Extreme Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein und gelegentlich Urinverlust, was tun?

5 Antworten

Was du tun kannst? Zu einem anderen Arzt gehen.

Mein Ex hatte mal nen plötzlichen Schmerz im Rücken, der medizinische Notdienst hat ihm ne Spritze gegebn und gemeint es wäre ein eingeklemmter Nerv und der Schmerz bald weg. 2 Tage später war es immernoch da und der ist zu seinem Hausarzt, der hat gemeint es ist ein eingeklemmter Nerv und hat ihm Schmerzmittelverschrieben und ein paar Stunden Physiotherapie. der Phydiotherapeut meinte dann, dass wäre ein Bandscheibenvorfall.... er nochmal zum Arzt, Termin für ein MRT.... es war dann ein Bandscheibenvorfall

Ein bandscheibenvorfall wurde pauschal erstmal ausgeschlossen.

Ist das wirklich ganz sicher? Computertomographie und Röntgenbild sind gemacht worden?

Was Du da beschreibst klingt nämlich sehr stark nach einem Bandscheibenvorfall und zwar einem schweren - ich hatte auch mal einen in der Lendenwirbelsäule und vor Urinverlust hat mich mein Arzt damals ausdrücklich gewarnt; wenn das passiert wäre, wäre das ein Zeichen für eine extreme Nervenschädigung gewesen und dann hätte ich sofort ins Krankenhaus müssen.

Schmerzmittel helfen bei einem Bandscheibenvorfall so gut wie gar nicht, denn die vorgefallene Bandscheibe drückt ja direkt an der Wirbelsäule auf sämtliche Nervenstränge, da müßte man schon Morphium nehmen (hat mir mein Arzt damals gesagt) und das verschreibt einem natürlich niemand

Ich bin zwar kein Arzt, aber wenn Du weiterhin Urin verlierst, dann fahre umgehend in eine Notaufnahme und lass Dich sofort untersuchen - Bandscheibenvorfälle können auch mit einer Querschnittslähmung enden, wenn man nichts unternimmt.

Nein es wurden noch keine Bilder gemacht. Da die Schmerzen nur bis ins Knie gehen, kann ein BSV quasi ausgeschlossen werden.

Der Verlust ist nicht permanent da.

@Bert83

"Da die Schmerzen nur bis ins Knie gehen, kann ein BSV quasi ausgeschlossen werden".

NUR bis ins Knie?

Wie gesagt, ich bin kein Arzt, aber einen Bandscheibenvorfall auszuschließen weil die Schmerzen "nur" bis ins Knie gehen, ist einfach falsch, das weiß sogar ich als Laie und das sagt einem auch einfach die Logik.

Allein die Tatsache, dass die Schmerzen so stark bis ins Bein ausstrahlen , dass Du nicht auftreten kannst und Dein Fuß kribbelt, zeigt ja, dass mit bestimmten Nerven etwas nicht in Ordnung ist, wahrscheinlich weil etwas darauf drückt.

Wenn ich Du wäre, wäre ich schon unterwegs in eine Klinik - tue Dir selbst einen Gefallen und rufe wenigstens den Bereitschaftdienst an so wie es Dir beangato geraten hat. Beschreibe dort genau Deine Symptome und auch dass Du noch gar nicht richtig untersuchst worden bist.

Ich kann Dir nur dringend raten, das unbedingt heute noch zu tun.

Wie kann man einen Bandscheibenvorfall ausschließen, ohne ein MRT zu machen?

Wurde wenigstens geröntgt?

Ist weder das eine, noch das andere gemacht worden, solltest du mal den Arzt wechseln.

Bildgebendes Material wird erst in 6 Wochen gemacht, wenn die Schmerzen dann nicht weg sind. Laut Arzt sollen die Schmerzen aber in 2 Wochen weg sein, weil ich "nur" typische rückenschmerzen habe. Aber wenn alles nichts hilft, gibt er mir zu den sprechzeiten bei Bedarf gerne nochmal ne Spritze.

@Bert83

In 6 Wochen werden erst Röntgenbilder gemacht??? Was ist das denn für ein Sparmodell? Erst mal abwarten, ob es auf hört, und wenn nicht, machen wir ein Bild... . Ist es schon soweit?

Scheint Jahresende zu sein, da müssen die Ärzte sparen ^^.

Also bei meinem Bandscheibenvorfall vor 10 Jahren strahlte es nicht mal bis zum Knie, und es war trotzdem einer.

Ich würde noch mal zu einem anderen Arzt gehen. Hör dich mal im Bekanntenkreis um, welcher Arzt nicht so zimperlich ist, ein Röntgenbild oder ein MRT anzuordnen. Es handelt sich um DEINE Gesundheit, nicht um die des sparsamen Arztes... .

@polarbaer64

Vor allem muss man sich ja auch klarmachen, dass ein schwerer Bandscheibenvorfall auch mit einer Querschnittlähmung enden kann, in manchen Fällen muss deshalb auch sofort operiert werden; umso wichtiger ist es, eine zeitnahe gründliche Untersuchung durchzuführen - wenigstens röntgen hätte man ja wohl können.

Bei meinem Bandscheibenvorfall ist das noch am selbem Tag passiert, nachdem die Schmerzen so unerträglich waren, dass ich praktisch nur noch kriechen konnte.

Unfassbar, dass dieser Arzt den Fragesteller einfach mit ein paar Schmerzmitteln wieder nach Hause schickt, damit er dann mitten in der Nacht hier in einem Internetfrageforum Hilfe sucht, weil er es vor Schmerzen nicht mehr aushält - da fällt mir nichts ein

@dandy100

Ich war jetzt bei 3 unabhängigen Ärzten und alle halten Röntgen, MRT und CT für überflüssig. Die von mir geschilderten Symptome passen keinesfalls zu einem BSV.

@Bert83

Starke Rückenschmerzen, die ins Bein ausstrahlen, kribbelnde Füße und zeitweiser Urinverlust sind keine Sympome eines Bandscheibenvorfalls?

Wenn das meine Ärzte damals bei mit gemeint hätten, wäre ich heute wohl im Rollstuhl.

Sorry, aber ich kann das nicht mehr nachvollziehen, ich wollte Dir gestern einfach nur gern helfen, weil ich diese schlimmen Schmerzen kenne und nicht verstehen konnte, dass man Dich einfach wieder nach Hause schickt, ohne Dich zu untersuchen, aber nach dieser Aussage Deiner Ärzte fällt mir nichts mehr eien.

Hier noch ein paar links, damit Du nicht denkst, ich denke mir das alles nur aus:

https://www.ratgeber-nerven.de/rueckenschmerzen/haeufige-arten/bandscheibenvorfall/symptome/

Mögliche Symptome bei einem Bandscheibenvorfall der LWS:

  • starke Schmerzen im Lendenbereich
  • in ein Bein ausstrahlende Schmerzen
  • Kribbeln an Rücken, Gesäß oder Bein
  • Missempfindungen
  • Lähmungserscheinungen, Schwächegefühl der Beine
  • Stuhl- oder Harninkontinenz

https://www.liebscher-bracht.com/schmerzlexikon/bandscheibenvorfall/symptome/

@dandy100

Ich weiß deine Hilfe zu schätzen und mir sind die Auswirkungen bekannt.

Selbst mein Heilpraktiker ist der selben Meinung, aber die Ärzte halt nicht, weil ich nicht alle typischen Symptome aufweise.

Ich kenn die Problematik des nicht geholfen werdens schon zur genüge. Ich hatte 11 Jahre Probleme mit meinem Knie und es hieß immer, daß bilden sie sich ein, bis ein Arzt operiert hat und tatsächlich die Ursache beheben konnte. Heute bin ich schon 13 Jahre schmerzfrei vom Knie.

Hier wird man sogar mit Schlaganfallsymptomen nach Hause geschickt, sowie mit einer halb ausgekugelten Schulter, mit der Aussage, sie haben nichts.

@Bert83

Na das ist ja heftig. Wende dich doch mal an deine Krankenkasse, und erzähle dort dein Problem. Das ist ja im Prinzip wie "unterlassene Hilfeleistung". Es ist leider wirklich so, dass die Ärzte am Jahresende zusehen müssen, nicht mehr so viel Geld auszugeben. Aber wenn etwas medizinisch notwendig ist, ist es ein Unding, das nicht zu erlauben.

Andre Möglichkeit: Setz dich zu Zeiten in die Notaufnahme im KKH, wo deine Ärzte zu haben, und klage dort über deine schlimmen Schmerzen. Ich denke nicht, dass die dich wegschicken werden ;o) .

Manchmal muss man eben selber schauen, wie man zu was kommt... .

@polarbaer64

Das passiert hier auch mitte des Jahres und die Krankenkasse sagt, wird schon richtig sein wenn die Ärzte so entscheiden.

Hatte da schonmal angefragt, ob die mir helfen können.

@Bert83

Ohweh, da musst du ja echt drum kämpfen, dass da was gemacht wird. Wie gesagt, geh einfach abends oder nachts in die Notaufnahme, und sag, dass es gerade extrem weh tut. Ich glaube nicht, dass die dich ohne Röntgenbild wieder gehen lassen. Das ist bei denen Routine... .

@polarbaer64

Ich kanns nochmal versuchen. Heute hat es ja leider nicht geklappt.

@Bert83

Das mit der Krankenkasse finde ich eine gute Idee, Du zahlst Beiträge, also hast Du auch Anspruch auf Leistung und dazu gehört ja wohl mindestens eine ordentliche Untersuchung.

Ich kann Dir nur raten, nicht aufzugeben, denn Du bräuchtest jetzt wenigstens eine gute Physiotherapie. Renn den Ärzten die Türen ein - und wenn Du hin kriechen musst - und bestehe auf eine Untersuchung und entsprechende Therapie und lass Dich nicht mit ein paar Schmerzmittel abspeisen. Ich finde es schon rein menschlich ungeheuerlich, so mit jemandem umzugehen, der Hilfe sucht.

Ich wünsche Dir alles Gute

Hier habe ich noch was für Dich, was dem Rücken auf jeden Fall gut tut

https://www.youtube.com/watch?v=yqJZD_2zSkQ

https://www.youtube.com/watch?v=BE0WVYDFOFs

@dandy100

...was auch noch gut tun könnte, ist eine Fangopackung, kann man in einer Physiotherapiepraxis machen lassen, muss man zwar selbst bezahlen, ist aber nicht teuer, circa 20 Euro.

Es gibt eine ganze Reihe sinnvoller Anwendungen, die bei Schmerzen Linderung verschaffen - sinnvoller als Schmerztabletten auf jeden Fall

Das fragst Du am Samstagabend?

116 117 ist in D die Rufnummer vom Bereitschaftsarzt, zu dem Du JETZT gehen solltest. Das könnte was mit den Nieren sein.

Bereitschaftsdienst hat ja morgen um zehn erst wieder auf.

@Bert83

Nein. Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr im Einsatz.

@beangato

Komisch, hier nicht. Wenn man die 116117 anruft wird man verbundene und die sagen einem dann die uhrzeiten. Von 10-12 Uhr und 17-18 uhr

@Bert83

Wenn man die 116117 anruft wird man normalerweise an einen Bereitschaftsarzt weiter vermittelt, es gibt aber Orte an denen jetzt kein Bereitschaftsarzt mehr da ist, in dem Fall muss man in die nächstgelegene Klinik in die Notaufnahme fahren - mach das

@dandy100

Gute Idee mit der Notaufnahme.

Hab grad noch mal geguckt - bei uns ist von 7 bis 7 Uhr Rufbereitschaft unter dieser Nummer.

@beangato

"Bildgebendes Material wird erst in 6 Wochen gemacht"

Sowas ist ja kaum zu glauben

Hoffentlich fährt er jetzt wirklich in eine Klinik, damit ihm geholfen wird

@dandy100

Ja, hoffen wirs.

@beangato

Also, ich war in der Notaufnahme, dort bekam ich einen Tropf mit Schmerzmedis und ein Muskelrelaxant und wurde wieder heim geschickt. Meine Probleme hätten nichts mit dem Rücken zu tun, ausser wenn man Schmerzen im Rücken hat, wäre das Stuhl - und Harnproblem, durchaus normal.

Wenn man Bilder machen würde, würde man nur sehen das meine Wirbelsäule 35 Jahre alt wäre.

Ich hab quasi nur eine Nervenreizung durch Muskelverhärtung.

@dandy100

Leider wurde mir nicht wirklich geholfen

@Bert83

Und auch dort hat man Dich nicht mal geröntgt?

@dandy100

Nein, die Ärztin meinte, ein Röntgen Bild würde nur zeigen das meine Wirbelsäule 35 Jahre alt ist.

Mehr nicht.

Da es scheinbar plötzlich kam scheint es doch ein BSV zu sein. Kannst du gehen ? Gehe zu einem anderen Orthopäden und verlange ein MRT !

Ich habe schon mehrfach das Thema angesprochen und komme hier leider nicht weiter was das bildgebende Material angeht.

@Bert83

Früher waren die Chirurgen immer schnell beim operieren, bis sich herausstellte, dass ein "normaler" BSV in ein paar wochenvon selber verschwand. In der Regel, ausnahmen bestätigen die Regel. Deshalb sind die Ärzte heute sehr restriktiv mit teuren behandlungen. Freilich die Schmerzlinderung müssten sie schon verschaffen mit spritzen oder Schmerztabletten. oder zumindest ein Rezept für einen physiotherapeuten, der mit krankengymnastik den fall behandeln kann.

@Horus737

Naja, kg wurde empfohlen aber das Rezept hab ich noch nicht bekommen

@Bert83

Achja, schmerzlinderung hätte ich bestimmt gestern gehabt, wenn ich den Tropf intravenös in den Arm bekommen hätte, anstatt intramuskulär in den Arm, weil sie vorbei gestochen hat.

@Bert83

Achja, schmerzlinderung hätte ich bestimmt gestern gehabt, wenn ich den Tropf intravenös in den Arm bekommen hätte, anstatt intramuskulär in den Arm, weil sie vorbei gestochen hat.

@Horus737

Achja, schmerzlinderung hätte ich bestimmt gestern gehabt, wenn ich den Tropf intravenös in den Arm bekommen hätte, anstatt intramuskulär in den Arm, weil sie vorbei gestochen hat.

Schmerz "wandert" und Taubheit im Bein?

Hi,

ich bin ziemlich ratlos was ich habe, deshalb wende ich mich an euch :)

Alles begann mit leichten, stechenden Schmerzen auf der rechten Seite des unteren Rückens, aber nur beim Autofahren!

Am 25. oder 26. Dezember fing dann mein komplettes rechtes Bein, ab Hüfte bis Zehenspitze, an, eine Art Taubheit zu entwickeln. Es kribbelt nicht, aber es fühlt sich seltsam an. Mein Empfinden von Schmerz am rechten Bein ist deutlich reduziert. Ich meine, ich könnte es mir Aufschneiden ohne es wirklich zu merken. Dennoch spüre ich mein Bein auch noch und Gehen ist ohne Einschränkung möglich. Das Komische ist, dass ich dann ein Druckgefühl in der rechten Leistengegend (Leistenbruch?), direkt an der Blase, bekam und parallel der Rückenschmerz verschwand. Dieser Zustand hat sich jetzt wieder gedreht, d.h. ich habe wieder leichte Rückenschmerzen, dafür ist die Leiste i.O.

Zusammenfassung:

-> Die Taubheit im rechten Bein ist allgegenwärtig

-> Alles spielt sich nur auf der rechten Körperhälfte ab

-> Gefühl hängt nicht von einer Bewegung oder Drücken auf irgendeine Körperstelle ab, sondern ist permanent und eher störend als wirklich schmerzhaft.

Ich habe schon folgende "Diagnosen" in Erwägung gezogen: Diabetes, Thrombose, Leistenbruch und Bandscheibenvorfall. Keines trifft es aber genau, da ich überhaupt keinen Bewegungsschmerz verspüre. Zudem bin ich erst 19 und hatte bisher nie gesundheitliche Probleme. Das einzige was realistisch erscheint wäre ein eingeklemmter Nerv, wobei dieser nicht die Leistenprobleme erklärt, oder?

Vielleicht noch interessant: Ich hatte seit Anfang Dezember Kreislaufprobleme (Schwindel), diese verschwanden aber wieder.

Ich hoffe ich habe es deutlich geschildert und hoffe auf aufschlussreiche Antworten :)

LG,

ZyrranM

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