Gedanken loslassen, aufhören zu grübeln. Permanent unter druck. Was tun?

5 Antworten

Deine Gedanken los zu lassen kannst überall! Ließ ein Buch und konzentriere dich darauf oder gehe laufen und konzentriere dich nur auf die Strasse. Je mehr du dich nur auf einzelne Dinge konzentrierst desto leichter wird es dann ganze los zu lassen und zu entspannen. Du kannst auch alles auf schreiben was durch den Kopf geht dadurch sortiert du!

Du könntest dir einen Therapeuten suchen, der mit dir versucht herauszufinden, warum das so ist. Das hilft normalerweise auch, es zu ändern. Bei einer Verhaltenstherapie kannst du auch lernen, dein "Verhalten" zu verändern.

Weitere Möglichkeit: Meditation. Soll sehr gut helfen, ist aber nicht für jeden machbar. Auf einen versuch kann man es jedoch ankommen lassen und das Ganze, unter Leitung am besten, mal ein paar Wochen üben.

Wenn dass nicht funktioniert: Yoga... ist ja im Endeffeckt auch eine Form der Meditation, jedoch mit körperlicher Anstrengung verbunden, was es einfacher macht, nicht mehr zu denken. Zudem ist bewegung auch so gut für den Kopf.

Ich kan mich dem eigentlich nur anschließen, möchte aber noch darauf hinweisen, dass solche Symptome auch organische Ursachen haben können. Es wäre also m.E. sinnvoll, einige Dinge abklären zu lassen: Blutbild, v.a. Schilddrüsenwerte; neurologische Untersuchung (EEG, CT)

Ist denn wirklich das Denken ein ein Problem für Dich, oder hast Du eher Angst, Dich zu entscheiden?

Wenn ich mir definiere, was Grübeln ist, dann komme ich zu folgendem Ergebnis:

Grübeln ist der immer fortgesetzte Denkprozess zur Findung einer alternativen Lösung, als Resultat, dass vorher gefundene Lösung(en) verworfen wurden.

Denken kann zu einem Zwang werden. Bist Du Perfektionist(in)?

Wenn Du die Wahrscheinlichkeit für eine hilfreiche Antwort erhöhen möchtest, solltest Du alles an Infos preisgeben was Dir zu der Thematik einfällt. Alter, m/w, Hobbies, welche Muster sind Dir aufgefallen usw - aus der Hüfte würde ich sagen Sport. Vielleicht ein Fitnessstudio in der Nähe Deiner habituellen Schlafstelle, und dann halt drei/viermal die Woche eisern hinquälen, bis es Spaß macht...

Das Problem kann mit der Durchführung eines autogenen Trainings behoben werden. Gib den Begriff einmal bei google ein, da wird dir eine ganze Reihe an Möglichkeiten des Erlernens geboten. Ich hatte seinerzeit einen Kurs in der Volkshochshule besucht.

Was möchtest Du wissen?