Hat jemand positive Erfahrungen mit einer Familienaufstellung gemacht?

4 Antworten

also, ich habs selber noch nicht gemacht, wills aber immer schonmal machen. ich habe ein buch drüber gelesen (thomas schäfer, was die seele krank macht und was sie heilt) und fand es sehr interessant. ich habe aber von einer bekannten viel gutes darüber gehört. sie hat es selbst schon mitgemacht und sie fand es eine gute erfahrung. eine andere freundin von mir hat auch schon eine familienaufstellung gemacht und hat es auch nicht bereut. ich denke es kommt ein bisschen darauf an, wie der familienaufsteller so ist. kennt er sich gut aus? hat dieser erfahrung? gibt er den kurs zum ersten mal? ich denke das ist wichtig um zu wissen.

Hi, ich habe an einer Familienaufstellung nach Hellinger teilgenommen. Gefährlich fand ich diese nicht, allerdings stimme ich zu, dass man sich seinen Therapheuten gut auswählen sollte. Des Weiteren ist es sicherlich ein guter Ansatz zunächst als Stellvertreter so einer Familienaufstellung beizuwohnen um herauszufinden ob diese Art der Therapie überhaupt in Frage kommt.

Mir persönlich hat diese sehr gut geholfen Altlasten entgültig zu beseitigen.

Ich selbst bin Kinesiologin und arbeite u.a. mit der Familienaufstellung. Auch für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie effektiv und hilfreich diese Methode ist. Allerdings kann ich NicoleF nur Recht geben, dass Aufstellungen nach "Hellinger" nicht mehr Zeitgemäß sind, da sie M.E. sehr direktiv und nicht individuell genug sind. Ich finde natürlich die Kombination Kinesiologie/Familienaufstellung optimal, da diese Aufstellungen sehr sanft sind und vorher nicht nur in einem Gespräch sondern über den kinesiologischen Muskeltest für Dich geklärt werden kann, was genau Dein Thema ist und wie der optimale Ablauf Deiner Aufstellung sein sollte. Was auch ganz wichtig ist, dass nach der Aufstellung die Möglichkeit der "Nachbehandlung" besteht. Dein Bruder sollte auf jeden Fall klären ob die gewährleistet ist, damit er nach der Aufstellung nicht alleine steht mit evtl. Fragen oder notwendigen "Nachbearbeitungen". Solltest Du im Süddeutschen Raum leben kann ich Dir auch gerne bei der Suche behilflich sein.

wie funktionieren denn Aufstellzungen nach Hellinger, und was ist daran so gefährlich? der wikilink hilft mir iwie nicht weiter...

@geheim

Den Ablauf generell und im Besonderen bei Hellinger zu erklären, würde diesen Rahmen sprengen. Das schwierige bei Hellinger ist, dass er nach bestimmten Vorgaben und Lösungsanstätzen arbeitet. Er erwartet die Erfüllung eines bestimmten Lösungskonzeptes und arbeitet direkt darauf hin. Das beinhaltet aber auch, dass er m.E. keine Rücksicht darauf nimmt, ober der Stellvertreter für den von ihm vorgegebenen Lösungsansatz tatsächlich bereit ist. Und dies kann durchaus auch kontraprokuktiv wirken. Bei der kinesiologischen Systemaufstellung wird individuell getestet, was getan werden kann, damit sich eine Lösung etabliert. Und es wird auch nicht auf ein vorgegebenes Lösungsschema hingearbeitet sondern alle Möglichkeiten werden anerkannt - nichts ist vorgegeben. Meiner Meinung nach, kann nur so eine individuelle Problemlösung stattfinden. Für ausführlichere Informationen bin ich aber auch gerne bereit persönliche Emails zu beantworten (info@3in1-kinesiologie.de).

@Morgaine

Sorry, aber wie wird man eigentlich "Kinesiologin"? Ein Studium ist es nicht,oder?

Ich habe eine Familienaufstellung gemacht, und mir hat es sehr geholfen. Im Nachhinein kann ich dir/deinem Bruder folgende Tipps geben:

Schau dir den Therapeuten und die Gruppe vorher an. Das heißt, nimm an einem Seminar nur als "Stellvertreter" teil, ohne selbst stellen zu wollen. Auf diese Art kriegst du ein Gefühl für die Sache selbst und findest heraus, ob du dich auf so viel Emotion einlassen willst oder nicht.

Als Stellvertreter wirst du auch merken, dass es nicht deine Emotionen sind, die in dieser "Rolle" wichtig sind - das schafft Vertrauen, wenn du später für deine eigene Aufstellung Stellvertreter brauchst.

Außerdem bekommt man durch so eine "Schnupperstunde" eine Vorstellung von dem Therapeuten. Ich für meinen Teil finde die Therapeuten, die nach Hellinger arbeiten, zu brutal. Insofern kann es nicht schaden, wenn man sich vorher mal "beschnuppert".

Wenn es ein guter Therapeut ist, dann wird er/sie im Vorgespräch auch etwas über deine Familie wissen wollen. Wäre also gut, sich ein bisschen mit Geschehnissen in der Familienhistorie zu informieren, unter anderem auch Fehlgeburten oder gestorbene Geschwister etc.

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