Hat jemand Erfahrung mit Cannabis( z.B. Dronabionol)? Keine Angst, ich habe nicht die Absicht, mich

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo BEAFEE, Dronabinol wird vom überwiegenden Teil aller Krankenkassen NICHT erstattet, obwohl es hocheffizient ist. Vielleicht erkundigst Du Dich mal googelnderweise über das Schicksal unserer Mitpatientin Ute Köhler aus Thüringen, die seit etwa 9 Jahren nichts gegen die dort ansässige AOK erreicht, obwohl sie den thüringischen Ministerpräsidentin, den Bundespräsidenten Horst Köhler und die Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre unmenschlich-unwürdige - und für das deutsche Gesundheitssystem geradezu peinliche Situation interessieren konnte. Allerdings ist pflanzliches Cannabis sehr viel billiger als Dronabinol (Marinol, Sativex)und mit einigem gärtnerischen Know-How auch selbst zu züchten, aber diese Variante wäre illegal, wenn man nicht eine sog. "Ausnahmegenehmigung nach § 3 BtMG" vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vorweisen kann. Von dieser Ausnahmegenehmigung profitieren bislang nur 7 Patienten in Deutschland, die natürliches Cannabis über ihre jeweiligen Apotheken aus Holland importieren dürfen. Knapp über 40 weitere Patienten erhalten den sog. "Cannabis-Extrakt", der nicht identisch ist mit Dronabinol. Bei Dronabinol handelt es sich um ein "Off Label Use" Medikament, das deshalb von vielen Kassen nicht erstattet wird, weil der Gemeinsame Bundesausschuss dazu noch nicht sein Okay erteilt hat. Das hat inzwischen auch dazu geführt, dass Ärzte verschiedentlich in Regress genommen worden sind, weil sie ihren z.T. schwer todkranken Patienten das Mittel verschrieben haben. Solltest Du mehr über das Thema wissen wollen, empfehle ich Dir auf der Seite des Deutschen Bundestages in die Suchleiste das Wort "Cannabis" einzugeben und dann weiter nach der Anhörung im Gesundheitsausschuss am 15. Oktober 2008 zu forschen. Dort wirst Du auf die Stellungnahmen von 15 Experten und Verbänden stoßen, die ALLESAMT den Einsatz von Cannabis oder Dronabinol befürworten...bis auf den Verband (GKV), der die Kosten zu tragen hätte.

Über die Auswirkungen der Dronabinol-Politik kannst Du Dich im Video-Archiv unserer Patienten-Website informieren. Du findest sie unter www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de

Dort nach dem Frontal21-Bericht suchen. Der Film ist schon etwas "älter", aber angesichts der Tatsache, dass bislang NOCH NICHTS zum Wohle der Patienten geändert worden ist, ist er noch immer brandaktuell und beweist (neben vielen anderen vorliegenden Tatsachen), dass wir es tatsächlich mit einer 2 Klassen-Medizin zu tun haben.

Das ist das Thema, wo ich viele hart streiten. Tatsächlich hat meine Mutter (73 Jahre alt!) von ihrem Arzt, der ihren Krebs behndelt, den Tipp bekommen zur Linderung der Schmerzen Cannabis zu nutzen. Natürlich nicht offiell. Er hat das verpackt, indem er auf die schmerzlindernde Wirkung bei achtsamen Genuss, hingewiesen hat.

Hat vielleicht sogar weniger Nebenwirkungen, als die Chemiekeulen an Moderner Medizin. Ich würde mich von meinem Arzt beraten lassen, der kann dir genaueres sagen. Hab ich auch schon gehört, dass es als Begleitung von schweren Krankheiten geben soll. Persönliche Erfahrungen habe ich nicht. Suchtgefahr besteht auch bei harten Schmerzmitteln, die über einen langen Zeitraum gegeben werden. Wie gesagt, ich würde mit den Artz sprechen. Bei Krebs würde ich alles nehemen, wenn es hilft. Viel Glück und gute Besserung.

Hallo,

auch ich habe im Rahmen einer Behandlung Cannabinol-Kapseln erhalten- Onkologen können diese verschreiben. In meinem Fall ging es um Appetitsteigerung und Verminderung von Übelkeit und Erbrechen. Mir haben diese Kapseln sehr gut geholfen und keine Angst: Der "high-machende" Wirkstoff ist NICHT enthalten (das könnte Missbrauch Tür und Tor öffnen) Also einen Versuch ist es allemal wert und Nebenwirkungen hatte ich während der ganzen 4 Monate auch nicht. Also, keine Angst, einfach ausprobieren. Alles Gute!

Meines Wissens nach genehmigen Krankenkassen sowas nicht. Es gibt Ärzt, die unterstützen (aus guten Grund). Aber illegal ist es trotzdem. Wenn Du Glück hast hilft der Arzt, sonst musst Du es anders besorgen.

Die schlimmste Droge: Ethanol (C2H5OH), der Trinkalkohol?

Hey,

Eine Sache geht mir aber absolut nicht aus dem Kopf, eine Sache, auf die ich keine Antwort finde.

Es ist die Sache, warum Alkohol in Deutschland legal ist, wobei Deutschland mit den harten Regeln und Gesetzen ja ein Land ist, das jegliche Art von Droge verabscheut und verbietet (okay, gegenwärtig und auch zukünftig wird sich das wohl hinsichtlich des medizinischen Anwendungsbereichs ändern).

Ja, Alkohol ist eine Droge! Es ist bewiesen sogar die schlimmste! Traurig an dieser Stelle erwähnen zu müssen, dass viele Leute nicht wissen, dass Alkohol eine Droge ist...

Und Leute, falls ihr euch an der Stelle denkt:" Was zum Teufel stellt er hier für willkürliche Hypothesen auf.", dann macht euch schlau und seid nicht dumm und naiv und redet alles nach was euch gesagt wird. Bildet euch eine eigene Meinung und informiert euch!

Alkohol ist die schlimmste Droge. Sowohl das Gefährdungspotential, als auch die Suchtabhängigkeit liegen bei Alkohol am höchsten. Warum gibt es denn so viele Alkoholabhängige? Warum sterben an Alkohol wohl die meisten Menschen?

Macht euch mal einen Kopf darüber ;)

Nun zum Wesentlichen meiner Frage:

Wie erwähnt, ist Alkohol kein Zuckerschlecken und schädlicher als alle anderen Drogen. Aber Deutschland ist doch eigentlich gegen Drogenhandel, nicht wahr? Warum dann eine Ausnahme bei Alkohol?

Das Wort "Warum" steht hier am größten im Raum.

Barkeeper sind demnach nichts anderes als Drogendealer! Warum ist das legal?

Es geht mir nicht in den Kopf, weshalb der Alkohol in unserer heutigen Gesellschaft so toleriert wird und andere Drogen sofort "beleidigt" werden. Ich denke - um das nun knallhart auszudrücken, dass viele Menschen einfach nichts anderes als dumm sind. Sie reden alles nach, was ihnen vorgesagt wird.

Von Eltern wird immer gesagt, die Kinder sollen doch keine Drogen nehmen, wie Cannabis bspw.

Warum sagen so wenige Eltern nicht:" Sohn, Alkohol ist eine Drogen, lass bitte deine Finger davon."?

Warum wird Kindern das allgemein nicht gesagt, dass Alkohol eine Droge ist?Warum sind Lieder, die den Alkoholkonsum unterstützen legal und erlaubt?

Warum also nun ist Alkohol, obwohl einige Leute ganz genau wissen, wie schädlich er ist in unserer Gesellschaft legal, gerade in der Mutter der Gesetze, Deutschland ?

Warum werden weniger schädliche Drogen, die sogar sämtliche Krankheiten bei ihrem Heilungsprozess unterstützen können oder diese sogar evtl. ganz heilen können so stark beschimpft und verboten?

Warum werden Drogen, die weniger stark abhängig machen verboten? In Deutschland würde so mit Sicherheit die Anzahl der Suchtkranken zurück gehen, da Alkohol nunmal die Droge der größten Abhängigkeit ist.

Deutschland ist in der Hinsicht "komisch", wenn man es beschönigend ausrückt. Sie setzten ihrer eigenen Bevölkerung Schaden aus. Natürlich auch andere Länder.

Wäre toll, wenn jemand dieses "Warum" beantworten kann. Da dies schwer erscheint, wären Diskussionsansätze und sämtliche andere Formen von Beiträgen sicherlich angebracht.

...zur Frage

Horror-Trip nach Cannabiskonsum.

Hallo, letztes Wochenende haben ich und ein paar Freunde Abends Bong und Pfeiffe geraucht. Die Menge an sich war nicht überdurchschnittlich hoch, habe schon mehr geraucht und nicht so intensive Nebenwirkungen gehabt. Am Anfang war alles noch normal, doch als ich mich dann, weil ich ziemlich fertig war, aufs Bett gelegt habe hat alles angefangen. Ich schloss die Augen und bemerkte sofort, dass etwas anders war als sonst. Ich hatte das Gefühl, als würde ich nurnoch aus meinem Bewusstsein bestehen, keinerlei körperlichen Gefühle. Ich wusste nichtmal mehr wie es ist "normal" zu sein. Dann bekam ich Panik, dass das Zeug eventuell mit irgendwas gestreckt war, ich habe das Zeug nämlich nicht persönlich besorgt, sondern einer meiner Freunde. Normal beziehe ich es aus vertrauensvoller Quelle. Der Trip wurde dann richtig schlecht, ich fühlte mich, als müsste ich jetzt sterben. Ich war mit vollem Herzen davon überzeugt. Danach schwebte ich, also mein Bewusstsein, durch eine palastartige Halle mit hohen Säulen aus Marmor, ich fühlte mich kurz richtig gut, doch dann war ich plötzlich in einem brennenden (er hat sich nicht warm angefühlt), engen und beängstigten Raum. Ich habe gedacht ich wär vom Himmel in die Hölle gefallen. (Glaue eigentlich nicht an Religion). Danach schoss ich plötzlich in das Universum und sah die Welt und die Milchstraße wie sie durch ein Armeisenkolonie-artige Gebäude floss. Als ich es dann endlich schaffte die Augen zu öffnen sah ich das Zimmer enorm verzerrt, ich schloss meine Augen wieder. Als ich dann Farben sah, und meine Freunde entspannende Musik auflegten (Sie haben nicht gemerkt, dass es mir schlecht ging, da ich ganz hinten in der Ecke lag und sie Fernseh schauten) ging es mir wieder ein bisschen besser. Jedoch immernoch das Gefühl nur aus einem Bewusstsein zu bestehen. Plötzlich machte einer meiner Freunde die Tür auf und ich dachte, dass mein schlechter Trip wie ein Geist in die offene Tür gezogen wurde, als ich dann schrie er solle die tür sofort zu machen, wussten sie, dass es mir nicht so gut ging. Ich hatte dann zum Glück wieder einen recht normalen Zustand erreicht und konnte sie beruhigen, dass es mir gut ginge. Ich hatte schon öfter leichte Halluzinationen von Cannabis, bin auch echt offen gegenüber dem Thema von Bewusstseinserweiternden Drogen, würde jedoch nie etwas Chemisches Rauchen. Klingt so ein Trip nach einer bestimmteren "härteren" Droge ? Oder lag das etwa daran, dass da ein Typ war, den ich nicht besonders mochte, obwohl ich keine wirkliche persönliche Beziehung mit ihm habe, finde ihn einfach nur genrell unsympatisch. Aber nur weil da eine Person ist, auf die ich hätte verzichten können, kann der Trip von Cannabis doch nicht so intensiv werden, oder?

...zur Frage

Wie seht ihr dieses Drogenpolitik Model?

Vorwort. Völlig Logisch betrachtet stelle ich diese Frage als jemand der niemals Drogen nahm.

Das Verkaufen von einem Produkt dass als Betäubungsmittel klassifiziert wird gilt als Strafbar.

Nur der Verkauf, d.h. der Dealer schadet erstmals niemanden. Darum finde ich diesen Hass auf Dealer so willkürlich. Auch ist es unwahrscheinlich dass der Konsument die Droge seine Wahl kauft um anderen vorsätzlich zu schaden. Wie es bei Waffen der Fall wäre.

Logisch wäre eine Ausgabe vom Staat der Drogen an bereits Süchtige und die Aufklärung von Jugendlichen potentialen neu Konsumenten über die Risiken.

Als Beispiel das Spiel Fortnite das so im Hype war bzw. ist. Ich habe dieses Spiel niemals gespielt, ich hab es mir öfters angesehen, aber mir niemals gekauft weil es mir nicht gefiel.

So ist es mit allen Dingen.

Schwul sein war früher verboten. Es gab aber immer weiter hin Schwule als die Homoehe erlaubt wurde, bin ich auch nicht schwul geworden oder wollte mal Bi Erfahrungen sammeln oder?

Die einzige Möglichkeit den Abhängig zu Helfen ist die Kontrolle der Substanzen und die Kommunikation mit den Konsumenten nicht mit den Verkäufern.

Drogen kommen so gar ins Gefängnis rein.

Der Staat muss der Verkäufer werden, der Ansprechpartner, der Dealer.

Die Militärgewalt hat er bereits um andere Kartelle zu zerschlagen zu versuchen, jedoch bietet er keinen Stoff an aber die Nachfrage bleibt bestehen.

Kommen wir zu dem kleinen Prozentsatz der Menschen die gerne alle Drogen mal ausprobieren wollen würden weil sie eben so sind.

Dazu kann ich nur sagen heutzutage kann man sich vom Mann zur Frau und umgekehrt operieren lassen wenn man nur einen Psychologen davon überzeugt das dass sein muss.

Im übrigen ich rede hier quasi nur von allen anderen illegalen Drogen, Cannabis ausgeschlossen.

Weil Cannabis ist ein Thema für sich. Ich sehe keinen Grund es in irgendeiner weise zu Kriminalisieren oder zu beschränken weil es keinen Schaden für die Gesellschaft darstellt.

Es solle wie Alkohol behandelt werden. Man bedenke nur mal wieviel Jahrzehnte Alkohol gefrönt wird und wie viele Alkoholiker entstanden sein müssen.

Trotz dessen haben wir Technologische Errungenschaften die nach den Gesetzen der Quantenphysik funktionieren.

Man kann mir also nicht erzählen hätte es immer ein Alkohol Verbote gegen wäre unsere Zivilisation noch weiter vorgeschritten. So ein Unsinn diese Drogenpolitik.

Die Menschen die Drogen nehmen tuen das weil sie verzweifelt sind, die Dealer zu bekämpfen ist wie Saint Martin der seinen Halben Mantel einer Frau in der kälte gibt in den Kopf zu schießen. Und ihr den Mantel weg zu nehmen.

...zur Frage

Ein guter Freund ist Cannabissüchtig und will es nicht wahrhaben, wie helfen?

Hallo liebe Community, wir haben einen langjährigen Freund der über die Jahre meines erachtens Cannabissüchtig geworden ist. Er raucht ca. seit 3-4 Jahren täglich und kann nicht auf seinen Rausch verzichten. Da ich auch einen gewissen Zeitraum mit ihm konsumiert habe, doch nun aufgehört habe wollte ich ihn dazu animieren auch aufzuhören, da man als nüchterne Person einfach die Schattenseiten der Droge viel besser erkennt. Nach vielen Gesprächen darüber ist er immer nur meinen Fragen ausgewichen und/oder hat gelogen wie z.B.:" Jaja, ich hab jetzt selber angefangen zu Reduzieren", oder "Wenn mein letztes Zeug weg ist, höre ich auf". Schön und gut, ich hab es natürlich durchschaut und habe eine Intervention mit seinen 4 besten Freunden geplant die ihn schon länger als 10 Jahre kennen (mich inbegriffen). Es lief so ab das er extrem bekifft war, nur die Augen hängen lies und Löcher in die Luft gestarrt hat. Hat letztendlich leider auch nichts gebracht.. Nun ist es soweit das er unter anderen Freunden mich als Arrogant und Übeltäter darstellt, da ich "nicht so tun sollte, und auf heiligen machen soll da ich ja selber Konsumiert habe". Da wurde mir klar wie schlimm seine Sucht schon ist, da er Hilfen von seinen besten Freunden nur als Angriff sieht. Und Arrogant bin ich allemal nicht da ich ihm wie gesagt nur helfen will. Wir sehen ihn als Psychisch labilen und depressiven Menschen an, das auch seine gute Gründe für unsere Bestätigung hat. Es ist schon soweit das der Kontakt seiner seits extrem gemieden wird da er vermutlich nicht "kiffen kann", wenn er mit mir unterwegs ist.

Er passt zu 100% in das Raster eines Junkies da:

  1. Er kifft jeden Tag mindestens 5-10 Joints+
  2. Bei ihm besteht nur die Frage wie und wo er sein nächstes Marihuana her bekommt
  3. Er meldet sich nur bei Leuten die Gras haben könnten oder mit ihm kiffen könnten
  4. Er hat stärkeren Kontakt mit richtigen Junkies und Leute die 10-20 Jahre älter als er sind
  5. Gleichgültigkeit sowie Antriebslosigkeit und PC/Cannabis sucht haben überhand in seinem Leben genommen
  6. Benutzt die Droge als ausrede um sein Bewusstsein zu erweitern, und die Droge soll ja auch nur eine Heilpflanze sein, Hauptsache 2-3 Gramm Tabak pro Joint reinhauen.
  7. uvm.

    Und jetzt zu hauptsächlichen Frage, wie kann ich ihm noch helfen? Ich will es nicht unversucht lassen da ich ungern Freunde hängen lasse. Ich könnte Externe Hilfe holen, aber da ist auch wieder die Frage wie man dann an ihn rankommt. Er muss es ja selber zulassen. Die Eltern wissen auch von seinem Drogenkonsum bescheid aber nicht in diesem Ausmaß. Er ist 20 Jahre hat seine Ausbildung abgeschlossen und sitzt seit ca. 1 Jahr nur rum. Ich hoffe auf schnelle Rückmeldungen da dass Problem von Tag zu Tag schwieriger zu bekämpfen wird.

Mfg

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?