Frage zu Vorbereitungsuntersuchung Nabel-OP

3 Antworten

Hi! Alles was notwendig ist wurde gemacht! Wahrscheinlich meinte sie mit "..kleine kurze OP.." das Du da nicht Stunden warten musst im Krankenhaus und wahrscheinlich auch nur eine Narkose bekommst für die eine künstl. Beatmung nicht notwendig ist, bzw. Dir wird kein Schlauch zum Beatmen eingeführt bei der OP! Bei größeren OP´s wir meist ein EKG gemacht und eine Aufnahme der Lunge für die Narkose! Wenn Du bei etwas unsicher bist dann frage einfach vor dem Eingriff nochmal den Arzt! Es gibt keine "blöden" Fragen wenn man sich Gedanken um etwas macht!! Länger als eine halbe Stunde dauert so eine VORuntersuchung nicht, jedenfalls nicht bei einem so kleinen Eingriff!

Auch wenn es nur eine Sedierung ist und keine Narkose, kann es trotzdem zu einer Überdosierung kommen. Das kann bei Patienten passieren, die eine eingeschränkte Leberfunktion haben z.B. Alkoholiker und es noch gar nicht wissen oder die Herz-Kreislaufprobleme haben. Es gibt viele Menschen die leiden an Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Bradykardie, Tachykardie, Herzklappenschwäche, Hyperthyreose, Hypothyreose, Diabetes oder Anämie (oft nach einer Monatsblutung) und wissen es gar nicht weil es noch nicht festgestellt wurde. Für eine kurze Sedierung werden diese Krankheiten nur abgefragt und der Arzt verlässt sich auf die Angaben des Patienten. Bei vielen Menschen sind es oft nur Zufallsbefunde bei Routineuntersuchungen wo dies festgestellt wird. Die Dunkelziffer bei Bluthochdruck oder Diabetes ist sehr hoch. Wenn dem Patienten nun eine übliche normale Dosis Propofol verabreicht wird aber die Dosis für diesen Patienten zu hoch ist weil er eine Krankheit hat, die sich mit Propofol nicht verträgt bzw. mit Propofol starke Nebenwirkungen auslöst, könnte es zu einem Atemstillstand oder Kreislaufproblemen kommen. Auch wenn der Pat. an diesem Tag evtl. Fieber hat oder erkältet ist, kann sich dies negativ auswirken. Dann muss der Patient für die Dauer der Überdosierung beatmet werden. Leider gibt es bis heute noch keine zuverlässige Messmethode (BIS), die die Konzentration von Propofol im Blut oder im Gehirn messen kann. Das muss der Anästhesist oder Arzt nach den Richtwerten des Körpergewichts, Alter, Krankheiten usw. bestimmen aber auch nach Gefühl und Erfahrungswerten denn jeder Mensch reagiert anders. Wenn die Dosis richtig gewählt wurde und es bei dem Dämmerungsschlaf bleibt und der Pat. selbständig weiter atmet ist alles OK. Lass dich nicht durch so unqualifizierte Antworten wie von Herpor verunsichern. Denn noch vor 20 Jahren wurde der Patient gründlich untersucht. Aber das kostet Geld, welches heute nicht mehr dafür ausgegeben wird weil unser Gesundheitssystem in eine skrupellose und fahrlässige Richtung geht. Das Geld stecken sich andere ein. Leider habe ich bei meiner letzten Narkose einen Narkoseschaden erlitten. Darum bin ich auch sehr sauer. Denn das KH in Duisburg Fahrn wo ich operiert wurde, lehnt jede Verantwortung ab. LG

Wir wollen doch das Kind im Dorf lassen. Wenn du aur was allergisch bist, hättest du es ja sagen können. Aber wegen so einem Klacks von OP kann man nicht gleich die Notfallmedizin einschalten. Was hätte denn deines Erachtens noch alles untersucht werden sollen?

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