Falsches Antibiotika

5 Antworten

Ja, ich würde da auch vor Gericht gehen. Der Arzt  hat grob fahrlässig gehandelt. Aber was meinst du mit vermurkster OP? Haben die im Krankenhaus auch irgendetwas falsch  gemacht? Dann solltest du die auch verklagen. Ich weiss jetzt nicht genau, wie das ist, wenn ein Angehöriger gestorben ist, ob es da auch Entschädigung gibt. Wenn ein Patient, wo der Arzt ihn falsch behandelt hat, den Arzt verklagt , bekommt er Schadensersatz.

Natürlich bringt dir das deine Freundin nicht zurück. Ein Menschenleben ist nicht ersetzbar. Aber vielleicht ist das eine gewisse Genugtuung für dich, wenn du gegen den Arzt oder die Ärzte, die da versagt haben, etwas unternimmst.

Hallo, 

grundsätzlich hat der Arzt durchaus die Möglichkeit eine Wechsel der Medikation anzuordnen. 

Der Arzt wird aus jenem Grund ein erneutes verschreiben der Medikation abgelehnt haben, da diese bei langanhaltender Verabreichung schwerwiegende Nebenwirkungen haben. 

Das erneut verschriebene ist ein schwächeres, welches bei chronischen Erkrankungen angewandt wird. Hierbei muss allerdings bedacht werden, dass es sich um ein Beta-Lactam-Antibiotika ist (Penicillin). Es hat bei einer bestehenden Medikamentenunverträglichkeit bzw. Allergie zu Komplikationen kommen.

Nun muss man auch bedenken, dass das verschriebene Medikament sich vom Wirkmechanismus in der den "Bauchorganen" anreichert und entsprechend eine Zulassung als solches hat.

Auch hier ist natürlich eine entsprechend ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung von Notwendigkeit. 


Wir können dir hier im Forum wahrscheinlich nur äußerst eingeschränkt helfen. Dir steht es frei Einsicht in die medizinische Krankenakte zu nehmen. Damit kannst du dich an einen entsprechend spezialisierten Anwalt wenden und prüfen lassen ob dagegen vorgegangen werden kann oder nicht.


Alles Gute und mein Beileid.

Etwas anderes verschreiben, darf er, insofern es denselben Wirkstoff enthält. Antibiotika sind nicht gegen Viren gedacht,da helfen sie über haupt nicht, sondern gegen Bakterien. Das war wahrscheinlich eine Schutzmaßnahme, um eine zusätzliche bakterielle Entzündung zu vermeiden. Ansonsten, lass dich von einem Anwalt beraten.

Ein Arzt darf selbstredend "etwas anderes" auch dann verordnen, wenn dies NICHT denselben Wirkstoff hat.

Wie entsetzlich traurig. Mein herzliches Beileid - dazu fehlen echt Worte.

Aber ich finde es wunderbar, dass du das im Sinne deiner Freundin weiter verfolgst, auch, um anderen ein solches Leid zu ersparen.

Was auch immer da geschehen ist - bitte suche einen Anwalt für Medizinrecht auf; nur er weiß, was jetzt zu tun ist.


Alles Liebe und Gute dir......



Natürlich darf er auch was anderes verschreiben! Allerdings müssen ihm die Vorgeschichte und die Vorerkrankungen bekannt sein und er darauf Rücksicht nehmen! Bei einer Virusinfektion helfen Antibiotika übrigens generell nicht, da diese nur gegen bakterielle Infektionen wirken!

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