Feuerlöscher-Wartung?

11 Antworten

Hey leiter gibt es viele schwarze unter den Prüfdiensten,zum einen Unterscheidet man zwischen Aufladelöscher kostet in der Anschaffung so um die 100 € ist aber 25 jahre Prüfbar,dann gibt es die Baumarkt Löscher kosten so 25 bis 30 € sind aber nur 10 jahre Prüfbar nach 10 Jahren muss eine Druckprüfung gemacht werden da der behälter immer unter Druck steht. Also ich habe eine Gute Firma bei mir gefunden die mich zu einen super Beraten Haben zwecks Dauerdruck und Aufladelöscher und bezahle schon immer Inkl Anfahrt jede 2 Jahre 19,00 € für die Prüfung.Wohne leiter in kassel,

Pulverlöscher sind vorzuziehen. Schaumlöscher sind kaum "reinlucher". Die Wartungskosten jedes 3. Mal (2x normal, 1x Neubefüllung) sind auf die Lebensdauer der Löscher gerechnet, teurer, als 1 Woche eine Putzfrau alle 25Jahre zu bezahlen. Die Löschleistung ist beim Schaumlöscher deutlich niedriger (Rating). Wartung nach DIN ist nicht billig. Fahrtkosten müssen berechnet und ausgewiesen werden, egal welche Entfernung. Sonst bekommt die Wartungsfirma eine Abmahnung, da Gesetz.

Pulverlöscher sind - solange keine Gefahr eines Gasbrandes herrscht - völlig out. Die Wartungskostn des Schaumlöschers sind im Übrigen günstiger aus die Putzkraft, und die Neuanschaffund der Elektronischen Geräte, welche vom Pulver evtl. gekillt werden übertrifft diese Kosten ebenfalls in der Regel.

Die Wartungskosten eines Feuerlöschers sind nur geringfügig niedriger als der Kauf eines neuen (Baumarkt). Es wird erst ab drei Geräten rentabel. Alte können oft bei Schadstoffsammelstellen abgegeben werden, wenn sie aus Privathaushalten stammen. Ersatzweise gibt die Feuerwehr Auskunft.

Hallo!

Hier liest man ja so allerlei Haarsträubendes Zeug....

Ich bin selbständiger Sachkundiger nach Din 14406 und führe die Instandhaltung an tragbaren Feuerlöschern durch. Ich bin also durchaus "vorbelastet", möchte euch aber dennoch einige Tips geben.

Zuerst einmal zu dem "Kauf die einen im Baumarkt, ist billiger":

Eine vernünftige Prüfung eines Pulverfeuerlöschers dauert ca 20 min. , inkl. Ersatzteilen, etc. ergibt sich daraus ein "vernünftiger" Preis von 14-20 Euro für ein 6kg Gerät. Schaumlöscher liegen ähnlich, dürfen aber aufgrund einer etwas weniger aufwendigen Prüfung etwas günstiger sein. Für dieses Geld bekommt mein definitiv keinen vernünftigen Feuerlöscher! Selbst "Baumarktschrott", der zum einen Qualitativ eher minderwertig ist und zudem häufig schon so lange gelagert, das eine Prüfung eh schon bei Kauf wieder nötig wäre, liegen über 20 Euro! Zu billig sein, sollten Prüfer aber auch nicht, denn wer solch eine Prüfung für unter 10 Euro anbietet, führt Sie sicher nicht gewissenhaft durch! Mein gut gemeinter Rat: Kauft euch einen vernünftigen Schaum-Audfladelöscher (kosten bei mir ca 80-90 Euro) und lasst Ihn regelmäßig von einem vernünftigem Betrieb werten (kosten ca. 15-20 Euro). Und noch ein TIP: Wenn Ihr wissen wollt, ob der Sachkundige seine Arbeit auch vernünftig macht, fragt Ihn, ob Ihr dabei zuschauen dürft. Vernünftige Prüfdienste sollten damit kein Problem haben!

Es heisst nicht mehr Prüfung, sondern Instandhaltung.
Prüfung nach BetrSichV ist ein anderes Thema, da heisst es so.
Einen Sachkundigen fragen ob man zuschauen darf - neee, sorry, andersherum: Wenn ich nicht zuschauen darf, dann schicke ich den vom Hof ! Ein Sachkundiger, der etwas zu verbergen hat, der macht ganz sicher keine gute Arbeit.
Aber Du hast absolut Recht.... eine billige Instandhaltung ist auch oft billig. 15-20 Euro sind absolut angebracht.

Teilweise wurde es schon "Laienhaft" beantwortet; Grober Unterschied: - Dauerdruck u. Aufladefeuerlöscher . Erstere müssen alle 4 Jahre gefüllt werden.Teilweise kostet die Füllung 2x soviel, wie der Neupreis.Dann sind es "Billigproduktionen", meist aus Fernost (z.B.:EINHELL).Auf Internetseiten findet man da auch die Problematik (u.a. Explosionen,Rückrufaktionen etc.).Sie können sich auch meist nicht mit der Leistungskraft eines Aufladelöschers messen.Dazu bei best. Modellen nach 10 Jahre TÜV + Füllung. Momentan ca. €78,00 Netto.Im GEWERBEBEREICH sind sie auch oftmals nicht zugelassen.Hier kommt noch erscherend dazu, daß hier ein INSTANDHALTUNGSNACHWEIS lt. Arbeitsstättenverordnung gefordert wird .Gibt es nicht vom Supermarkt,sondern Fachhändler/Prüfdienst.Der verlangt aber nach Prüfung natürlich sein Geld. Also,auf 25 Jahre gerechnet, zahlt man in etwa das doppelte beim DD und hat dafür wenig Sicherheit und Komfort.Äuserliche Unterschiede sieht man schon bei der Verarbeitung, wenn man die Geräte nebeneinander stellt. Fragt euch mal, warum sich die BAUMÄRKTE und DISCOUNTER nicht selbst die DD-Geräte an die Wand hängen, sondern dafür die "teuren" AUFLADE-FL.?? Können nicht rechnen? Zu dumm?? Nein, dumm wird immer nur der Kunde eingeschätzt.Also:AUGEN AUF UND NACHGEDACHT!! Nochwas: Aufgepasst bei Fl-Prüfungen unter €20,00.Meist bekommt man was vorgespielt. AUFLADE-Fl. müssen vollkommen geleert werden. Dazu gehört, dass auch das Pulver gesiebt und gewogen wird. Auch die LADEPATRONE muss entnommen und gewogen werden. Eine Prüfung dauert in der Regel ca. 20-25 min. Rat:Dabei stehen und zuschauen.

Hallo was sagt dir der Satz Betrachter Sichtprüfung?schon mal gehört?Es gibt viele schwarze Schafe am markt die das für 15 Euro machen.Das ist richtig.Wir nehmen 19 Euro Schrauben vor Augen der Kunden auf und Prüfen.Patrone Wiegen und das Pulver Auflockern.Defekte klein-teile sind im Preis drin.In 30 Jahren habe ich bei keinem Prüfdienst ein Sieb fürs Pulver gesehen und eine Waage schon gar nicht.Wenns hochkommt wird das Pulver abgesaugt und neues eingefüllt.Es sind nicht alle Geier.

Guggie, auch wenn Dein Beitrag von 2009 ist, da hast Du leider ganz viel falsches erzählt:

Dauerdrücklöscher müssen nach 4 Jahren nicht neu befüllt werden. Das Pulver kann wiederverwendet werden sofern es einwandfrei ist.

Auch liegen Dauerdrücker nicht generell hinter den Leistungswerten von Aufladern. Der erste Feuerlöscher weltweit, der mit 6 Kg Pulver 15 Löscheinheiten hatte, war ein Dauerdrücker ! (F2000 von Gloria).
Ein Instandhaltungsnachweis ist bei einem Neugerät nie gefordert, sondern erst wenn instand gehalten wird. (Man muss wohl aber bei Gefahrguttransportern auch bei Neugeräten das Datum der nächsten Instandhaltung anbringen, entweder mit Instandhaltungsnachweis oder speziellem Aufkleber.)

Nach 10 Jahren zum TÜV - auch das ist lange lange her, heute macht diese eine "zur Prüfung befähigte Person" nach BetrSichV - in der Regel der Sachkundige (alle 5 Jahre).

Auch ist es ein (falsches) Gerücht, dass Dauerdrücker im Gewerbebereich oftmals nicht zugelassen sind.

Ich will ja nicht kleinlich sein, aber es heisst auch nicht mehr "Prüfung", sondern "Instandhaltung".

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