Gelegentlich Reis als Hundefutter - ist das zu empfehlen?

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Unser Westi bekommt es auf Anraten des Tierarztes (fast) jeden Tag - mit Möhren und Hühnerfleisch. Ganz schön verwöhnt. Anderes frisst er kaum. Aber wenn es seinem kleinen Magen hilft, kocht man ja gern. :-)

besser ist wenn du ihm vollkornreis fütterst, also nicht den geschälten. unser hund bekommt den zusammen mit linsen und leinsamen täglich. dazu gibt es dann jeden tag etwas anderes. gemüse, quark, fisch, joghurt, käse, tofu. etwas weizenkeime, bierhefe, spezielle mineralien für den alten hund und l-carnitin runden  das menue ab. der hund ist auf diese weise aufgezogen worden und ist heute 11 jahre alt. seine zähne und sein fell sind schön wie bei einem viel jüngeren hund. du kannst natürlich auch fleisch ins futter mischen, statt käse und all sowas. es geht eben beides.

unser hund bekam täglich vollkornreis als Grundlage. dazu gabs Gemüse gekocht, Quark, linsen, käse, öl etc und manchmal fisch. Resultat: der Hund roch fein und stank niemals aus dem maul und blieb bis ins hohe alter gesund.

mein elfjähriger hund frisst seit jahren vollkornreis, leinsamen, linsen als grundlage und dazu gibt es entweder fisch oder ei. gemüse. oel usw natürlich auch.

reis wird oft bei allergikern empfohlen. ein vorteil ist noch, hunde die bekocht werden stinken nicht, oder weniger.

Hunde vertragen Reis sehr gut! Auch verschiedene gedünstete Gemüsesorten wie Möhren und ab und zu Kartoffeln. Im Vergleich zu Katzen, die hauptsächlich Fleisch benötigen, kann man Hunden sehr gut Gemüse und Reis unterschummeln. Sie sind mehr Allesfresser. In der Natur futtern sie auch schon mal Waldbeeren und Kräuter. Reis und gekochtes Huhn sind zum Beispiel auch bei Durchfallerkrankungen als Diät empfohlen. Demnach ist Reis sehr verträglich und bindet Wasser im Darm. Das kann bei einer angeschlagenen Verdauung sehr gut helfen...

Acana Singles Hundefutter?

Hallo, bin vor kurzem auf das "neue" Trockenfutter von Acana gestoßen. Diese Singlessorten gibt es mit der Hauptzutat (und dann verschiedenes von dem gleichen Tier, wie z.B. Fleisch, Leber, Niere, Fett) Schwein, dann Lamm und Ente, wobei letztere noch nicht in Deutschland erhältlich ist. Laut Hersteller ist das Futter ohne synthetische Vitamine/Inhaltsstoffe (ausgenommen Zink).

Ich überlege dies noch zusätzlich als Abwechslung zu der Firma Wildborn zu geben (da die beiden recht wählerisch sind und gerne mal verschiedenes wollen). Und dies wäre mal ein Futter komplett ohne Kartoffeln (Reis und Getreide geht bezüglich der Allergie nicht) und ich denke, für Wandertage wäre vielleicht der höhere Fettgehalt auch sinnvoll. Sonst füttern wir jetzt hauptsächlich wieder Wildborn Ziege.

Nun würde mich mal interessieren, wie denn die Meinungen zu dem Hundefutter so sind. Wie ist dies mit dem "hohen" Rohproteingehalt? Hat jemand mit dem Hersteller (gehört ja mit Orijen zusammen) Erfahrungen?

Ich möchte nicht, dass die beiden (Border Collies) dann vor lauter Überdrehtheit (da hab ich bisher immer auf den Proteingehalt geschaut, dass dieser nicht über 25% liegt, sonst hat man deutlich nen Energieüberschuss gemerk) an der Decke spazierengehen...

Schon mal Danke an alle Antwortschreiber/-innen! Ich freue mich auch über Berichte von den Langzeitfütterern dieses Hundefutters.

Ach ja, Barf kommt für uns nicht in Frage, da wir doch öfters mal unterwegs sind und Trockenfutter einfacher ist zum Transportieren, bzw. die Mädels dies auch lieber wollen. Trotzdem gibts ab und zu mal ein Stückchen Fleisch, bzw. nen Knochen zusätzlich.

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Soll man auf Vegetarier/Veganer, die einen Hund besitzen und diesem Fleisch verfüttern, Rücksicht nehmen?

Unter meinem bekanntenkreis gibt es Vegetarier/Veganer. Wenn ich sie zum Essen einlade, nehme ich darauf Rücksicht, dass sie kein Fleisch/fisch etc. essen und sorge dafür, dass es genügend Sachen gibt, die weder Fleisch noch Fisch enthalten, die nicht in Fleischsauce gekocht wurden, damit sie auch satt werden.

z.B. wenn ich eine Hühnersupper, mache ich parallel eine Gemüsesuppe für die Vegetarier/Veganer. Wenn Vegatarier anwesend sind koche ich nicht Fleisch, Reis, Gemüse zusammen im Römertopf, sondern mache für Reis und Gemüse je einen eigenen Topf.

Auch zerbreche ich mir ziemlich den Kopf, ob sie von dem, was ich biete satt werden können, biete für die Vegetarier zusätzlich Eier wenn die anderen Fisch bekommen, schaue dass irgendwo Hülsenfrüchte sind, damit sie an ihr Eiweiss kommen, etc.

Jetzt ist einer meiner Vegetarier-Bekannten neuerdings auch Hundebesitzer, und erzählt mir, dass er seinem Hund einmal pro Woche eine Bratwurst beim Bratwurst-Stand kauft. Abgesehen davon kauft er für den Hund ständig Fleisch, weil es Tierquälerei wäre (laut Aussage des Tierarztes), das Tier ohne Fleisch zu ernähren.

Jetzt denke ich, dass ich schön doof bin, dass ich mir immer so viel Mühe gebe, die Extrawurst des Vegetariers beim Kochen zu berücksichtigen, und er selber ist seiner Ideologie nicht einmal treu, weil er für den Hund mehr Fleisch kauft als ich so im Durchschnitt esse...

Andererseits finde ich es ungemütlich, wenn ich dem Vegetarier jetzt rücksichtslos die Gänge mit Fleisch vorsetze und er isst dann nichts...

Wie seht ihr diese philosophische Frage?

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Diättaugliche Fleischfütterung für Zwischendurch (Katze)

Hallo und ein gutes neues Jahr allerseits.

In einer vorherigen Frage habe ich betreffend meines 3 Jahre alten Hauskaters Locco für Diättipps angefragt. Ich habe nun das Futter auf Orjien umgestellt und 3 Fütterungszeiten eingeführt. Klappt an sich richtig super, er hat 200g abgenommen und muss "nur noch" ca. 800g abnehmen. Wir animieren ihn auch täglich zum herumtoben und er macht mittlerweile richtig schön mit. Er wirkt fitter, glücklicher und ausgeglichener. Er hatte am Anfang einen Leckausschlag an den Hinterbeinen, auch der ist weg. Laut TA ist er kerngesund.

Ich möchte jetzt ein bisschen Abwechslung in den Diätalltag bringen, da sowohl er als auch seine Schwester NaFu nicht mögen (jegliche Sorten ausprobiert, sowohl warm, angewärmt, zimmertemparatur und gekühlt) und ich keine Langeweile am Napf möchte.

Nun hat mir der TA geraten, ab und zu gekochtes und/oder rohes Fleisch als "Zückerchen" anzubieten, mit etwas Reis und Gemüse sogar eine Mahlzeit zu ersetzen. Das dies nicht nötig wäre, aber Katzen mir das hoch anrechnen werden :) komplett zu barfen ist mir finanziell und zeitlich leider nicht möglich.

Ich habe mal ausprobiert, ob sie überhaupt was davon fressen. Nach etwas Schnuppern und Probieren haben sie mir den Napf mit den Hähnchenherzen leergeputzt. ich habe die Herzen gegart und kleingeschnitten. Stuhlgang war normal und sie wirkten sehr begeistert.

Was habe ich noch für andere Möglichkeiten? Eure Erfahrungen? Tipps? Welche Sorten bietet ihr roh an und welche gekocht/gegart? Zusätze? Im Internet fand ich folgende Fleischsorten: Rindfleisch, Pferdefleisch, Kalb, Lamm, Kaninchen, Hähnchen, Pute, Strauss, Fisch(gekocht/gegart/entgrätet) und Schwein (durchgekocht). Welche davon werden gern gegessen? Hähnchenhälse und Herzen müssen durggebraten/gegart sein?

Ich danke euch für die Antworten.

Liebe Grüsse

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