Hallo, habe eine Spinalkanalstenose(Verengung) im Lendenwirbelbereich.Hat jemand Erfahrung mit einer minimalintensiven OP?

3 Antworten

Guten Morgen,

Minimalintensive Op`s sind deutlich weniger riskant,als Op`s bei denen ein Schnitt gemacht werden muß.Die Heilung geht deutlich schneller,man ist wesentllich  schneller wieder fit.Ich selbst habe diverse minimalintensive Op`s hinter mir.Zwar nicht an der Wirbelsäule,aber Unterleib(ca.22) und an den Knieen.Viele davon wurden sogar ambulant gemacht und ich konnte wenige Tage nach der Op dann wieder arbeiten gehen. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich immer.Aber schon weil weniger Narkosemittel verabreicht werden muß (z.B. können eher Herz-Kreislaufprobleme auftreten,bei stärkerer Narkose) und auch kein grosser Schnitt,bei dem die Verletzungsgefahr doch recht hoch ist(z.B: einen Nerv vesehentl. zu durchtrennen), ist die Methode der minimalintensiven OP relativ sanft.

Ich würde immer eine minimalintensive gegenüber einem Schnitt vorziehen!

Alles Gute und gute Besserung

liebe Grüsse

Mi.

vielen Dank für Deine Antwort

Hallo cillimaus, 

ist eine Operation bei Dir denn überhaupt erforderlich oder wolltest Du Dich nur mal allgemein erkundigen?

"Wurde eine Spinalkanalstenose festgestellt, ist die Art der Behandlung von dem Ausmaß der Verengung und den daraus resultierenden Beschwerden abhängig. Hauptaugenmerk liegt in erster Linie darauf, die Wirbelsäule mit konservativen Therapiemaßnahmen zu entlasten. Das heißt, ist die Einengung des Wirbelkanals noch nicht weit fortgeschritten, reichen oft stabilisierende Maßnahmen wie krankengymnastische Übungen, Wärmebehandlungen oder Massagen. Zusätzlich können schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente die Schmerzen lindern.
Die wenigsten Patienten mit einer Spinalkanalstenose müssen operiert werden. Nur wenn Symptome nach mindestens 3 Monaten mit diesen Maßnahmen nicht besser werden, die Schmerzen stark zunehmen oder die Verengung des Wirbelkanals schon stark fortgeschritten ist, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Wenn die Patienten vor allem in die Beine ausstrahlende Schmerzen haben, ist der Behandlungserfolg nach einer Operation am höchsten." http://www.joimax.com/de/patienten/spinalkanalstenose.php

So eine OP hat also meistens einen langen zeitlichen Vorlauf, in dem erst einmal versucht wird, über Physiotherapie den Rücken zu stabilisieren bzw. die verengte Stelle zu entlasten. Steckst Du noch in dieser Phase, oder hat Dein Arzt Dir bereits eine OP in Aussicht gestellt? Wie gesagt: "Die wenigsten Patienten mit einer Spinalkanalstenose müssen operiert werden."

Es geht um "minimalinvasive" OPs. Das Wort "minimalintensiv" ist in der Medizin nicht gebräuchlich.

Danke für die Belehrung, hilft mir aber nicht weiter

@cillimaus1

Sorry für den Oberlehrer, aber manchmal ist es wichtig, die korrekte Bezeichnung zu verwenden, z.B. wenn man im Internet danach suchen will :-)

Ich habe Erfahrung mir einer normalen OP einer Spinalkanalstenose. Weiss allerdings nicht, ob ich die empfehlen würde oder nicht.

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