Habe festsitzenden Schleim zwischen Nase und Hals, welcher manchmal Brechreiz auslöst. Wie geht er weg?

5 Antworten

Viel trinken dürfte da helfen. Du kannst dir auch schleimlösende Medikamente in der Apotheke holen. Wenn gar nichts hilft, empfehle ich dir, einen Arzt aufzusuchen.

Es gibt auch schleimlösende Sachen in der Apotheke. Aber auch bei diesen Dingen gilt: Immer ganz viel trinken. Wasser macht am meisten aus.

Wenn es etwas pflanzliches sein soll, wäre das Umkaloabo. Rezeptfrei.

WICHTIG: Nie vor dem Zubettgehen nehmen. Du möchtest nicht, dass ich das Nachts löst und Du Dich verschluckst oder schlimmeres.


Viel Wasser trinken hilft

Du solltest viel trinken.

Wurdest Du an der Nasenscheidewand / den Nasenmuscheln operiert? Oft wird dabei zu grob gearbeitet und vor allem zu viel entfernt, so daß ein sogenanntes Empty Nose Syndrome entstehen kann. Infolge tritt unter anderem eine unzureichende Befeuchtung des Naseninneren auf, so daß der Abtransport des Schleims nicht mehr funktionieren kann, weil sowohl Schleimhäute als auch Schleim nicht mehr feucht genug dafür sind. Heißt: Der Schleim wird im Austrocknungsprozeß zu einer klebrigen Masse, die sodann an den ebenfalls zu trockenen Schleimhäuten kleben bleibt. Dies unter anderem auch im Rachenbereich, so daß es zu den genannten Würgereflexen kommen kann. Im Normalzustand dagegen schluckt der Mensch pro Tag unbewußt ca. einen Liter Schleim hinunter.

Schleim läuft von der Nase in den Rachen

Seit fast einem Jahr habe ich die Beschwerde dass mir Schleim von der Nase in den Rachen läuft. Das führt zu Artembeschwerden und vor allen (da ich viel singe) auch zu erheblichen Beschwerden beim Singen, vorallem für die hohen Töne. Der HNO-Arzt erzählt mir die ganze Zeit, dass da nichts sei. Aber wie soll da nicht sein wenn ich das die ganze Zeit im Hals spüre, so gar so sehr dass ich den Schleim hochwürgen und ausspucken muss. Der ist dann gelb und zäh (tut mir leid für die eklige beschreibung). Im August hatte Streptokocken die ein anderer Arzt festgestellt hat die dann mit Antibiotikum behandelt wurden und ich dachte schon der Schleim käme davon aber danach war er genauso schlimm. Vor ca zwei Monaten hatte ich dann die (geniale) Idee den Schleim untersuchen zu lassen. Dabei kam heraus dass ich keinen Keim im Hals/Nasenbereich hätte aber zu wenig "guter Bakterien" und solle deswegen meine Nase spühlen, inhalieren und Sinupret nehmen und es sollte sich nach kurzer zeit bessern. hat es aber nicht sondern ist eher noch schlimmer geworden. Seit letzten Freitag habe ich Kehlkopf und Mandelentzündung und muss wieder Antibiotikum nehmen, seitdem ist das alles noch schlimmer geworden. Langsam bin ich ratlos. da ich nicht möchte dass das bleibt (immerhin bin ich erst 15 Jahre alt)... Vielleicht kennt das noch jemand, hat Tipps oder erzählt von seiner Erfahrung. Ich hoffe auf Antworten :)

Achja was ich dazu vielleicht noch sagen sollte: Um einen Keim in den Nebehöhlen auszuschließen, meine wurden untersucht und an denen ist alles in ordnung. Und noch etwas anderes. Vor 10 Jahren hatte ich Krebs und bekam eine Kemotherapie, seit dem bilde ich keine Antikörper (bei Impfungen) mehr und mein Immunsysthem ist auch ziemlich schwach da es sich immer noch nicht davon erholt hat. Könnte der Schleim vielleicht auch irgendwas damit zu tun haben?

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