Gibt es wirklich Geschlechtskrankheiten?

5 Antworten

Zuerst einmal: Schulmedizinisches Wissen basiert auf jahrelangen Untersuchungen und Forschungen und ist daher mehr als nur ernst zu nehmen. Es gibt schon seit zwei Jahren erste Heilmittel gegen Aids. Und bloß weil es gegen die meisten Krebsarten noch kein richtiges Heilmittel gibt heißt das ja auch nicht, das Krebserkrankungen nicht existieren! 

Man hört zwar nicht viel über Fälle von Menschen die sich mit Geschlechstkrankheiten infiziert haben, aber das liegt wohl eher daran dass sich wohl kaum jemand hinstellt und sagt "Ich hab Chlamydien!"... 

Geschlechtskrankheiten sind sehr wohl real und auch wissenschaftlich mehrfach nachgewiesen. Natürlich hören Paare in langen Beziehungen irgendwann auf Kondome zu benutzen, aber nach einer gewissen zeit weiß man ja auch ob der andere eine solche GK hat oder nicht. Die Gefahr einer Infektion liegt ja vor allem bei Sex mit Fremden oder Leuten, die du noch nicht so lange kennst, also bei Leuten von denen du noch nicht weißt ob sie eine GK haben oder nicht. 

Man weißt schon seit Jahrhunderten dass es GKs gibt. Deine Argumentation ergibt keinen Sinn und hört sich eher nach Verschwörungtheorie-Gelaber an. 

Abrutschen in Verschwörungstheorien hilft nicht.

Bei dir liegen diverse falsche Grundannahmen vor:

  • Es fängt damit an das die meisten heilbar sind. 
  • Du die Häufigkeit Maßlos überschätzt. Viel in diesem Kontext heißt einige Fälle pro tausend Menschen. Nicht 50%.
  • Und der Begriff Geschlechtskrankheit bezieht sich primär auf durch Sex oder sexuelle Handlungen übertragene Krankheiten.
  • Zudem bezieht sich der Hinweis "Nur mit Kondom" immer auf den gemeinsamen Kontext von Verhütung und Krankheiten und bei ONS geht Sicherheit eben vor, weil man den anderen eben nicht kennt.
  • Dann findet in einer festen treuen Partnerschaft findet keine Verbreitung statt. Wenn einer eine hat wird Sie behandelt und somit findet da keine Übertragung statt. Und schon gibt es viele Babys ohne Probleme.
  • Zuletzt die Übertragung der meisten Krankheiten wie Syphilis und Trippern sind schon sehr sehr lange sehr gut bekannt und da liegt der Schwerpunkt auf Sex

Wozu gibts denn solche wunderschönen Bluttests auf Geschlechtskrankheiten? In der Regel sollte es ja so sein, dass man, sobald man in einer festen Beziehung ist und das Kondom weglassen will, vorher einen Test machen lässt. 

Dann sieht man doch ob beide gesund sind. Und wenn dem so ist, kann man auch Kinder zeugen. 


Noch dazu sind die meistens Geschlechtskrankheiten heilbar.


Was verstehst du daran nicht? 

Du solltest dich mal so weit informieren, dass du wenigstens Basiswissen besitzt. Dein Wissenstand ist noch weit drunter. 

So hat es keinen Sinn dir was zu erklären, weil du es nicht verstehen würdest. 

Also belese dich ruhig nochmal genauer. 

Das kannst du ja mal mit deinem Arzt besprechen. oder mit Menschen, die eine gschlechtskrankheit haben, für gewöhnlich rennen die aber nicht mit einem Schuld vor der Brust umher, auf der steht "Ich habe Syphilis, hast du Fragen?"

Aaaaaußerdem sind die meisten Geschlechtskrankheiten behandelbar. Man hat die nicht immer für den Rest seines Lebens und man steckt auch nicht bei jedem ungeschützten Verkehr mit 100% Wahrscheinlichkeit seinen Partner an. Die Ansteckungswahrscheinlichkeit liegt meist bei weniger als einem Prozent. Und oftmals verlaufen die Krankheiten auch Symptomfrei.

Bevor du über dieses Thema diskutieren kannst, solltest du dir ein gewisses Grundwissen über "Geschlechtskrankheiten" aneignen. Die Medizin kennt sehr wohl die Ursachen von Geschlechtskrankheiten und weis auch, wie und mit was diese zu behandeln sind. Deine "Theorie" kannst du also getrost vergessen.

dann nenn mir doch bitte mal ein Heilmittel gegen Aids. Ich möchte mit meinem Beitrag eigentlich die Leute dazu motivieren, selbst in aller Ruhe mit dem eigenen Hirn mal über diese Thematik nachzudenken, anstatt schulmedizinisches Fachwissen nachzuplappern, was einem mal vorgekaut wurde. 

@sussko1

Kennst du eigentlich den Unterschied zwischen Heilen und Behandeln? Nein, sicher nicht, denn das ist ja auch nur "schulmedizinisches Fachwissen" nachgeplappert. Auf weitere Ergüsse deinerseits werde ich nicht mehr eingehen.

@sussko1

1. Eine Behandlung ist nicht dasselbe wie eine Heilung.

2. Andere Geschlechtkrankheiten als HIV/AIDS sind sehr wohl heilbar, da reicht oft eine Portion Antibiotika.

3. Dein eigenes Hirn bringt genau gar nichts, wenn es von der Materie nicht die geringste Ahnung hat. Selber denken ist super, bringt aber nur etwas, wenn man nicht aus lauter Eitelkeit meint, die Welt und die Tatsachen darin müssten grundsätzlich erstmal abgelehnt werden.

4.Es gibt keine Schulmedizin, es gibt nur Medizin. Das ist die Lehre von den Krankheiten und ihrer Behandlung. Alternative Medizin ist keine Medizin, sondern Humbug und Geschwurbel.

5. Du bist ganz offensichtlich ein eitler kleiner Mensch, der meint, er müsse grundsätzlich alles ablehnen und sich die Welt ganz allein durch "eigenes Nachdenken" erklären. Dazu müsste man allerdings auch mal nachdenken können, anstatt sich selbst ganz toll zu finden, weil man total "anti-Mainstream" ist.

@Aliha

warum gleich so eine Reaktion? Kann man denn nicht mal anständig in Frieden über den Sachverhalt diskutieren? 

@hydrahydra

Zu deinem 4. Punkt:

Du tust "alternative Medizin", also Medizin, die NICHT westlich ist, gleich mal als "Hamburg" und "Geschwurbel" ab. Ich kann dir genügend Beispiele aus der südost-asiatischen Medizin nennen, die absolut nix mit der Medizin hier zu tun hat und entweder eine genauso gute, in manchen Fällen sogar eine noch bessere Heilung verspricht! Ich spreche aus eigener Erfahrung! Du meinst, das was du hier in Deutschland gelernt hast, ist universell gültig und fremdes Wissen = Schwachsinn, nur weil du es nicht in deiner Schule gelernt hast! Das ist sehr ignorant, da ich in beiden Kulturen aufgewachsen bin und deren Unterschiede sehr gut kenne!

@sussko1

Nein, man kann nicht anständig diskutieren, wenn du von vornherein Fachwissen ablehnst, weil es 'dir vorgekaut wurde' und 'du selber nachdenken' willst, ohne Ahnung zu haben. Wer keine Ahnung vom Thema hat und auch nicht haben will, disqualifiziert sich für eine anständige Diskussion.

@sussko1

Anfangen möchte ich mit dem abscheulichen Begriffspaar Schulmedizin/Alternativmedizin. Das Wort Medizin
bezeichnet allgemein die „Wissenschaft vom gesunden und kranken Organismus des Menschen, von seinen Krankheiten, ihrer Verhütung und Heilung“ (duden.de). Mit dem Wortpaar Schulmedizin/Alternativmedizin wird dieser Bedeutungsbereich scheinbar ausdifferenziert, es wird so getan, als gebe es zwei Sorten von Medizin, die einander gleichwertig gegenüberstehen. Das ist aber nicht der Fall: Entweder, eine Behandlungsmethode kann erwiesenermaßen Krankheiten und/oder deren Symptome verhüten oder heilen, dann fällt sie in den Bedeutungsbereich
des Wortes Medizin; oder sie kann das nicht, dann fällt sie nicht in diesen Bedeutungsbereich und kann nicht mit dem Wort Medizin
bezeichnet werden. Die Unterscheidung in der realen Welt ist also die zwischen Medizin und Nicht-Medizin; das wird durch die sprachliche Unterscheidung in Schulmedizin/Alternativmedizin verdeckt.

http://www.sprachlog.de/2011/08/27/homoeopathische-sprachfallen-und-wie-geo-sie-nicht-vermeidet/

@sussko1

Teil 2


Auch die Wörter selbst konstruieren eine verzerrte Perspektive auf die Medizin. Das Wort Schulmedizin soll in Anlehnung an das Wort Schulweisheit signalisieren, dass es sich hier um eine begrenzte, verkopft-verstaubte und längst überholte Tradition handelt. Das Kompositum Alternativmedizin legt dagegen durch das Erstglied Alternativ– einen frisch-unverstellten und unkonventionellen Blick auf das Heilen von Krankheiten nahe. Das Wort Schulmedizin ist von den Alternativmedizinern (die eben keine Mediziner sind) genau zu diesem Zweck erfunden worden. Es gibt aber keine Schulmedizin, es gibt nur Medizin, und die ist keineswegs verstaubt und überholt, sondern wird in einem atemberaubenden Tempo weiterentwickelt. Wenn etwas verstaubt ist, dann das Herauskramen und Festhalten an den abergläubischen Traditionen der „Alternativmedizin“, die eben nicht forscht und weiterentwickelt, sondern im Gegeteil stolz darauf ist, sich auf Autoritäten zu berufen, die vor hunderten oder tausenden von Jahren gelebt haben.


@hydrahydra

schön, dass du dich als Qualifizierten ansiehst. Nun zu meiner Person: ich bin selbst Naturwissenschaftlicher (!)  und habe gelernt, Dinge zunächst rein objektiv zu betrachten, habe also sehr wohl Ahnung, bevor du mich als einen Dummkopf abstempelst.  Na gut, wenn du meinst, dann werden doch mal etwas wissenschaftlicher: 

1. Es gibt bis heute keinen Beweis für die Existenz von HI-Viren, geschweige denn von Viren allgemein. Ein Virus (nach heutiger Definition) wurde in der Form nie entdeckt und die Existenz ist reine Hypothese. 

2. Laut Wikipedia (also der heutigen wissenschaftlichen Meinung)  hat ein HI-Virus eine Ausdehnung von 100-120 nm und die Poren im Kondom sind 5-50 Mikrometer groß! Das ist ein enormer Größenunterschied! HI-Viren, die sich im Ejakulat im Kondom befinden, könnten also problemlos durch die Kondomwand hindurch gelangen! Dementsprechend kann ein Kondom doch gar nicht vor dem Austausch der Viren schützen. 

Wenn du meinen 2. Punkt argumentativ belegen kannst, dann gebe ich Ruhe und glaube dir. Nochmal: es ich habe Wissenschaften sehr zu schätzen gelernt, doch je tiefer man sich hineinbegibt, umso mehr Fragen und Unklarheiten tauchen dann einfach auf !

@hydrahydra

danke für die Begriffsklärungen. Was hältst du denn von traditioneller chinesischer Medizin, die rein auf natürliche Heilmethoden zurückgreift? Alles auch bloß  Geschwafel? 

@sussko1

Wenn sie funktioniert, funktioniert sie. Ich kenne mich da nicht aus, daher äußere ich mich dazu nicht. Aber sie wird nicht dadurch besser oder toller, weil sie traditionell oder 'natürlich' ist.

Ich halte etwas von Medizin. Punkt.

@sussko1

"Nun zu meiner Person: ich bin selbst Naturwissenschaftlicher (!)" --- Ja sicher bist du das...

@sussko1

"HI-Viren, die sich im Ejakulat im Kondom befinden, könnten also problemlos durch die Kondomwand hindurch gelangen!" --- Und was hat das nun mit der Frage zu tun, ob es Viren gibt oder nicht? Niemand hat behauptet, dass Kondome 100% sicher sind. Sie minimieren das Risiko aber erheblich, und zwar nachweislich.

"Es gibt bis heute keinen Beweis für die Existenz von HI-Viren, geschweige denn von Viren allgemein." --- Es gibt jedoch jede Menge Anhaltspunkte, die ihre Existenz nahelegen.

"ich habe Wissenschaften sehr zu schätzen gelernt," --- Ähm, offensichtlich nicht.


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