Gibt es Asperger-Kranke, deren Syndrom sich durch kindliches Verhalten auszeichnet?

6 Antworten

Was verstehst Du unter "kindlichem Verhalten"?
Autismus, auch der Asperger-Autismus ist eine Autismus-Spektrum Störung. Ein Spektrum bezeichnet eine reiche Vielfalt, welche sich eben durch ein einzelnes Verb nur unzulänglich beschreiben lässt...^^

Damit meine ich übermäßige Mutterbezogenheit, Verspieltheit, leicht zu begeistern, die stete Nutzung von Spielzeugen...solche Attribute meine ich damit.

@Imsexy37

Okay... Das würde ich dann mit nein beantworten.

Wie kommst du auf diese Attribute imsexy37?

@Pinkpingu11

Langeweile, vermute ich mal so...^^ :)

Asperger Syndrom ist keine Krankheit! Man sollte Menschen, die diese Diagniose haben nicht derart beleidigen! Es kostet keine 2min, um zu googeln, dass AS eine tiefgreifende Entwicklungsstörung ist und keine Krankheit!

Asperger Syndrom selbst ist eine Form bzw. Ausprägung oder Spielart von Autismus. Es gibt noch weitere Formen wie den a-typischen Autismus und den frühkindlichen Autismus (auch Kanner Syndrom genannt), welcher sich in HFA (hochfunktionaler Autismus), MFA (mittelfunktionaler Autismus) und NFA (niederfunktionaler Autismus) unterteilt. Manchmal liest man für NFA auch LFA (aus dem Engl. low-function autism).

Autismus ist angeboren. Das bedeutet, dass Kinder mit AS sich durch kindliches Verhalten auszeichnen.

Meinst Du jetzt Kinder oder erwachsene Asperger? Was ist kindliches Verhalten für Dich? Wie muss es sich äußern bzw. von Nichtautisten selben Alters mit identischem Verhalten unterscheiden?

Es gibt jedenfalls keine neue Autismusform für Asperger-Autisten mit kindlichem Verhalten. So wie es Nichtautisten mit kindlichen Interessen gibt, gibt es auch Asperger mit solchen Interessen. Es wird schon Asperger geben, die mit Dingen zutun haben, die für Kinder sind, aber ihre Art, sich damit auseinanderzusetzen ist anders.

Was Du weiter unten als Kommentar geschrieben hast:

Eine übermäßige Mutterbezogenheit im Falle erwachsener Autisten ist dann wohl eher erziehungsbedingt, typisch für AS ist es nicht. Aber wenn Kinder "anders" sind, die Mütter vielleicht alleinerziehend, ist es für manche Mütter leichter, z.B. Kinder mit AS an sich zu binden wie nicht-autistische Kinder. Aber auch da gibt es viele "Muttersöhnchen" und "Muttertöchterchen". Vor allem bei spät-diagnostizierten Aspergern ist das Verhältnis zu den Eltern eher schlechter.

Verspieltheit ist nichts kindliches- viele Menschen spielen an Dingen herum wie Schmuck, Knöpfen, sie spielen mit Besteck herum... und man sieht es ja an den ganzen Smartphone-Nutzern oder Erwachsenenmalbuchkäufern oder wie viele erwachsene Onlinegames spielen oder Konsolen usw. haben. Spieleabende mit Gesellschaftsspielen sind auch bei erwachsenen sehr beliebt.

Die Fähigkeit, leicht zu begeistern zu sein ist kein kindliches Verhalten und trifft auch nicht auf alle Kinder zu. Es kommt auch auf den Zusammenhang an, die jeweilige Situation! Es ist eine menschliche Eigenschaft. Oft ist sie aber verschüttet oder praktisch nicht mehr vorhanden... wenn Menschen fast alles haben (können), was Geld kaufen kann oder wenn man ihnen zu wenig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten angeboten hat oder wenn bereits Mediensüchte vorliegen und das Kind z.B. nur noch heim an den Fernseher oder Computer will- da bockt es natürlich im Zoo, im Museum usw.

Die stete Nutzung von Spielzeugen- was meinst Du damit? 24h am tag dauerknuddeln mit dem Teddy? Dieses Verhalten haben nicht einmal neurotypisch-typische Kinder.

Autismus ist keine Krankheit sondern eine (tiefgreifende) Entwicklungsstörung.
Krankheit, Entwicklungsstörung und Behinderung sind von der WHO unterschiedlich definiert.
Gerade viele Menschen mit Autismusspektrum spezifiziert Asperger-Syndrom können beleidigt reagieren, wenn man sie als krank bezeichnet.

Nein, denn Asperger-Kranke gibt es nicht und eine einzelne Charakteristik kann nie sicherstellen, dass es sich um einen Autisten handelt oder eben auch um keinen Autisten handelt.

Es gibt gar keine Asperger-Kranken. Asperger ist nämlich keine Krankheit, sondern eine Spielart der Natur die aufgrund unserer Kultur erst zum Problem wird.

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