglich, nicht dass es sich noch entzündet und dein kind eine schlimme infektion davon trägt. auserdem solltest du das kind wieder aus der kita nehmen. betreuuer die bei sowas nicht eingreifen sind in meinen augen nicht qualifiziert. klar kommt es mal vor dass ein kind mal beist, aber dann gleich 4mal, ohne dass ein betreuuer eingreift? eigendlich könntest du sie sogar anzeigen...

Haben wir getan.

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