Hautarzt verschreibt nicht ausreichende Menge an Hautcreme (Differin)?

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Hallo,

der Arzt wird bereits sein Kontingent aufgebraucht haben. Das ist bei Kassenpatienten leider oft so. Ich denke nicht, dass du mit einem Anruf weit kommst, aber probieren kann man es ;-)

Falls dich das Thema interessiert:

http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/gesundheitssystem-aerzte-rationieren/6118224-3.html

http://www.stern.de/wirtschaft/job/hintergrund-wie-aerzte-abrechnen-3498300.html

Ja so hatte ich mir das schon gedacht.

Sollte mir dann nicht die Option gegeben werden, die Creme aus eigener Tasche zu bezahlen?

@marcos7

klar das müsste gehen, ruf bei dem Arzt an und frag ob du ein Privatrezept bekommen kannst

Update: Die Sprechstunde hat die Sache so an den Arzt weiter getragen, diese hat mir bei meinem Rückruf erklärt, dass ich, laut Arzt, die Creme unsachgemäß anwenden würde, weil die Packung ausreichen muss. Ich habe jetzt Mitte Juli einen Termin bei dem er mir die Anwendung nochmal erklären will. Da ich bis dahin keine neue Creme bekomme werde ich mir wohl einen neuen, hoffentlich kompetenteren, Arzt suchen.

Da ich bereits zwei Wochen nach Verschreiben der ersten Tube ein neues Rezept angefragt hatte, hätte dabei doch bereits der unübliche Verbrauch auffallen müssen. Erstaunlicher Weise hatte ich, ohne Kommentar, sogar noch eine zweite Tube im gleichen Quartal bekommen, obwohl mir nun gesagt wird es wird nur eine pro Quartal ausgestellt.

Zudem habe ich mir nun extra die Packungsgrößenverordnung für Arzneimittel durchgelesen. Demnach sind die Packungen, auch die der Creme welche als N1 beziffert ist, normiert. Eine Packung dieser Größe N1 ist nur für eine Akuttherapie für eine Behandlungsdauer von circa 10 Tagen ausgelegt, aber keineswegs für 90 Tage.

Bei meinem Gespräch mit dem Arzt werde ich die Sache dann hoffentlich endgültig aufklären können.

Ich habe nun bei der Krankenkasse angerufen, diese meinten ich solle mich an die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Diese haben mich wiederrum an meine Krankenkasse zurück verwiesen, sodass diese nun meinte ich solle mich an den Arzt wenden. Denn solange es keine medizinische Begründung gibt, dürfe mir die Behandlung nicht verweigert werden. Also laut Mitarbeiter der Krankenkasse liegt es nicht an Ihnen, sie meinte selbst, dass der Arzt vielleicht auf sein Budget achtet, aber dass es so auch nicht geht.

Also habe ich auch beim Arzt angerufen, die Sprechstunde meinte sie dürfen es nur einmal pro Quartal ausstellen woraufhin ich erwiderte, dass ich mit der Krankenkasse gesprochen habe und solange sie es nicht medizinisch Begründen müssten sie es mir ausstellen. Die Sprechstunde war dann schon überfragt und sagte sich leitet es so an den Arzt weiter, ich könne morgen nochmal anrufen.

Ich bin jetzt mal gespannt wie das ausgeht, jeder schiebt sich hier ja die Schuld irgendwie zu.

dazu solltest du mal deine Krankenkasse anrufen,denn die werden hier den Hahn dicht machen

Und warum verschreibt der Arzt nicht gleich N3?

Ich nehme hier eher an, dass der Arzt nicht zu viel verschreiben will um bei der Kasse negativ aufzufallen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Krankenkasse nach den zwei kleinen Packungen schon den Hahn zumacht, zumal ich ansonsten nichts verschrieben bekomme.

Ja das frage ich mich auch, er muss doch wissen wie lange eine Behandlung mit der Menge möglich ist.

@marcos7

kannst aber bei der Kasse ruhig nachfragen ob diese die Kosten bei N3 übernehmen?

Dann hast du was in der Hand und kannst der Arzthelferin sagen....." die Kasse hat dir gesagt,sie übernehmen eine größere Packung."

da möchte ich mal das Gesicht dieser Arzthelferin sehen.

@oxygenium

ICh werde gleich bei der Kasse mal anrufen und nachfragen.

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