Frühförderung sinnvoll!?

5 Antworten

Bitte die Erzieherin noch einmal um einen Gesprächsthemen und erfrage in diesem Gespräch, welche Unterstützung die Kita dem Kind bei dem sozialen Eingliedern in die Kindergruppe geben kann. Außerdem solltest du dringend mit dem Kinderarzt darüber reden. Wenn er auch Probleme sieht, wird er dir schon Hilfen vorschlagen. In der Regel ist es normal, dass manche Kinder am Anfang Probleme haben, sich in eine Kindergemeinschaft einzufügen. Vorallem wenn sie keine Geschwisterkinder haben, fällt es schwer. Die Erzieher sollten das eigentlich wissen. Sei bitte vorallem immer freundlich und nicht belehrend. Solltest du nicht weiter kommen, bitte um ein Gespräch mit der Kitaleitung.

es sieht nach deiner Beschreibung so aus, dass die zufällige Konstellation "diese" Eerzieherin und Dein Kind nnicht optimal passen.

Wenn dazu ein Gespräch nicht mehr hilft, solltest Du die Leitung der Einrichtung mit ins Gespräch holen ( evtl. auch eine andere kompetente Erz. des Teams, der Du aber zunächst Gelegenheit geben musst, nicht in die Arbiet der anderen Kollegin einzugreifen).

Gar nicht erforderlich erscheint mir die Vorstellung deines Kindes bei einem Psychologen/ einer Psych.in, selbstverständlich erst recht nicht bei einer bestimmten...

Also: Wohl eine Wahrnehmungs-/Beziehungsstörung, subjektiv und leider zufällig bei der Fachkraft deines Kindes, aber nicht dein Kind als entwicklungsbedürftig. Viel Erfolg

was willst du wissen? sie fällt schon im kindergarten negativ auf und wird eine empfehlung für einen förderkindergarten bekommen. natürlich ist sie brav, wenn du kontrollierst. vielleicht ist auch ihr ziel, dass sie nicht in den kindergarten muss, du musst ihr klar machen, dass sie das lassen kann und dass sie hin MUSS. - wenn ihr geld habt, könntest du sie in einen walddorf-kindergarten tun, die sind viel besser und verständnisvoller

Ich finde, du solltest den Rat, mit einer Psychologin zu arbeiten, nicht so persönlich nehmen. Das ist doch kein Angriff, dass ist ein Rat. Und natürlich werden die Kinder auch im Kindergarten gefördert- du sagst ja auch, dass sie Fortschritte macht. Nur gehört es eben auch zum Aufgabenbereich und der Kompetenz von Erziehern, Eltern bei bestimmtem Förderbedarf zu beraten. Und das tun sie.

Deine Angst, dass sie einen Stempel bekommt, ist ungerechtfertigt. Sie haben Schweigepflicht anderen Organisationen gegenüber. Es sei denn, du entbindest sie davon. Und ein Psychologe hat es schon Recht.

Abgesehen davon machen viele Leute Therapie. Ich habe auch ne Psychologin. Ich sehe die Fähigkeit, sich weiterentwickeln zu wollen, als viel gesünderes Verhalten an als das vehemente Weigern, sich HIlfe zur Weiterentwicklung zu holen oder jemanden als krank hinzustellen, der das tut.

Und was kannst du schon verlieren. Ich meine, eine weitere Meinung, weitere unabhängige Ratschläge- Förderung, die von anderen bezahlt wird, nicht von dir (das ist kostenlos).

Natürlich ist das eigene Kind immer perfekt. Aber mal ehrlich: Wessen Kind oder welcher Mensch überhaupt ist schon wirklich perfekt. Liebe ist es auch, seine Fehler anzunehmen, anzusehen und zu schauen, was es für Hilfen gibt, dass diese kleinen Schwächen sich nicht mal zu großen Hindernissen ausweiten. Du wirst sehen, eine Psychologin stärkt vor allem. Die sucht nicht nach Fehlern, die sucht nach den Stärken, die ausgebaut werden und viele Schwächen kompensieren können. Mit Selbstbewusstsein und wenn man seine Stärken kennt, hat man manches negative Verhalten gar nicht mehr nötig.

Dein Bauchgefühl scheint das Ganze ja ziemlich seltsam zu finden, da würde ich als Mutter drauf hören!

Ich denke, Kleinkinder SIND nicht perfekt. Die schubsen auch mal oder bringen anderen die Bausteine durcheinander. Sie sollen das Sozialverhalten ja erst lernen! Ich bin dagegen, alles immer sofort zu pathologisieren und ein Kleinkind gleich zum Psychologen zu schicken (oder es mit Ritalin & Co. vollzupumpen). Was ich gut finde, ist, daß Du kritisch bist und Dinge hinterfragst. Und nicht sagst: "Das würde mein Kind nie tun". Allerdings ist man als Mutter sicher auch bis zu einem gewissen Grad "betriebsblind".

Frage doch mal andere,wie sie das einschätzen, z. B. Deinen Kinderarzt. Ich würde mir in dem Fall immer weitere Meinungen einholen.

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