Gute Manieren - heute nicht mehr wichtig?

5 Antworten

Nein, mir fällt es auch sehr negativ auf. Kein Schwein bedankt sich mehr im Auto, wenn man ihm/ihr die Vorfahrt einräumt. Im Supermarkt drücken sich die Leute im engsten Gang wortlos an einem vorbei... Das geht mir schon eine Weile auf die Nerven. Ich muss dann manchmal laut das eine oder andere sagen. Nützt zwar nichts, aber ich bekomme wenigstens kein Magengeschwür ;-)

Ja ! das im supermarkt finde ich auch so schlimm! entschuldigung, darf ich eben vorbei sind zu viele worte anscheinend!

Mach einfach weiter so. Denn auf lange Sicht verbesserst Du so ein kleines bißchen diese Welt. Und: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus! Höflichkeit und Freundlichkeit sind nämlich ansteckend und ganz immun dagegen sind die wenigsten!

Gute Manieren und Höflichkeit sind nach wie vor aktuell und meiner Ansicht nach absolut wichtig für das Miteinander. Das hat nichts mit Schleimerei oder übertriebener Etikette zu tun sondern vielmehr mit Respekt und Toleranz. Und das sind immer noch die Bausteine auf denen eine Gesellschaft aufgebaut sein sollte. Niemandem fällt ein Zacken aus der Krone wenn er nett und höflich ist, im Gegenteil!

Tja, unser Benehmen ist zunehmend ausser Kontrolle geraten. Besonders bei Jüngeren Leuten in letzten Jahren. Manche finden das witzig, könnten aber automatisch ins Abseits laufen. Sicherlich werden viele etwa so Argumentieren wie zB. (Freie Fahrt für freie Bürger)....

Den Menschen hier geht es eben sehr gut. Gutes Benehmen ist nicht mehr modern. Im Restaurant, in der Bahn, im Flugzeug wird der Nachbar nicht gegrüßt. Im Kaufhauseingang ist es üblich, dem nächsten die Eingangstür vor die Nase zu knallen, egal wer als Nächster kommt, auch wenn es eine Oma oder ein Behinderter ist. Wir leben in einer Welt von Egoisten. Früher, als es den Menschen nicht so gut ging, besonders in der Nachkriegszeit, da waren die Menschen höflicher zueinander. Man brauchte sie, man brauchte die Gemeinschaft. Wir müssen wohl damit leben, daß es so ist. Ich verhalte mich allerdings anders zu meinen Mitmenschen. Auch für diejenigen, die im Beruf mehr leisten wollen, als der Durchschnitt ist gutes Benehmen wichtig, und es wird auch darauf geachtet.

Skoliose Operation - Gesamtablauf

Hallo Leute. Ich bin mittlerweile 25 und lebe mit einer Skoliose von 60° (mittlerweile dürften es noch mehr sein, wenn nicht sogar 70°).

Früher, vor 10 Jahren, wurde mir zur OP geraten, aber ich hatte Angst davor - Angst vor der Narbe sowie Angst vor den Risiken.

Jetzt meine Frage:

Wenn ich mich nun endlich 100% ig für so eine OP entschieden, wie ist der gesamte Ablauf? Muss ich zu meinem Hausarzt gehen und mir eine Überweisung zu dieser Klinik geben lassen, dort hinfahren und mich untersuchen lassen?

Kann ich evtl. meine Mutter dabei haben, dass sie mir zur Seite stünde? Alleine würde ich es vllt. gar nicht schaffen bzw. durchhalten. Klingt vllt. etwas lächerlich, weil ich ja schon 25 bin...

Darf ich mir die Klinik selbst heraussuchen? Ich habe nun viel über die Werner-Wicker-Klinik gelesen und mir unzählige Vorher/Nachher Berichte sowie Bilder angeschaut. Bin positiv überrascht, aber kennt jemand noch bessere oder ist es die einzige Gute??????

Ich muss zugeben, auch wenn die Risiken unter 1% sind, hab ich panische Angst vor so einer OP.

Wie ist das Leben danach? Ich wohne alleine, habe sehr wenige Freunde (die leider selten bis nie Zeit haben). Wie soll das gehen danach? Kann man den Alltag trotz allem ALLEINE meistern?? Ich hatte vor nächstes Jahr wegzuziehen, da ich studieren möchte. Ist das dann ein Hindernis? Ist das dann überhaupt noch möglich?

Ihr müsst verstehen, dass mich das grad ziemlich bedrückt und ich von Stunde zu Stunde doch diese OP haben würde, aber die Risiken machen mir etwas zu schaffen.

Meine Skoliose ist ziemlich stark, aber ein Laie erkennt sie nicht sofort. Man sieht es nur, wenn man es weiß. Aber was würde ich geben für einen halbwegs GERADEN RÜCKEN!!!!!!!

Ich bin gerade ziemlich verwirrt. Hab auch die letzten Stunden Rotz und Wasser geheult, als ich mich darüber informiert habe. Ich habe es die letzten Jahre sehr verdrängt, weil ich einfach nicht krank sein wollte.

Ich hab auch immer ziemlich starke Rückenschmerzen (besonders da wo die Krümmungen sind - oben rechts und unten linkt, und zusätzlich verdreht). Würden sich evtl. die Schmerzen einstellen bzw. lindern?? Wenn ich mich von vorn im Spiegel betrachte, empfinde ich mich als gerade. Aber sobald ich mich auf Fotos sehe, sieht man es - was ich schon immer komisch fast.

Habt ihr Erfahrungen mit soetwas?? Wie ist der Ablauf?? Wenn ich mich z. B. Montag dafür entscheide (was ich nicht glaube), wie lange dauert es bis zur Operation (nur als Beispiel)?? Darf ich meine Mutter dabei haben, aber wo kommt sie dann unter (man beachte, dass ein Hotel für vllt. 10 Tage zu teuer wäre [hab da leider keine Ahnung])?? Sollte ich besser vorher den Hausarzt wechseln, da es einige Diskrepanzen gibt (siehe andere Thread)!!?? Bezahlt das die Krankenkasse oder gibt es Ausnahmen (wie beim Bafög beispielsweise)??

Ich freue mich über alle Kommentare und noch mehr Erfahrungsberichte.

Entschuldigt den langen Text, aber mir ist das nun sehr, sehr wichtig!!!

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