Gibt es einen zusammenhang zwischen Sprachfehlern und intelligenz eines Kindes?

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Das hat mit Intelligenz nicht viel zu tun. Wenn ein Kind beispielsweise lispelt, kann das auf eine vererbte Zahnfehlstellung zurück zu führen sein. Ich glaube zu dem Thema gab es sogar Studien. Kann ich dir aber leider nicht benennen. Folgende Theorie habe ich außerdem: Sozial schwächere Familien haben generell nicht so viel Geld. (Was auch nichts mit Intelligenz zu tun hat. Eher mit Bildungsgraden und Ausbildung. Und da spielt die finazielle Situation und der soziale Stand der Eltern leider noch eine Große Rolle. Da Kinder mit den richtigen finanziellen Mitteln auch einfacher gefördert werden können.

Sozial besser gestellte Familien, haben das Geld um ihre Kinder zur Logopädie oder ähnlichen Sprachtherapien zu schicken um den Sprachfehlern ein Ende zu bereiten. In den Kreisen wird auch mehr Wert auf eine saubere Aussprache gelegt. Während sozial schwächere Familien einen Sprachfehler eher akzeptieren, weil der öffentliche Druck nicht so markant ist.

Das was du beschreibst sind Sprechfehler, die nichts mit der Verarbeitung im Gehirn zu tun haben sondern mit der Aussprache.

@Theddy99

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Feststellung. Von der Verarbeitung im Gehirn habe ich nichts erwähnt. Die Sprachfehler, die ich beschreibe haben mit falschen Bewegungen, falscher Atmung und Zahnfehlstellungen zu tun. Das sind genau die Macken, die ein Logopäde behandeln kann. Ich gehe davon aus, dass wir hier von lispeln oder der unsauberen Aussprache einzelner Silben sprechen. Eben das, was man allgemein unter einem Sprachfehler versteht.

Statistisch könnte da schon eine Korelation bestehen. Sozial Schwache sind schließlich auch statistisch weniger gesund, erhalten weniger Zuwendung und Hilfe (z.B. von Logopäden). Da dürften auch Sprachfehler häufiger auftreten. Psychogene Sprachfehler liegen da ohnehin nahe wegen der psychischen Belastungen. Einen direkten Zusammenhang zwischen Sprachfehlern und Intelligenz halte ich dagegen für ausgeschlossen.

Das Sprachfehler angeboren sind hat nichts mit Intelligenz oder Einkommen zu tun. Ob die Sprachfehler, wenn sie angeboren sind, behandelt werden hängt auch nicht davon ab, denn erstens zahlt das bei schweren Störungen die Krankenkasse und bei leichten Störungen kann man es durch lernen beheben (zum Beispiel wenn man nicht richtig konjugiert.

Das muss nichts mit sozial schwächeren Familien zu tun haben.

Es liegt daran, dass oft die Eltern schlecht sprechen und es somit die Kinder nicht anders lernen (können). Hat auch nichts mit Intelligenz zu tun.

Sprachfehler gibt es ja auch bei nicht schwöcheren Familien, wenn aber in einer Mittelsstandfamilie ein Kind z.Bsp stottert, schicken die Eltern es zu einem Logophäden(ich weiß nicht wie es geschrieben wird. Tut mir leid!) In einer sozial schwächeren Familie sind die Eltern oft viel arbeiten und haben keine Zeit sich um solche Probleme zu kümmern oder sie sind arbeitslos und sind sehr faul und sind dann auch zu faul, um heraus zufinden dass das Kind eine Sprachstörung hat und sie sind zu faul heraus zu finden, wie sie dagege vor gehen können

-> das wäre jetzt meine Erklärung dafür, also ich kann es mit keinen Studien o.ä. belegen!

Logopäde, ohne h, kommt von Padeia=Erziehung

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