gibt es wirklich allergiefreie hund oder ist das ein märchen also nur verkaufstrategie?

5 Antworten

Weder, noch. Deine Frage sollte sich eher nach den Ursachen von Allergien richten. Das ist ein heikles Thema und hat hauptsächlich mit Umwelt und Lebensweisen zu tun = gestörtes Immunsystem.

Wer davon betroffen ist, sollte ausprobieren, bevor er sich festlegt und alles dafür tun um es zu stabilisieren.

Mit Sicherheit wird auch eine Maktstrategie, wie bei allem befolgt und den Kunden Sand in die Augen gestreut. Nichthaarende Hunde werden gern angebriesen.

Schlimm für Betroffene, die sich mit ganzem Herzen, aller Konsequenzen bewusst, nach einem langjährigen vierbeinigen Familienmitglied sehnen und dafür sehr vieles in Kauf nehmen würden. Gut, dass es die Allergien als gewisse Regulanz für unbedachte Anschaffung gibt. Leider auch praktischer Abgabegrund für andere Probleme.

Bin selber Allergiker und hab`s bis zum Asthma geschafft. Habe seit meiner Kindheit Hunde, Katzen und sonst. Getier. Ein Leben ohne Tiere ist für mich unvorstelbar, weshalb ich mich gezielt testen lassen habe. Daraufhin habe ich meinen Tierbestand biologisch trotz Beschwerden auslaufen lassen. Was ich vertrage bleibt und wird sich ggf. verjüngen.

Paar rote Flecken auf der Haut sind ein ernstzunehmendes Signal, muss jedoch nicht in bedrohlichen Zuständen ausarten. Der Körper kann sich durchaus darauf einstellen und "reparieren". Fatal bei Verschlimmerung nach Anschaffung, deshalb verstehe ich Deine Frage.

Desensibilisierung ist ein langer, unbequemer Weg, den man nicht scheut um an sein Ziel zu kommen. Man muss halt Prioritäten setzen und genau abwegen, was einem was wert ist. Wenn es bisher ohne Hund ging, wirds auch so in Zukunft ohne gehen. Nicht alle Sehnsüchte lassen sich erfüllen.

Es ist keine komische Allergie, es ist leider oft traurige Tatsache, die sich verstärkt hat und vor Jahren kein Thema war.

Hi tierfreundyoo,

das mit den Allergien ist zum einen eine sehr individuelle Sache und zum anderen tatsächlich abhängig vom jeweiligen Tier.

Es ist mit Studien belegt worden, dass ca. 90% der Allergiker nicht auf den Speichel oder die Haare der Haustiere reagieren, sondern auf ein bestimmtes Allerge, das im Talg der Tiere enthalten ist.
Die Talgdrüsen produzieren Fett an der Haarwurzel, das sich logischerweise auf den Haaren verteilt und schwupps: Man sagt ja gerne, dass man auf die Haare allergisch reagiert. Ist allerdings nur bedingt der Fall.

Es gibt angeblich Hunde- und Katzenrassen, die für Allergiker "besser verträglich" sein sollen, die sogenannten hypoallergenen Rassen. Allerdings gleich vorweg: Das ist mit Vorsicht zu bewerten.

Diese Rassen produzieren idR weniger des Allergens (Protein Fel d 1). Also kann es sein, dass man nicht so stark oder gar nicht reagiert. Eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht.

Manchmal kommt es auf ganz natürlichem Weg vor, dass Hunde oder Katzen mit einer Art Gendefekt zur Welt kommen und daher sehr wenig Protein Fel d 1 produzieren – ich meine, dass man das nur durch einen Zufall entdeckt hat und daher überhaupt darauf gekommen ist, solche Rassen speziell züchten zu wollen. Wie erfolgreich das bereits praktiziert wird, weiß ich nicht. Es hat jedenfalls nicht zwingend nur etwas mit der Rasse zu tun, sondern ist eine individuelle Sache. Sowohl beim Allergiker, als auch beim Tier ;)

LG, Laura

Wer allergisch auf Hunde reagiert, reagiert auf die Epithelien des Hundes, das sind kleine Hautschuppen mit einem bestimmten Eiweiß, auf das man allergisch reagieren kann. Eine "allergiefreie" Hunderasse gibt es deshalb nicht, es kann aber trotzdem sein, dass Allergiker auf bestimmte Hunde weniger reagieren als auf andere.

Die Hunderassen sind sehr verschieden. Ich habe einen Freund gehabt, der war gegen Schäferhunde allergisch.

Mit Airdaleterriern war gar nix. Auch bei Bichon Frisee sind viele Allergiker ohne Symptome. Das musst Du ausprobieren, dass ist sehr individuell.

Aber ob es ein Leben lang hält, ist fraglich. Von einem Hund als Haustier würde ich auf jeden Fall abraten.

Jein. Daß eine oder mehrere bestimmte Rassen garantiert keine Allergene aufweisen ist ein Märchen. Das siehst du ja an dir.

Es ist aber kein Märchen daß die Individuen, die Hunde bestimmer Rassen seltener die Allergene aufweisen, aber eben nicht alle. Zu den Rassen, bei denen die Allergene, die vererbt werden, seltener auftreten gehören z.B.Pudel, andere Wasserhunde und auch manche andere, meist lockige Rassen. 

Ebenso kann es sein, daß einzelne Hunde der anderen Rassen keine Allegene aufweisen.

Es gibt also einen Schwerpunkt auf bestimmten Rassen, wenn man allergisch ist, aber man muß immer den Hund und den Besitzer testen. wenn man sicher gehen will, daß es klappt.

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