Hast du einen Hypochonder in deinem Umfeld?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bin selbst duch einige reele Krankheiten und eine Panikstörung sehr hypochondrisch geworden. Mein enges Umfeld geht super damit um, das geht allerdings auch nur wenn sie über die bestehenden Krankheiten und deren Risiken Bescheid weissen, da mir in Momenten der Panik dann das ojektive Urteislvermögen abgeht.

Ich versuche es bei unbekannteren Menschen zu unterdrücken, das ist aber manchmal auch nur schwer möglich. Und wenn man wieder mehr bei sich ist das SUPER unangenehm weil man ja weiß wie sehr man anderen Leuten damit auf den zeiger gehen kann ;)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogischer Zug / Berufserfahrung

Traurig wie das alle nur als nervig und übertrieben empfinden.

Angststörungen (auch hypochondrie) sind ebenfalls Krankheiten. Bedeutet etwas was behandelt werden muss und nicht einfach so abschaltbar ist.

Die Angst ist für uns real. Wir wissen, dass es eigenlich Schwachsinn ist, aber wir können unsere angstzustände und ständige Gedanken daran nun mal nicht einfach abstellen. Angststörungen sind das, was ich als hölle sehen würde und Vorurteile von Menschen die keine Ahnung haben wie das ist machen es wirklich nicht besser.

Stellt euch mal eine Situation vor in der ihr richtige angst verspürt habt. Und das ist nichts dagegen. Stellt euch vor ihr habt (obwohl ihr wisst das es Schwachsinn ist) jeden Tag und Nacht gedanken an das was eure angst auslöst (gibt verschiedene angststörungen und bei jeder ist es anders).

Ihr lebt in ständiger Angst vor NICHTS. Diese Gefühle sind immer da. Dann kommt noch die Verzweiflung, weil euch die angst lähmt und ihr nicht mehr in der lage seid euer Leben zu führen wie ihr das wollt. Die angststörung zwingt euch zu so dingen wie etwas zu vermeiden, ständig zum arzt zu gehen...

Ihr seid dem ausgeliefert, weil ihr für den moment kaum was dagegen tun könnt.

Und dann noch die panikattacken. Attacken von panischer Angst (Todesangst in den meisten fällen), herzrasen, zittern,..

Es fühlt sich an wie als ob man gleich eine herzattacke hätte. Der Puls rast man hat Todesangst. Nicht selten ruft jemand bei einer schweren panikattacke den Notarzt, weil es sich so anfühlt als würde man sterben.

Und dann noch ein Umfeld was darüber lacht, weil die ängste ja lächerlich sind und es ja nix passiert.
Menschen die nicht verstehen wollen das auch psychisches Leiden Folter ist und es sich hierbei ebenfalls um eine qualvolle Krankheit handelt.
Das Gefühl, dass man verrückt wird und man niemanden hat der einen ernst nimmt.

Na danke

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Psychologiekurse belegt, viel gelesen, Eigenerfahrung

Nicht jeder, der Befindlichkeitsstörungen dramatisiert, hat Panikattacke und ist psychisch krank.

Du siehst das aus der Richtung eines betroffenen Menschen. Die FS hat einen anderen Blickwinkel.

Den Betroffenen hilft es nicht, wenn andere sich mit in diese sinnlose Spirale hinein ziehen lassen. Unbetroffenen hilft es ebenso wenig.

Wer sich ein klein wenig damit auskennt, weiß das. Es geht also darum, als Nichtbetroffener einen gesunden Umgang damit zu finden.

Menschen deiner Umgebung sind nicht deine Therapeuten und auch nicht verpflichtet, ihr Leben so zu gestalten, dass du dich behütet fühlst. Es liegt in deinem Ermessen, etwas gegen die Angst zu tun- und dich wieder sicher und frei in deiner Umgebung zu bewegen.

Das ist mir bewusst. Ich bin mal davon ausgegangen das mit hypchonder jemand mit der richtigen angststörung gemeint ist und nicht jemand der befindlichkeitsstörungen dramatisiert. Das das Umfeld nicht das Leben drauf auslegen soll ist mir klar und das ist auch gut so. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es sinnlos ist den betroffenen nur zu behüten, da er so nicht die nötige Motivation bekommt sich da raus zu bringen. Was ich meine ist, dass belächeln und nicht ernst nehmen genau so schädlich ist. Am besten ist es, den betroffenen normal zu behandeln und ihn bei der Suche nach hilfe unterstützen. Verständnisvoll für seine Situation, aber nicht bemitleidend oder bemutternd. Sorry, ich kann vom Handy aus keine Ansätze machen.

Ich nehme das zur Kenntnis. Wie ich darauf reagiere, ist von der Situation abhängig.

Wenn ich beruflich gefragt bin, erläutere ich, warum alles in Irdnung ist und die Empfindungen normal sind.

Wenn ich privat damit konfrontiert werde, nehme ich die Aussagen zur Kenntnis, lasse mich aber nicht auf ein Gespräch ein.

Respektvoll bleibe ich in bd. Fällen.

FZ

Du solltest den Hypochonder von seinem Krankheitswahn heilen.
Hypochonder möchten sich vor Arbeit drücken und Zuwendung erschleichen.

Hierzu einige Tipps:

  1. Gib demjenigen Aufgaben / Arbeiten zu erledigen, sodass er keine Zeit hat, über sein Wohlbefinden nachzudenken. Lass Dich auf keine Ausreden ein. Die Kraft kommt, wenn er sie brauchst.
  2. Sag ihm ärgerlich, dass er spinnt und nicht aus jeder Maus einen Elefanten machen muss, wenn er wieder mal phantasiert und sei lieb und freundlich, wenn er länger nicht gejammert hat.

Also erziehe Deinen Hypochonder mit Peitsche und Zuckerbrot (im übertragenen Sinne), dann bist Du das Problem bald los.

Ich hab mal einen eingebildeten Kranken damit geheilt, dass ich ihm klar und deutlich erklärt habe, dass er nur zu faul zum Arbeiten ist und nur betütelt werden will, wie ein Kleinkind. Er hat zugegeben, dass ich recht habe...

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

puhhh Umerziehung klingt anstrengend

@Lotttchens

Ja, aber anders wirst Du dem Problem nicht Herr - Du musst ihm den Tick abgewöhnen! Sag ihm auch ruhig mal, wer ständig über Lappalien jammert, den nimmt keiner mehr ernst, wenn er wirklich ernsthaft krank ist. Das sollte ihm zu denken geben. Im übrigen ist Ablenkung immer gut.

Wenn so einer Kopfweh hat, dann massier ihm kurz den Nacken und lass ihn dann draußen arbeiten oder Besorgungen machen. Bewegung an der frischen Luft hilft.

Les dir mal meine Antwort durch. War an Personen wie dich gerichtet

@Twihard2002

Ach ja, heute spricht man gleich von Angststörung und bedauert Leute, die sich in ihr Selbstmitleid reinsteigern - früher bekam ein Angsthase einen Tritt und musste sich durchbeißen.

Eine wirkliche Angststörung wird durch ein schlimmes Trauma verursacht - das ist was völlig anderes, als Hypochondrie.

Wer keine Krankheit erträgt, ist also Hypochonder?

Weit gefehlt, wie wär's wenn du Mitgefühl heuchelst, aber bitte übertriebenes Mitgefühl. Dann wird der Hypochonder dich zum Freund auserküren.

Und dann kannst du machen, was du willst, du hast ihn/sie für immer an der Backe.

Übrigens der eingebildete Kranke von Moliere ist steinreich geworden und welcher Mensch wünscht sich keinen Reichtum?

Der Eingebildete Kranke war von Haus aus reich, sonst hätte er sich sein Hypochonderdasein nicht leisten können...

Im übrigen geht es nicht darum, ob einer Krankheiten erträgt, sondern ob er maßlos übertreibt.

es geht nicht um das ertragen von Krankheiten sondern darum, sich in immer neue Symtome oder Gefühle hineinzusteigern und eine ernsthafte Erkrankung darin zu suchen

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