"Es kommt, wie es kommt" - Wie bekommt man eine lockere Lebenseinstellung?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer es "einfacher" hat, das scheint meist nur von außen so. Vielleicht haben es die am schwersten, die sich selbst nicht gut akzeptieren können, mit allen ihren Fähigkeiten und auch Grenzen.

Alles sehr ernst zu nehmen, ist eine schöne Eigenschaft - aber, wie immer, "in Maßen". Die Grenzen wären so etwa überschritten, wenn man allzu verkrampft, allzu rigide, allzu genau, allzu streng, fast schon vorwurfsvoll auf sich selbst und die anderen reagiert. In kleinen Dingen kann man dieses großzügigere "auch mal ein Auge zudrücken" oder "alle Fünfe gerade sein lassen" wirklich trainieren, sich zum Beispiel selbst sagen: wenn das jetzt nicht ganz so perfekt ist, dann ist das kein Weltuntergang (ruhig so überspitzt). - Wenn diese Grenzen nicht angetickt sind, dann ist alles in Ordnung, wie es ist!

Ansonsten fallen mir zu deiner Frage zwei Stichpunkte ein:

  • die Weitherzigkeit (im Grunde Liebe), mit der ich mir sagen kann "ich bin okay und die anderen Menschen sind es auch". Entscheidend ist dafür, sich selbst gut zu kennen und herauszufinden, was man machen kann, um sich in der eigenen Haut wirklich wohl zu fühlen.
  • Und die Gelassenheit. Schau dir dazu mal das "Gelassenheitsgebet" an. Für mich ist es ein Lebensmotto geworden, das mir immer wieder sehr geholfen hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

Meine Ex Freundin war auch so " Immer spontan und ja es kommt wie es kommt" ^^ Ich bin ja eig voll der planer und auch immer so ähnlich wie ihr xD also ich glaub das mann des ändern könnte indem mann einfach eine gute Freundin hat oder nen guten Freund der so spontan ist und mit der person einfach viel unternimmt bzw. sich austausch^^ anders könnt ichs mir auch ned vorstellen..! LG

Die eine Einstellung schließt die andere nicht aus. Ich bin auch eher der Typ, der nach der Devise lebt "So wie es kommt, kommt es halt". Ist fast dasselbe, aber nur fast.

Wenn ich ein Ziel erreichen will, gebe ich soviel, wie mir das erreichen des Zieles wert ist, und ich lebe dann mit dem Ergebnis, das herauskommt. Wenn es gut geht okay, wenn es nicht gut geht, dann auch okay.

Problem ist dann, man wirkt oft unbeteiligt, stoisch oder auch gefühlslos, denn man ist auf (fast) jedes Ergebnis vorbereitet. Ein Stück weit mag es einfacher sein, denn Stress und Druck werden zu Fremdwörtern, aber auch Dinge wie Überraschungen verlieren ihren Reiz, ebenso gibt es weniger Dinge über die man sich wirklich freut, denn wenn etwas was man sich erseht klappt, hat man es ja schon vorhergesehen und sich damit abgefunden, dass es auch nichts werden kann.

Eine Lebenseinstellung kann man von Grunde auf nicht lernen. Die wurde einem mitgegeben oder auch nicht. Man kann seine Sicht der Dinge etwas ändern, aber man kann sich nicht verändern.

ich glaube nicht, dass man eine solche einstellung wirklich erlernen kann......

ich bin zwar auch verlässlich etc, aber man kann mit solchen charkterlichkeiten nicht alle eventualitäten einkalkulieren...... grade in der heutigen zeit ändern sich dinge oft, da muss dann schnell plan b in kraft treten..... man wird i- wie flexibler und nimmt dann eben die dinge, wie sie kommen um sich nicht aufzureiben.....ist vllt. auch eine frage des alters, mit zunehmenden lebensjahren hat man schon vieles gesehen und erlebt, man wird automatisch ruhiger und gelassener.....

Das "es kommt wie es kommt" ist wohl eher ein schleichender prozess......

allerdings gibt es menschen, die werden nie so.... vllt. zählt ihr dazu..... vllt. relativiert sich da aber auch noch einiges mit zunehmenden alter......

Man erlernt das, wenn man dahinter kommt, dass man nicht alles beeinflussen kann, und dass es nur sinnlos Energie kostet, dagegen anzukämpfen.

Was möchtest Du wissen?