Euer arzt stellt eine falsche Diagnose-in Bezug auf die Schilddrüse

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Weiß nicht ob Arztwechsel empfehlenswert ist..80% der Ärzte reagieren genauso verschlafen bezüglich Schilddrüse wie Deiner. Du weißt jetzt, dass du da selber sehr mit aufpassen mußt. Laß dir immer alle Blutwerte aushändigen und hefte sie ab. Und sag DU deinem Arzt wenn Du mehr Schilddrüsenhormone brauchst. Alle deine Symptome werden von der Schilddrüse kommen..auch wenn es im kleinen Fußzeh ist. Immer wenn es dir nicht gutgeht denke DU an die Schilddrüse...die Ärzte werden zu 80% NICHT an die Schilddrüse denken und auch wenn du die Diagnose Hahsimoto hast...sie denken nicht daran, dass das die Ursache für deine Probleme sein könnte. Erst wenn der TSH einmal ÜBER die meist ALTE TSH-Norm (4,5) geht dann wundert sich der Arzt, kratzt sich am Kopf und sagt "Unterfunktion". Dabei liegt ein gesunder TSH um die 1. Und auch mit der Dosierung paß auf, dass du gut eingestellt wirst. Eine neue Studie hat aufgedeckt, dass die meisten SD-Patienten falsch eingestellt sind. Natürlich hält jeder Arzt sich für einen Profi in sache Schilddrüse. Selten stimmts. Du wird 6-1ß0 Ärzte abklappern müssen bis du einen halbwegs guten Arzt der sich mit der Schilddrüse wirklich auskennt gefunden hast. Bei Endrokinologen ist die Wahrscheinlichkeit ein klein bischen höher...Nuklearmediziner sind gründlicher.

wie gut, dass es das internet (und solche seiten wie diese) gibt, und man sich auch selbst auskünfte beschaffen kann. dem arzt blind zu vertrauen, kann auch schief gehen. meine schwiegertochter (22) hatte vor kurzem die diagnose hashimoto (ich seit jahren). ich war entsetzt, als ich hörte, dass ihr arzt die erstverschreibung  von Lthyroxin so anordnete: "nehmen sie morgens und abends je eine halbe tablette vor dem essen"    häää...   man gut, dass wir drüber gesprochen haben... ihr kam da auch schon komisch vor. sie hat den arzt gewechselt und sich inzwischen auch einiges dazu durchgelesen.

Wenn du den Eindruck hast, der Arzt arbeitet nachlässig, dann wechsel ihn.

Wenn du eine Unterfunktion hast, hast du wahrscheinlich Hashimoto-Thyreoiditis, und da wird empfohlen, dass der TSH-Wert eher im unteren Normalbereich (0,3 - 1,2) liegen soll und nicht irgendwo im Normalbereich oder gar drüber. Hat dir der Arzt denn eine Diagnose gestellt, wo die Unterfunktion herkommt?

Das ist ganz normal, dass man die Dosis manchmal erhöhen oder reduzieren muss. Ich musste mit 50 Mikrogramm L-Thyroxin anfangen, war zwischenzeitlich auf 150 Mikrogramm und bin jetzt wieder bei 75 Mikrogramm. Das kommt auf deine Werte an und auf deine sonstige körperliche Verfassung wie Gewicht, Aktivität usw.

Wenn du dir sicher sein willst, kannst du den Arzt wechseln, aber das schützt auch nicht davor die Dosis ab und an zu verändern.

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