Gibt es neben Insulin alternative Therapien / Mittel, die gegen Diabetes helfen?(

5 Antworten

Erst einmal: Es gibt zwei Arten von Diabetes: Typ 1 und Typ 2.

Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, der Körper greift aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems (die Ursache hierfür ist immer noch unbekannt) die körpereigenen Insulin produzierenden Zellen an und zerstört diese. Diese Form des Diabetes hat rein gar nichts mit der Ernährung, dem Lebenswandel, oder der Häufigkeit mit der man Sport betreibt zu tun und muss immer mit Insulin behandelt werden. Es kann jeden treffen. Ich selbst erkrankte im Alter von 6 Jahren an diesem Typ und war zu diesem Zeitpunkt leicht untergewichtig. Auch der Konsum von Zucker spielt bei einem Typ 1 Diabetes keine Rolle. Ein Typ 1 Diabetes entwickelt sich in der Regel in der Kindheit bzw. im frühen Teenageralter. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Im Krankenhaus bin ich auch immer wieder Menschen begegnet, die erst mit über 30 erkrankt sind, was aber wie gesagt eher die Ausnahme ist. Dieser Diabetes Typ steht in keiner Weise mit dem eigenen Verhalten im Zusammenhang!

Typ 2: Früher als „Altersdiabetes“ bekannt. Heute in jedem Alter auftretend. Typ 2 ist der einzige Diabetes Typ, der hauptsächlich ernährungs- bzw. gewichtsbedingt ist, ABER man kann auch daran erkranken kann wenn man schlank ist. Ich kenne einige Typ 2er die schlank bzw. normalgewichtig sind, so hat z.B. auch die sehr schlanke Schauspielerin Halle Berry Diabetes Typ 2. Auch sollte man noch erwähnen, dass Typ 2 Diabetes auch als Folge einer Chemotherapie auftreten kann und das nicht nur bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Und es für den Typ 2 auch eine genetische Disposition geben kann.

Gruß, Dana (Seit über 25 Jahren Typ 1 seit 2006 mit Insulinpumpe).

Es wird am Anfang bei Typ II probiert, ob es mit Ernährungsumstellung und Bewegung klappt, den Zuckerwert in einem geeigneten Rahmen zu halten. Ist dies nicht möglich, bekommt man meist erst Tabletten. Der letzte Schritt ist Insulin. Ich bin seit 7 Jahren Typ II Diabetiker und nehme 2 Tabletten am Tag und achte auf Ernährung und ausreichend Bewegung. Von Zimtkapseln oder ähnlichen Präperaten rate ich ab, das ist nur Abzocke. Meine Diabetologin hat mir das so gesagt. Was sehr gut ist, Colostrum...von Dr. Marco Prümmer. Info-> google.

Und Zimtkapseln haben die Nebenwirkung, dass sie die Leber angreifen können. LG

Weg bekommt man starke Diabetes nicht, man kann aber entsprechend leben und die Ernährung umstellen, daß ein bestimmtes Level gehalten wird. Meist muß gespritzt werden, und regelmäßige Kontrollen sind nötig, zum Einstellen des Medikaments, das man nimmt, oder spritzt. In jungen Jahren kann es gut möglich sein, wenn Diabetes in niedrigem Stadium ist, daß es bei entsprechender Diät wieder ganz weggeht. Auch ist erbliche Belastung manchmal schuld an dieser Krankheit.

An 338194:

Diese Antwort ist so nicht richtig. Und außerdem unvollständig.

Es gibt weder einen "starken Diabetes" noch ein "niedriges Stadium"!!!

Es gibt zwei Arten von Diabetes: Typ 1 und Typ 2.

Während Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, kann der Typ 2 sowohl mit Tabletten, als auch mit einer Kombination aus Tabletten und Insulin behandelt werden. Hinzu kommt bei Bedarf eine Ernährungsumstellung und eine Gewichtsreduktion (Nur Typ 2).

Gruß, Dana (Seit über 25 Jahren Typ 1 seit 2006 mit Insulinpumpe).

Meine Freundin ist ebenfalls zuckerkrank und sie geht regelmäßig zum chinesischen Schattenboxen (sog. Tai Chi Chuan). Ein Arzt hatte ihr diese „Therapie“ empfohlen, da durch die langsamen und ruhigen Bewegungsabläufe der Blutzucker ebenfalls sinken soll. Wie ich vernommen habe verspricht diese Methode großen Erfolg, eine dementsprechende Beratung bei einem Fachmann wäre in dem Fall deines Freundes auf jeden Fall empfehlenswert. Viel Glück

Alternativen zum insulin gibt es n i c h t . Es gab schon die verrücktesten Angebote, die sich als Scharlatanerie erwiesen haben. Beim Typ I kenne ich mich nicht aus, man nennt ihn allgemein den Jugend-Diabetes. Bei Diabetes II gilt Folgendes: Wenn die Bauchspeicheldrüse noch genügend Insulin produziert, reicht die Einnahme von Tabletten. Bei Übergewicht hilft Gewichtsreduktion ungemein, die Dosis zu verringern. Dies gilt für Tabletten wie auch für Insulinspritzen. Produziert die Bauchspeicheldrüse nur noch wenig oder gar kein Insulin mehr, muss gespritzt werden. Es gibt wahlweise auch Insulinpumpen. Es gibt Insuline, die eine Zeit vor den Mahlzeiten gespritzt werden müssen und man muss eine gewisse Diät halten. Bei den moderneren Insulinen muss kein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden. Man überlegt sich, was man essen will, errechnet sich die Broteinheiten und spritzt die entsprechende Menge. Man kann essen, was man will und ist völlig ungebunden. Es gibt sehr gute und sehr viele Diabetes-Abteilungen in Krankenhäusern, die während eines Krankenhausaufenthaltes die Einstellung vornehmen. Man erhält in täglichen Schulungen umfassende Informationen und meist auch Kochkurse. Während dieser Zeit wird durch "Probieren" herausgefunden, welche Insulinmengen bei welcher Nahrungsaufnahme gespritzt werden müssen. Eine Einstellung mit dem Hausarzt zu Hause kann ich nicht empfehlen, weil umfassende Informationen so nicht gegeben werden können. Ich bitte euch von Herzen, diese Krankheit ernst zu nehmen. Bei guter Einstellung der Werte auf Dauer, ist nichts zu befürchten. Schlechte Werte über Jahre führen zu Erblindung, Nervenstörungen und -schäden, Amputationen, schlecht heilenden Wunden und vielen weiteren Schäden der Gesundheit.

Behandlung von Arthrose, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Nierensteine, Schaufensterkrankheit?

Meine Bekannte ist mittleren Alters und hat diverse körperliche Beschwerden. Trotz Behandlung bei entsprechenden Ärzten ist kaum eine Linderung zu vermerken und ich möchte ihr nun irgendwie helfen.

Eine kurze Zusammenfassung der Beschwerden: - dreifacher Bandscheibenvorfall - Arthrose (auf den Röntgenbildern ist vor allem bei den Kniegelenken, Händen und Beckenbereich viel schwarz) - vor ein paar Monaten Nierensteine (vorher Nierenstau) - diverse Nerven im Rücken sind eingeklemmt und verursachen Taubheit in Füßen, Schmerzen im Nacken oder starke Schmerzen bei sämtlichen Bewegungen - einige Beschwerden wurden der Schaufensterkrankheit zugeschrieben

Die Gelenk- und Rückenschmerzen sind schon seit vielen Jahren und äußert extrem. Von den Ärzten werden hochdosierte Schmerzmittelt verschrieben, Spritzen in die Gelenke usw. Auch Krankengymnastik (2x die Woche) + vorgegebene Übungen die zu Hause gemacht werden sollen.

Wir erwarten keinen Wunderheiler, aber nur noch halbwegs schmerzfrei mit einer hohen Anzahl von Tabletten den Tag zu überstehen und selbst beim schlafen, sitzen, stehen.. keine Linderung zu haben sollte niemand haben.

Vielleicht hat jemand ähnliche Beschwerden und kann uns einige Tipps für Therapien o. Ä. geben.

Natürlich ist sie schon bei Fachärzten, allerdings sind wir in einer Kleinstadt und ich glaube schon, dass es in größeren Städten richtige "Spezialärzte" gibt die evtl. bessere Mittel der Behandlungen haben bzw. evtl. ja auch die Diagnosen anders sehen die dann wiederum zu einer besseren Behandlung führt.

Vielleicht haben wir ja Glück und ein Versuch ist es definitiv wert, um die Lebensqualität so gut es noch geht zu verbessern.

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Extremer Haarausfall bei Diabetes - was kann man tun?

Hallo.

Ich bin 14 Jahre alt und habe vor ca. 4 Monaten Diabetes diagnostiziert bekommen. Anschließend war ich 14 Tage, zur Einstellung der Medikamente, im Krankenhaus. Dort fing es an, dass ich extremen Haarausfall bekam. Vorher kamen zwar auch mal, beispielsweise beim Haare kämmen, ein paar Haare raus, aber noch lange nicht so extrem wie zurzeit. Man traut sich gar nicht mehr duschen zu gehen oder gar die Haare anzufassen, weil man danach immer einen ganzen Büschel Haare in der Hand hat. Früher hatte ich sehr dicke und viele Haare, aber davon kann ich mittlerweile nur noch träumen. Kahle oder lichte Stellen habe ich zwar noch nicht, aber man merkt, wie der Zopf immer und immer dünner wird. Langsam bekomme ich auch etwas Angst, bald fast gar keine Haare mehr zu haben... Beim Diabetologen, sowie beim Kinderarzt war ich schon, beide sagten die Werte seien alle in Ordnung. Einen Mangel bzw. eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse stellte man auch nicht fest. Gesagt wurde: abwarten und schauen was passiert. Nun, da es von Tag zu Tag schlimmer wird, haben wir dann eine Apotheke aufgesucht. Dort kauften wir Biotin-Tabletten, wovon ich jetzt täglich eine nehme. Außerdem trage ich immer einen Zopf. Als Shampoo/Spülung benutze ich das von „Kokosmilch & Makadamia Shampoo von ‚Wahre Schätze‘ “. Als Kurzzeitinsulin bekomme ich Humalog, als Langzeitinsulin Abasaglar. Achso, die Haare fallen mit Wurzel raus, also sind sie weder kaputt, noch brechen sie ab. In Zukunft werden wir auch den Hautarzt aufsuchen.

Hat dieser Prozess etwas mit dem Diabetes zutun? Sollte ich lieber ein anderes Shampoo verwenden und öfter offene Haare tragen? Verträgt mein Körper das Insulin evtl. nicht richtig? Was kann ich tun um den Haarausfall zu stoppen, bzw. weniger werden zu lassen? Helfen Bioton Tabletten? Habt ihr einige andere Tipps?

Vielen Dank schonmal!

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Sagt mal: Darf meine Lehrerin das?

Hallo, ich habe eine sehr wichtige Frage, denn in der Berufsfachschule ist mir etwas passiert, worüber ich mir bis heute Gedanken mache. Zu erst will ich erwähnen, dass ich Diabetes habe, das ist eine Stoffwechselkrankheit, durch die mein Körper nicht, wie normal Insulin produziert, damit mein Blutzucker nicht zu hoch wird. Ich muss extra Insulin spritzen, damit das hinhaut. Durch Diabetes habe ich leider sehr viel fehlen müssen, weil ich noch nicht richtig eingestellt bin und es mir immer relativ schlecht ging, mich auch oft übergeben musste. Hab 232 Fehlstunden, 61 davon begründet wegen normalen Erkältungen etc., der Rest ist leider Diabetes, wofür ich BETONT nichts kann! Dann kam der Tag an dem meine Lehrerin mich nach vorne geholt hat, wir hatten zwar bereits Pause, aber da saßen immer noch Schüler im Klassenraum. Sie hat mich zur Sau gemacht vor versammelter Mannschaft. 1. Hat sie mir vorgeworfen, ich würde meinen Diabetes verschlampen und nichts auf die Reihe kriegen, mir eine Selbsthilfegruppe suchen und und und, in einem ziemlich unfreundlichen, lauten und respektlosen Ton. Ich war natürlich sehr beleidigt und wollte nach Hause gehen, weil ich mir das gar nicht anhören konnte, es kam mir wirklich unfair vor. 2. Hat sie mich dann in einen Raum gezwungen um mich weiter blöd anzumachen, ich wollte nach Hause und war schon ziemlich aufgelöst und verletzt - später meinten paar Klassenkameraden auch, dass man das gesehen hat und ich einigen sehr leid getan hätte. 3. Die Lehrerin erzählt mir ernsthaft etwas über einen Schüler von einer anderen Schule, der Selbstmord begonnen hat und sie auf seiner Beerdigung war, sie hat dies mit meinem Diabetes in Verbindung gebracht. Frage ist jetzt: WARUM HAT SIE DAS GETAN? Was hat meine Krankheit damit zu tun? Wollte sie mich einschüchtern? Psychisch provozieren oder schockieren? 4. Hat sie mir vorgeworfen ich sehe angeblich aus, wie eine Magersüchtige, ich würde wie eine alte Frau oder wie eine Leiche durch die Flure schleifen. - Wohl gemerkt, dass ich 'nur' 2 Kilo weniger wiege als mein Normalgewicht und alle meine Mitschüler schockiert meinten, dass das mit der über die Flure schleichen, wie eine Leiche, überhaupt nicht stimme. ---- MEINE FRAGE AN EUCH: Durfte die Lehrerin das überhaupt? Durfte sie so mit mir umspringen? Mein Freund meinte, dass sie gegen 4 Vorschriften verstoßen hätte, ich sie beim Schulleiter verpetzen könnte und man sie feuern dürfte und sie dann nie mehr als Lehrerin arbeiten könnte ... ich habe vor wegen gesundheitlichen Gründen die Schule sowieso zu verlassen aber es interessiert mich schon, ob meine Lehrerin das darf und ob mein Freund Recht hat.

Danke im Vorraus!

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Diabetes Typ 1 und Drogen?

Liebe Community, ich freue mich sehr auf qualifizierte Antworten, da mir das Thema sehr wichtig ist :) In letzter Zeit habe ich mich viel mit Drogen und deren Risiken und Vorteile beschäftigt. Ich möchte also ungern nochmal darüber aufgeklärt werden, wie schädlich und schlimm Drogen doch wären.

Zu mir: Ich bin 16 Jahre alt, seit einem Jahr Typ 1 Diabetiker und ziemlich gut eingestellt. Mein Diabetologe ist sehr zufrieden mit mir. Meine Recherchen zu Drogen haben mir verschiedene neue Ansichten geliefert: Von legalen Drogen bin ich noch mehr abgeneigt als vorher, manche illegalen Drogen klingen aber nach einer äußerst interessanten Erfahrung. So habe ich mir vorgenommen folgende Drogen auszuprobieren: Canabis, MDMA und Magic Mushrooms. Vorweg muss ich sagen, dass ich alles erst nach meinem 18. Geburtstag konsumieren möchte. Ich hoffe mal, dass ich mich mit Canabis noch so lange zurückhalten kann ;)

Leider ist mir erst nach einer ganzen Weile eingefallen, dass mein Diabetes bei diesem Vorhaben eventuell im Weg stehen könnte. Ich suche nun also nach Antworten, möglichst von Diabetikern mit den entsprechenden Erfahrungen. Aber im Allgemeinem kann ich wohl nur die Antworten von Menschen, die Erfahrungen mit den Drogen haben, ernst nehmen. Man kann sich einfach nicht in einen heftigen Pilztrip hineinversetzen, also bitte nicht sowas wie "Ich bin mir sicher, dass du dann nichts mehr kalkulieren kannst" Das kann nur jemand sagen, der es erlebt hat.

Nun meine Überlegungen zu den einzelnen Drogen: Canabis: Sollte in meinen Augen kein Problem sein. Der Blutzucker wird evtl leicht gesenkt. Einfach mit ca 10 mmol/l reingehen und wenn der Fressflash einsetzt, die bereits vorher berechneten Einheiten spritzen, oder? Canabis kann in höheren Dosen ja psychedelisch wirken. Darauf kann man ja meine Überlegungen zu Pilzen unten beziehen.

MDMA: Hier kenn ich mich schon weniger aus. Ich würde keine der Drogen auf Partys, sondern im Freundeskreis konsumieren. Das Risiko, in eine Unterzuckerung zu dancen sehe ich hier also nicht so. Mit reichlich Traubenzucker parat und einer Notfallspritze plus eine nüchterne Person, die auf einen acht gibt, sollte es doch klar gehen, oder nicht? Wie ist das vom Bewusstsein her? Ist man auf XTC noch in der Lage, seinen Blutzucker zu messen und sich eine Spritze zu geben (und die KE zu berechnen?)

Pilze: Das wird wohl am schwierigsten. Leider ist Psilocin die Droge, auf die ich am liebsten von denen hier testen würde. Also das ich meinen Diabetes da unter Kontrolle behalten kann, glaub ich nicht. Aber gibt es nicht diese Sensoren am Arm, mit denen man seinen BZ ohne Stechen messen kann? Das könnte doch eine nüchterne, durchweg aufgeklärte Person meines Vertrauens übernehmen. Denkt ihr, diese könnte auch im Notfall mir das Insulin spritzen und mich zum Essen bringen , wenn es sein muss? Außerdem: Wäre es schlimm,wenn man ein mal höchstens 4 Stunden mal nen BZ bis 20 mmol/l hat?

Vielen Dank für eure Antworten!

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