Hat man Kreislauf problemen auch mit normalen Blutdruck?

5 Antworten

Ich habe normalerweise immer einen sehr niedrigen Blutdruck (80/40mmHg). Wenn der jetzt in den Normalbereich ansteigt, dann habe ich such immer mit Schwindelattacken zu kämpfen, weil mein Körper das nicht gewohnt und somit überfordert ist.

Das vergessen die meisten Ärzte, weil es generell sehr selten ist.

Falls du auch normalerweise einen niedrigeren Blutdruck hast, könnte das die Ursache sein.

Ist sehr selten das man schwindelt bei normalem Blutdruck. Es sei denn Du bist unterzuckert oder durch Witterungswechsel.

:-))) Schöne Antwort michel:-))) Lg Tilly

stimmt nicht, schwiegermutter ist kerngesund und lügt wie gedruckt.

möglich ist das, wenn zb sehr feine gefäße das hirn nicht ausreichend versorgen können, oder abprupt sehr viel sauerstoff gebraucht, aber nicht transportiert werden kann.es kann durchaus sein das ein gefäß verengt oder verlegt ist wenn diese beschwerden chronisch(dauernd) auftreten würde ich das medizinisch abklären lassen.

Kreislaufprobleme können unterschiedliche Ursachen haben: Dazu gehören ein niedriger Blutdruck, aber auch vasovagale (also durch eine Fehlsteuerung des autonomen Nervensystems), orthostatische (nach dem Aufstehen durch eine nicht suffiziente Anpassung an die veränderten Druckverhältnisse vom Liegen zum Stehen) usw.

Wenn du Schwindel als Symptom meinst, dann ist dieser meistens vom Herz/Kreislaufsystem ausgehend, allerdings kann dieser auch vom Gehirn oder vom Gehör (dort ist das "vestibuläre System" untergebracht, welches für das Gleichgewicht zuständig ist).

Es kann daher verschiedene Ursachen geben. Ich würde daher zu einem Internisten mit Schwerpunkt Kardiologie gehen und mich durchchecken lassen. Dieser wird dich dann sowieso weiterschicken, falls er die Ursache nicht in seinem/ihrem Zuständigkeitsbereich lokalisieren kann.

Ich hoffe, ich konnte helfen ;)!

Der "gutartige" Lagerungsschwindel ist eine der am häufigsten vorkommenden - und leider auch der am häufigsten fehl- diagnostizierten organischen Schwindelerkrankungen überhaupt. Betroffen sind überwiegend Patienten in der zweiten Lebenshälfte. In spezialisierten Schwindelambulanzen macht er etwa ein Drittel der Diagnosen aus. Er ist in aller Regel besser therapierbar als jeder andere Schwindel, da die Ursache innerhalb weniger Minuten beseitigt werden kann. Typisch sind kurze Drehschwindelattacken mit spezifischen Augenzitterbewegungen (Nystagmen) nach bestimmten Kopfbewegungen, aber auch beim Bücken oder Hinlegen. Diese halten kaum länger als 30 s anhalten an. Meist vergehen nach der Lageänderung einige Sekunden, bevor der Schwindel einsetzt. Manchen wird dabei übel, einige müssen sogar erbrechen. Zwischen den Attacken kann eine leichte Gangunsicherheit bestehen. Bei dieser Erkrankung haben sich kleine Kalkkristalle (Otolithen) aus dem Gleichgewichtsbläschen spontan oder nach einer Schädelverletzung abgelöst. Diese Kristalle lagern sich dann bevorzugt in den nahegelegenen hinteren Bogengang ab, wo sie nicht hingehören. Bei Lagewechsel geraten sie in Bewegung, bewirken bei Endolymphströmung eine Reizung der Sinneszellen und vermitteln damit eine intensive Drehbewegung.

http://www.drhschaaf.de/bpls.htm

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