Was für Probleme kann Arthrose in der Halswirbelsäule verursachen?

1 Antwort

Symptome

Die zervikale Spondylose kann die Ursache chronischer Nackenschmerzen und -steifigkeit sein. Die Schmerzen können auch in die Arme und Hände ausstrahlen ( Ö Nervenwurzelreizung). Oft finden sich weitere Symptome:

Die Nackenschmerzen und -steifigkeit verschlechtern sich bei aufrechten oder Überkopf-Aktivitäten.

Man verspürt eine Taubheit und/oder Schwäche in den Armen, Händen oder Finger. Gelegentlich kommt es zu Schwierigkeiten beim Gehen durch eine Schwäche der Beine.

Man verspürt oder hört reibende oder knackende Geräusche bei Drehbewegungen des Kopfes.

Muskelkrämpfe oder Kopfschmerzen können vom Nacken ausgehen.

In ausgeprägter Form können Sie diese Symptome irritieren und ermüden, Ihren Schlaf stören und ihre Arbeitsfähigkeit einschränken. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen und behandeln.

Therapiemöglichkeiten

Wenn bei Ihnen eine zervikale Spondylose diagnostiziert wird, können die Symptome mehrere Monate anhalten oder eventuell chronisch werden. In den meisten Fällen sind die Beschwerden nur mild und erträglich - Ihr Arzt wird ein konservatives Therapieschema vorschlagen. Ruhe, Medikamente und Krankengymnastik/physikalische Therapie wird zu einem deutlichen Rückgang Ihrer Beschwerden führen, ohne allerdings die eigentliche Ursache zu beseitigen. bullet

Zur Ruhigstellung wird gelegentlich eine weiche Halsstütze empfohlen, um den Bewegungsumfang zu limitieren und die Irritation der Nervenwurzeln zu mindern. bullet

Ihr Arzt wird Ihnen nicht-steroidale Entzündungshemmer oder andere schmerzstillende Substanzen verschreiben, um den Schmerz einzudämmen und die Schwellung von Weichteilstrukturen zu reduzieren. bullet

Vorsichtige manuelle oder apparative Traktion der Halswirbelsäule, Kälte oder Wärmebehandlungen oder aktive krankengymnastische Übungsprogramme können die Beschwerden zum Verschwinden bringen. Diese Übungen beinhalten eine Dehnung und Kräftigung der Nacken- und Schultermuskulatur.

Eine operative Therapie kann erforderlich werden, wenn Sie unter starken Schmerzen leiden, die sich mit anderen Therapiemaßnahmen nicht lindern lassen oder wenn zunehmend neurologische Ausfallserscheinungen auftreten. Bei einem operativen Eingriff werden Knochensporne und/oder Bandscheibenmaterial entfernt (Dekompression). Dabei wird häufig die betroffene Bandscheibenetage versteift (Ö zervikale Spondylodese), so daß in der Regel eine dauerhafte Besserung oder ein völliges Verschwinden der Symptome eintritt.

Quelle: http://www.schroeder-boersch.com/HWS/HWS_Spondylose.htm

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