Gewichtsschwankungen beim Abnehmen - Wie lange dauert der Prozess?

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Wäre halt individuell....

Meine Ernährung, die ich damals umgestellt hatte, ganz konsequent wurde eigentlich so beibehalten über 11 Jahre (mit dem Glück auch mal komplett fettiges oder süßes essen zu können ohne nicht zu zunehmen, hier und da auch Alkohol zu trinken ohne zu zunehmen ----> da kann man mal sehen wieviel Gehirnzellen wohl wiegen ---scherz, hüstl)

Die Anfangsphase ist halt schwierig zuviel Wasser würde ich persönlich nicht aufnehmen, dass muss im Verhältnis schon stehen, was der Körper tatsächlich leistet als auch hier und da der Geist.

Richtige Erfolge erzielt man tatsächlich erst nach einem Jahr und danach wäre es auch richtungsweisend, hätte man das 1 Jahr geschafft in der Zeit schafft es auch der Mensch sich geschmacklich an die andere Kost zu gewöhnen, so dass einem Süßes vlt. nur noch kurz vor der Periode so richtig schmeckt, ansonsten findet man es eher bääh, was nicht schmeckt lässt man sein. Dieser Prozess dauert auch lange aber man kann sich an alles gewöhnen.

Im ersten Jahr allerdings keine zusätzlichen Fette als auch keine bewusste Süßzufuhr (denn in vielen Lebensmitteln wäre Zucker schon zu Hauf enthalten), so hatte ich das damals gemacht.

Mein Ziel damals waren eigentlich nur 8 - 10 Kilo (schwankte aber sehr mal waren es 58,5 Kilo auf der Waage und mal 60 Kilo) gewesen also komplett auf 50 Kilo runter zu rutschen.

Mit Sport baust du erstmal Muskeln auf, Fette und Depots werden anders verteilt. Sport wäre gut, sei es auch für das Bindegewebe. Aber um für sich einen Erfolg auf der Waage zu verzeichnen reichlich frustrierend.

Was ich persönlich nicht machen würde (hatte ich aber, darüber Buch geführt) aufgrund dessen, da man ein Ziel hat und damals das Ziel in noch weiterer Ferne rückte da ich einmal sogar 61 Kilo auf die Waage brachte (das hatte ich noch nicht mal mit Schwangerschaften zu stande bekommen, das ist so super Kunststück gewesen) so lässt man davon ab.

Irgendwann damals als persönliches Geburtstagsgeschenk bei mir auf die Waage gegangen (das war ca. 7 Monate später nach meiner Ernährungsumstellung) hatte damals in der Vorweihnachtszeit damit angefangen (und diese Zeit super gemeistert), dann war es so eine Art Belohnung auch super toll gewesen, dass man am Ball blieb...

Da war man dann schon auf ca. 52,5 bis 54 Kilo runter (Schwankwert, da man sich mehrmals in den Monat auf die Waage wieder gestellt hätte, warum das so schwankte kein Plan)... Feiertag war dann kurz vor Neujahr (da fiel es einem wieder ein, mit was man sich das ganze Jahr so abgemüht hatte, was einem nachher gar nicht mehr auffiel)

Und super Problem dann für mich 47 Kilo.... Was bei meiner Größe nicht zu schwer aber auch nicht viel wäre (1,51m). Der Mensch wäre einerseits dann zu frieden und andererseits am rumnörgeln, da es unter dem Wunschgewicht war.

Alles was danach folgte mit versuchten Zunehmens totales Scheitern vorm Herrn, isst man mehr gesundes, was einem schmeckt nimmt man nicht zu, isst man mehr Süß-oder Fettiges war für meine Wohlbefinden nicht wirklich gut sei es Magen, sei es von den Geschmacksnerven.

Behält man das aber so im guten bei, so können dann 11 Jahre ins Land ziehen, der Mensch wird älter, hier und da auch suuuuupppi träge (sprich faul) so kommt man dann nach und nach an sein Wunschgewicht dran und hält das.... und das eine ganz individuelle Kiste wäre so muss ich spätestens in einem Jahr damit anfangen, ganz bewusst den Süßkram oder Alkohol oder Fette weglassen, da der Körper in eine andere Phase dann rutscht.

Das was vorher super half, hilft dann leider nicht mehr so und da kann man sich von den Kalorien leider gar nichts mehr gönnen auch nicht aus versehen. Das wird bei dir ein Kapitel für dich sein, wie und ob du durchhalten kannst, wie dein Körper reagiert und verbrennt (Kalorien) und in welcher Phase du dich vom Alter her befindest.

Und hier und da schleicht sich dann vlt. auch so eine Art Gefühl ein, man muss nicht unbedingt immer alles suppppi richtig machen, man darf auch mal sündigen, kommt dann was an Kilos hinzu, ist es gut, gibt ja noch größere Bekleidungsstücke, die man tragen kann, so lange man nicht zuviel wäre. Nur ich meine das wäre eine Irrdenken, wenn man meint das müsste mit Zwang oder zuviel Kontrole einhergehen, sollte ja spaß machen.

Wichtig wäre vlt. auch zu wissen, was deine Waage da momentan anzeigt, so lange du in deine Klamotten mit 3 Kilo zuviel oder 2 Kilo reinpasst, wäre doch egal, es wird die Zeit kommen, da brauchst du von allein kleinere Größen und das sagt dir immer deine Hose oder dein Rock, wenn man diesen dann verliert und darauf würde ich achten.

Denn da wo gesunde Ernährung und Sport, da kommt auch eine Zeit wo sich das einspielt, da braucht man keine Waage oder sonstwas, dein Wohlbefinden sagt dir was du brauchst und hier und da flüstert dir die eine oder andere Konfektionsgröße zu, welches Gewicht man haben könnte.

Wow. Erst einmal vielen Dank für deine lange Antwort und dass du dir dafür die Zeit genommen hast! Deine Erfahrungen finde ich absolut motivierend, danke für die gut gemeinten Worte ;-) Ich persönlich weiß auch, dass man nicht alles von der Waage abhängig machen soll. Für mich ist es aber einfach noch ein Tick motivierender, wenn nicht nur das Spiegelbild eine Veränderung zeigt, sondern auch die Waage selbst. Diese kleinen Glückshormone sind mir dann doch relativ wichtig. Ich hoffe, dass ich auch mal zu dem Punkt kommen werde, ab dem alles von alleine funktioniert!

@JolieRoe

Bitte gerne.

Manchmal sind so ganz herkömmliche Waagen spitze (wir hatten damals digitale Waage gehabt, die ist dann aber auf den Müll gelandet, wurde dann ausgetauscht in eine Waage, die soo supi viel Schnickschnack konnte nebst angeblichen Körperfett ----> wurde danach auch nicht wieder benutzt) irgendwann wieder eine Waage nur für das reine Kontrollieren des Gewichts angeschafft aber nicht digital und diese wäre in unserem Haushalt fast gar nicht in Gebrauch (1 Mal im Monat wenn überhaupt)....

Denn dieses Ernährungsbewusstsein, das lernt und schult dich, als auch die Umstellung...

Am Anfang wäre es neu, man will Erfolge sehen und das relativ schnell aber darum geht es irgendwie nicht, denn es wäre frustrierend, denn hier und da pendelt sich das Gewicht ein bzw. stagniert (kennt man zu Hauf von anderen, in der Zeit kann man tun und tun und keinen weiterer Erfolg in Sicht)....

Was vlt. irgendwann bei dir auch klappen könnte, wenn du Hunger bekommst, nicht sofort essen sondern sich bewusst ca. 1 Stunde über Hunger freuen zu dürfen und sich in der Zeit mit Wasser trinken ablenken. Lässt hier und da in einem gewissen Stadium des Abnehmens vlt. auch bestimmte Depots im Körper sinken.

Wie gesagt es kann, denn bestimmte Körper sind sehr unterschiedlich, bei dem einen wird an die Fett-Depots sprich Reserven gegangen, sprich es wird abgebaut und für andere Körper wäre die Reaktion so nach dem Motto beim x-ten Mal, der Körper sagt zu sich:

Toll, 1 h hungern, es gibt endlich Nahrung, ENDLICH, Teil von der Nahrung speise ich ein, wer weiß wie lange ich nächste Mal wieder warten muss bis ich hier Nahrung endlich erhalte....

Wie gesagt, kommt hier und da auf die Blutgruppe an als auch auf das eigene körperl. System, und wie so die Stoffe umgewandelt und verwertet werden...

mit der Waage hatte ich geschrieben, da man schnell in einen Abnehmwahn reinrutschen kann, immer dann wenn man mit zählen und wiegen innerlich beschäftigt wäre, so was kann passieren, muss aber nicht....

Wenn man ein Suchtmensch wäre, sprich Nikotin, Süßes auch wenn man nie geraucht hätte, meine Erörterung für mich, ich wäre ein Suchtmensch, da ich damals jeden Tag mindestens 1 Tafel Schokolade essen musste (aus welchen Gründen auch immer), hat der Mensch nur eine Sucht nur 1 Laster (da kann man ganz schnell Gefahrenherde für sich selbst schaffen)...

Das würde einem bei einer bewussten Ernährungsumstellung mitgeliefert werden, wenn man sein Essverhalten von zuvor analysiert und analysieren würde, warum man überhaupt zu mehr Kilos gekommen wäre, entweder stimmt was körperliches nicht, das wäre meist aber nicht der Fall sondern wegen Maßlosigkeit hat man oft mehr.

Da wo Maßlosigkeit wäre oder war, das versucht man meist dann zu kompensieren oder zu übertünchen.

Manche würden sagen, das wäre nur kleiner Makel, das stimmt, dezimiert man den Makel, versucht diesen ganz schnell abzuschaffen, was eigentlich schnell klappt, so wäre der Mensch leider Profi darin, einen anderen Makel aus Zauberhand erstehen zu lassen, der eigentlich viel schlimmer wäre als der Makel zuvor... (mit dem Rauchen hab ich total spät angefangen, da hätte man schon lange Idealgewicht gehabt, nur wenn so Essenslaster weg sind als auch vlt. andere kleinere Laster, irgendwas so wäre es meine Theorie braucht aber wohl der Mensch) ... denn Ernährung wäre der Anfang mit der Umstellung, hat man das eine geschafft, sucht sich der Mensch andere Sachen aus um perfekt zu werden, hat man das meiste irgendwie alles abgearbeitet oder umgestellt, kreiert sich der Mensch was auch immer ----> in meinem Fall Zigarettenkonsum, was völliger Quatsch wäre, darüber führe ich Buch, mir schmeckt keine Schokolade mehr so richtig, Süßes irgendwie auch nicht, damit kann ich momentan leider nicht überbrücken um von der Kippe weg zu kommen, da kaut man lieber auf Kugelschreiber rum, der Nachteil wäre aber irgendwie auch ein Makel oder eine kleine Sucht und rauchen tut man weiter aber irgendwie kontrolliert, schaut man auf die Aufzeichnungen----->

in einer Stunde oder alle 1,5 Stunden manchmal auch 2 Stunden nur 1 Zigarette----> völlig frustrierend und so gar nicht rauchen, klappt nur 1 Tag max. 3 Tage, da hätte man dennoch schon wieder Päckchen gekauft aus Routine und für den Fall der Fälle)

Von daher wünsche ich dir viel Glück, viel Erfolg dabei ist ja nur abnehmen nur mit der Bitte das man nichts anderes damit los tritt...

Sind Deine Nieren in Ordnung? Isst Du eventuell viel Salz? Wenn Du immer wenig getrunken hast, dann übertreib es nicht mit der Wasserzufuhr, Deine Nieren müssen es auch wieder ausscheiden können. Salziges Essen hält auch Wasser im Körper fest. Bei der Frau liegt es auch mal am Zyklus.

Auf das Salz achte ich schon seit längerer Zeit, an dem kann es nicht liegen. Übertreiben tu ich es meiner Meinung nach auch nicht. Mehr als 2 L bis max. 2,5 L Wasser bekomme ich am Tag sowieso nicht runter. Von Nierenproblemen wüsste ich auch nichts, meine Werte waren bis heute immer in Ordnung. Mal sehen was die Zeit bringt!

Das ist individuell. Man kann nicht pauschal sagen das etwas genau so lange braucht wie bei anderen. Bei mir stagnierte das Abnehmen auch eine Weile bis ich jetzt wieder in 200g Schritten abnehme. 3 Tage sind noch nichtmal richtig um abzuschätzen das es vom Wasser kommt. Dein Körper braucht erstmal Zeit das Wasser zu verarbeiten und es gibt Personen die halten es Monate ohne Wasserzufuhr aus, da sie so einen großen Speicher haben.

Mehr zu trinken hilft dir jedoch nicht wirklich beim Abnehmen. Etwa 1 1/5 liter sollte man am Tag trinken. Ich schaffe noch nicht mal so viel, da ich dann einfach nicht durstig bin.

Meine Ernährung ist schon Wasserlastig mit viel Gemüse und Kohlenhydratarm, dadurch werde ich schon mit allem Wasser versorgt das ich brauche.

Du musst Geduld haben. Das ist der Nachteil, wenn man so vernünftig abnimmt. Das ist aber auch gut und richtig so! Und dein Körper wird es dir danken! Und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass der Jojo-Effekt ausbleibt

Da hast du wahrscheinlich recht, auch wenn's schwer fällt!

Hallo..

Also das ist von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich! Der eine nimmt schneller ab und bei dem anderen dauert das eben. Schlecht bei dir ist natürlich, dass du kaum Wasser trinkst, dass solltest du ändern. Jeden Tag mindestens 3 L! Machst du denn Sport nebenher?? Das beschleunigt nämlich in vielen Fällen das abnehmen. Denn Diäten alleine bringen es oftmals nicht.... Sport ist sehr sehr wichtig.

Weiterhin viel Erfolg...

Wie oben schon genannt, habe ich vor kurzem meine tägliche Wasserzufuhr erhöht auf ca. 2 - max. 2,5 L. Mehr geht einfach nicht. Ausdauersport sowie ein bisschen Muskeltraining betreibe ich nebenbei und auch schon seit Längerem auch. Deswegen war ich ja so schockiert, dass da plötzlich (und nach wöchentlichem Gewichtsverlust) + 2 Kilo stehen. Die Frage bezieht sich ja darauf, wie lange der Körper braucht, bis er den steigenden Wasserhaushalt akzeptiert und die Kilos + Fett frei gibt!

@JolieRoe

Wie schon geschrieben, man kann das nicht pauschalisieren! Das ist je von Mensch zu Mensch unterschiedlich......

Hab einfach Geduld.. das wird schon.. du machst das sehr gut.. =)

@FitnessOrange

Danke dir! Ich sollte meine Ungeduld wohl besser in die hinterste Ecke meines Gehirns verfrachten :-))

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