Fibromyalgieverdacht

3 Antworten

Als erstens würde ich nachsehen ob Entzündungswerte erhöht sind, wie z.B. BSG od. CRP. Dann wird es wohl keine Fibro sein, weil das bei der Fibro nicht üblich ist. Evtl. mal zu einem internistischen Rheumatologen, denn es gibt auch rheumatische Erkrankungen ohne spezifische Rheumawerte und bei einigen wie z.B. der Psoriasis-Arthritis können sogar die Entzündungswerte negativ sein, obwohl welche vorliegen. Die internistischen Rheumatologen machen viel umfangreichere Untersuchungen als die Otrhopäden.

Bei der speziellen rheumatischen Untersuchung wurden keine Entzündungswerte festgestellt.

@SvenBleisch

Dann spricht nicht viel für eine entzündlich rheumatische Erkrankung, außer du hättest Schuppenflechte. Trotzdem könnest du nochmal z.B. beim HA die Entzündungswerte testen lassen, weil die manchmal auch erst später positiv werden. Eine nochmalige Kontrolle der Entzündungswerte wäre sinnvoll.

Such dir in Deiner Umgebung einen Arzt, der sich mit dem Krankheitsbild der Fibro auskennt, kann ein Orthopäde oder evtl auch Rheumatologe sein. Denn der kann dir am besten helfen.

Leider gibt es noch viele Ärzte, die diese Krankheit nicht kennen oder kennen wollen. Je nachdem wo du wohnst, schau mal ob es eine Klinik für diese erkrankung gibt. Mir fallen dazu im Moment zwei ein: Rheumazentrum Oberammergau und Rehaklinik Bad säckingen. Ein anerkannter Spezialist ist auch Dr. Weiß in Mannheim.

Vielleicht kannst Du dich auch an die Rheumaliga wenden, die können Dir auch weiterhelfen. Und dann noch die Deutsche Fibromyalgievereinigung.

Wenn du nicht zu einem entsprechenden Arzt kommst, wird es ein langer PRozess bei den Ärzten.

Lass Dir vor allem nicht einreden, dass das Einbildung ist.

Bei meiner Mutter wurde Fibro festgestellt,aber sie hat einen jahrelangen Spießrutenlauf hinter sich gebracht.Ihr Arzt ist aber leider nicht mehr aktiv. Oberammergau oder Bad Säckingen sind wohl auch zu weit weg,ich komme aus Neu Wulmstorf (bei Hamburg)

@SvenBleisch

schau mal auf diese Seite, vielleicht findest Du da was:

http://www.praxis-hechler.de/adr/fibroaerzte.pdf

Übrigens kenne ich das jahrelange Spießrutenlaufen zur Genüge. Bei mir wurde die Erkrankung vor 20 Jahren festgestellt und es gibt immer noch Ärzte - vor allem Gutachter, die diese Krankheit nicht anerkennen

DAas ist keine Einbildung! Du wirst die Schmerzen haben, aber deine psychische Belastung wird auch sehr hoch sein. Dann stimmt deine Vermutung mit der Fibromyalgie sogar vielleicht.

Leider ist dies heute oft noch kein anerkanntes Krankheitsbild,da alles nur auf die Psyche geschoben wird. Viele Betroffene klagen schon seit Jahren darüber.

Leider werden auch seitenweise schriftliche Test über die Psyche notwendig,und da hat auch nicht jeder Lust zu. Wir haben im Freundeskreis auch jemanden mit Fibro., und sie hat auch viel Schmerzen.Sie bekommt seit 2 Jahren Medikamente .

Ich kann dir nur raten, deinen Lebensstil ein wenig zu ändern. Versuche alles etwas gelassener zu nehmen. Es ist für Aussenstehende zwar leicht gesagt,aber vielleicht ein wenig hilfreich. Es gibt in vielen Städten die Fibro.Hilfegruppen. Ich würde dort einfach hingehen und nicht erst nur Schmerzmittel und Psychopharmaka einnehmen.

Aber ich bin mir sicher, dass du deinen Körper gut genug kennst , um zu sagen, meine Schmerzen sind echt und ich brauche Hilfe,

Alles Liebe

Lockere Kniebänder verbessern?

Ich habe in den letzten Monaten 2 böse Unfälle mit meinem Knie gehabt, wo mein Kreuzband definitiv überdehnt war. Zum Glück nicht gerissen. Einmal ist auch die Kniescheibe mit raus gesprungen. 

Ich habe 2 Pferde in Eigenregie stehen, mache mit denen viel Bodenarbeit, reite aber auch.

Da ich schon immer Probleme mit meinen Knien hatte, die aber lt. MRT, Röntgen usw gesund sind, suche ich gerade nach Alternativen, um die Bänder und Sehnen, wie auch die Muskulatur zu stärken, damit ich nicht irgendwann neue Knie brauche. 

Ich möchte hier keine Diagnosen, sondern nur ein bisschen Brainstorming, was ich so machen kann. 

Wenn ich weiß, das Belastung auf mich zukommt (viel laufen, Messe, Verladetraining usw) Tape ich, aktuell mit dem Back on Track Tape einen Streifen rechts und links vom Knie jeweils, vom Arzt damals abgeguckt. Es hilft, verhindert aber nicht alles.  

Neulich habe ich eine Kniebandage gefunden, die so Gummizug hatte, bestellt, leider viel zu klein. Die fand ich aber genial. 

Kniebandagen sind bei mir schwierig, da ich recht breite Oberschenkel habe und diese dann IMMER runterrutschen. Einiges versucht, nix hält. 

Es ist auch nicht so, als ob ich nicht laufen kann. Lediglich Überbelastung (von joggen sterbe ich quasi) und eben diverse "Ausfallschritte", also Umknicken, generell hin und wieder kleinere Bewegungen verursachen Schmerzen. Mal mehr, mal weniger. 

Mir fehlt leider die Zeit, um z.B. Schwimmen zu gehen. Die Strecken zwischen Arbeit, Stall und zuhause sind sehr lang, bzw Stall und zuhause geht noch, möchte ich im Winter aber nicht mit dem Fahrrad fahren. Irgendwann muss ich ja auch schlafen. 

Back on Track Kniebandage habe ich bereits. 

Über eine Schaukeltherapie wurde schonmal nachgedacht. 

Für Hunde gibt es dafür Luposan. Darüber recherchiere ich morgen aber noch.

Was kann ich noch machen, um Kniebänder zu straffen?

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