herzstillstand koma nun luftröhrenschnitt wie stehen die chancen?

7 Antworten

tut mir leid was deiner mum passiert ist ...es ist sicher schwer mit sowas umzugehen. ich bin auch kein arzt und kann dir nichts zu dem zustand deiner mum sagen...rede mit den ärzten und frag sie nach den chancen,ob sie wieder gesund wird oder nicht

hat deine mutter etwas schriftlich gemacht,also eine verfügung,ob sie mit allen möglichkeiten am leben erhalten werden will oder ob man im extremfall die maschinen abschalten soll?

ich würde sagen,vertrau den ärzten erstmal,nach 6 tagen kämpfen sie ja noch,um das bestmögliche für deine mutter zu erreichen...wenn sich am zustand nach monaten nichts ändert,solltet ihr als familie gemeinsam beratschlagen,wie ihr weiter vorgeht..

alles gute für deine mum und euch ...lg

Habe lange gezögert öffentlich zu fragen,aber es macht uns fertig, nichts zu erfahren oder zu wissen.die ärzte drucksen einfach nur rum.aus diesem grund habe ich mich doch noch dazu entschlossen,weil es ja sehr viele betroffene gibt,die uns evtl helfen.Wir möchten sie nicht unnötig quälen,wenn es eh keine chance gibt. vor 5 jahren starb mein bruder an hirnblutungen nach einer Woche. da war es ähnlich mit den ärzten.es heißt: geduld haben,abwarten usw. aber an alle die antworten;Danke für euer Mitgefühl und Hilfe sowie Antworten .Werde euch auf dem laufenden halten.und heute nachmittag mit den ärzten reden. Also ganz lieben Dank und an alle die noch was sinnvolles beitragen können

@ullinger

ärzte sind numal auch keine wahrsager und wissen auch nicht immer wie es mit einem patienten weiter geht,sie versuchen ihr bestes auch wenn es am ende nicht immer so verläuft,wie sie es sich erhofft und vorgestellt haben..jeder patient ist ja auch ein individuum und so mancher der schon klinisch tot war ,erholt sich wieder vollständig,während andere bei denen es hiess,das sie wieder auf die beine kommen,einen rückfall bekommen und am ende doch sterben..man steckt nunmal nicht drin :(

dir und deiner familie auf jedenfall viel kraft...mich hat es auf jedenfall sehr bewegt und hoffe,das ich nie in deine situation komme....ich hoffe, ihr trefft die endscheidung,die für alle beteiligten die richtige ist....lg julia

@ullinger

hallo melde mich zurück. die klinik rief heute bei meinem papa an und sagten ihm dass sie das gericht kontaktieren müssen um ihn als vormund für meine mum zu bestellen. da sie einen luftröhrenschnitt machen müßten usw. heute war ein anderer arzt da der uns soweit aufklärte darüber. Aber als wir dem arzt mitteilten dass meine mum auf keinen fall an maschinen hängen wolle oder ein pflegefall sein möchte. wenn das so sei meinte der arzt sei gut zu wissen. man werde dann wenn man alle medikamente einstellt, keine weiteren lebenserhaltenen maßnahmen mehr durch geführt werden sollen. aber dennoch können alle sich noch melden die auch so etwas erlebt oder gerade erleben.was wir natürlich keinem wünschen. also vielen dank an alle.lg ullinger

Schwer zu sagen, da wir hier zumeist keine Ärzte sind. Vielleicht bekommst du bei www.gesundheitsfrage.net hilfreichere Antworten.

Ich kenne Fälle, wo Patienten in dem Zustand noch jahrelang blieben, andere starben nach 4 Wochen. Wenn ein Hirnschädigung vorliegt, wird deine Mutter wohl ein Pflegefall sein. Denk mal an den Fall den holländischen Prinzen, der im Wachkoma lag. Der Luftröhrenschnitt muss sein, weil das Gehirn nicht mehr selbständig die Atmung steuert. Ansonsten würde sie ersticken. Wenn sie eine Patientenverfügung hat und lebensverlängernde Maßnahmen in einem solchen Fall ablehnt, wird der Eingriff nicht vorgenommen.

Über diesen Eingriff entscheidet die Familie, oder wenn die Ärzte das angeleiert haben, ein bestellter Betreuer.

Mein Mann hat damals die "Vormundschaft" übernommen und wir haben dann entschieden, die Beatmung auf Raumluft umzustellen, d. h. keinen Sauerstoff mehr zuzuführen, sondern normale Atemluft künstlich zuzuführen.

In solche Entscheidungen werden die Angehörigen immer einbezogen.

Und dann kommt irgendwann die Frage nach einer Organspende....

Erstmal tuts mir leid, daß ihr sowas durchmachen müsst. Aus medizinischer Sicht ist eine Tracheotomie nach sechs bis sieben Tagen Beatmung eine Standardprozedur, die eigentlich immer nach dieser Zeit durchgeführt wird ausser es steht zu vermuten, daß der Patient innerhalb der nächsten Tage entwöhnt werden kann. Es vermindert die Irritationen im Rachenraum durch den Tubus, verkleinert die Totraumventilation, ist angenehmer für den Patienten (kein Fremdkörpergefühl im Mund), erleichtert die Mundpflege und hat auch andere pflegerische Vorteile. Es macht aber keine Aussage über den weiteren Verlauf. Die genauen Genesungschancen und die Enscheidung darüber wie lange weiter so verfahren wird und ob es Chancen auf Besserung gibt müsst ihr mit den behandelnden Ärzten besprechen wenn sie ausweichen oder rumdrucksen sprecht offen alle Alternativen an. Ich weiss wie das ist, jüngere Patienten lässt man nicht gerne gehen...

Ich kann Dir gar nicht sagen, wie leid mir die Sache mit Deiner Mutter tut. Ich kann Dir so nachfühlen, weil meine Mutter auch in Koma lag, aufgewacht ist und dann 2 Tage später verstorben ist.... Ich denke, Du solltest das mit deinem Vater und den Ärzten besprechen. Die können Dir sagen, wie es um sie steht. Und wenn Deine Mutter eine Patientenverfügung hat, ist ja klar, was sie wollte..... Alles Gute für Dich und Deine Familie

sie hat keine verfügung geschrieben,aber wir wissen dass sie das nie wollte. Danke dennoch

@ullinger

Dann werden die Ärzte das so akzeptieren, wie Ihr es ihnen darlegt.

Es tut mir so leid.....

Wir hatten vor genau einem Jahr das gleiche Szenario.

Das Fieber zeigt, daß die körpereigenen Temperaturfühler nicht mehr funktionieren. Ein schlechtes Zeichen.

Einem Luftröhrenschnitt müßt Ihr als Angehörige zustimmen. Würde ich nicht machen.

Die Untersuchung des Neurologen bzgl. der Hirntätigkeit steht wohl noch aus. Das sind lediglich einige Handgriffe, die dem Arzt Aufschluß über den Zustand geben.

Nach 30 Min. Reanimation - soviel muß gesetzlich gemacht werden vom Notarzt - kann man damit aufhören, oder auch - wenn gewünscht - weitermachen. Das Hirn war in dieser Zeit stark unterversorgt.

Meine Güte, Du tust mir so leid. Ich habe diesen ganzen Mist erlebt und alles Hoffen und Bangen war umsonst.

Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt. Bleib stark!

bin gerade fix und fertig aber dennoch Danke.

@ullinger

Vielleicht kann Dich irgendwann die G ewißheit trösten, daß Deine Mutter nicht hat leiden müssen. Sie hatte einen Herzstillstand und war "weg".

Viel schlimmer wäre es, sie hätte nach einer langen Krankheit so liegen müssen.

Ich weiß, daß das jetzt kein Trost ist, daß die Situation jetzt ganz besch..... ist, aber irgendwann siehst Du es auch so. Wir mußten das auch ziemlich mühsam begreifen, aber jetzt weiß ich, daß es eine Gnade war, so sterben zu dürfen.

@turalo

das wird wohl der einzige trost sein.aber das schlimme ist diese entscheidung zu treffen.

@ullinger

Manche Entscheidungen - und seien sie noch so schwer - ist man dem Menschen, den man liebt, einfach schuldig.

Es gibt mit Sicherheit einen Seelsorger dort in der Klinik. Sprich mal mit ihm, das hilft ungemein. Das hilft auch Menschen, die nicht gläubig sind. Einfach mal das Gefühl haben, nicht allein zu sein mit seinen Sorgen und Problemen, einfach mal aussprechen dürfen, was man sonst verschweigt.

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