Erschrecken - Gesundheit

5 Antworten

naja die Lehrerin hat nicht ganz unrecht, aber sofern du ganz gesund und belastbar bist, übertreibt sie. Was sie meint, du schüttest viel Adrenalin aus, den Herz rast wie willd, der Blutdruck schießt in die Höhe, und psychich gesehen stehst du unter Streß. Wenn das ein Dauerzustand wäre oder du eine Herzschwäche hättest oder so etwas, dann wäre es wirklich ungesund. Aber ansich braucht man auch mal so einen Nervenkitzel. Und das, was die meisten Krimis oder Horrorfilme heutzutage liefern ist doch eher langweilig, alles vorhersehbar usw. Wenn man ein paar von den Filmen gesehen hat, ist man auch schon etwas abgehärter und erschreckt sich nicht mehr so oft. Ich erinnere mich, daß ich als Kind noch gern die typischen Krimis angesehen habe wie Derrick, Der Alte, Tatort usw. Inzwischen habe ich nicht mehr das geringste Interesse daran, weil ich sie einfach langweilig finde. Und so wird es sich bei dir auch entwickeln, wenn du die öfters guckst. Dein Körper gewöhnt sich daran, daß es öfters mal so schrecksekunden bei dir gibt und du wirst gelassener (auch bei echten kritischen Situationen) und das ist dann langfristig gesehen sogar eher gesund.

Stressbraucht man schon ab und zu mal, da kann nichts schiefgehen.. und wer pausenlos Horrorfilme guckt, der bekommt bei den Szenen auch keinen Herzkasper mehr, weil er schon abgestumpft ist

Für manche Menschen dient der Konsum von Horrorfilmen zur Entspannung. Die Begründung liegt in der Eskapismus-These. Eskapismus steht für Alltagsfluckt und hilft alles um sich zu vergessen. Vor allem extreme Formate wie Horrorfilme helfen gestressten Personen dem Alltag zu entfliehen. Die Entspannung nach der Erregungsphase dient wirklich dem Stressabbau.

Das ist ein Riesenproblem! Stressforscher unterscheiden nach Gehirnstromfrequenzen. Bis 7 Hertz ist der Normalzustand (Alpha). 7-14 Hertz bedeutet Beta. Beta hat seinen Sinn darin, dass wir in lebensbedrohlichen Situationen zusätzliche Energie abrufen können. Das Gaudi ist, dass wir in unserer zivilisierten Welt ständig im Beta-Zustand leben! Und dann schaut man Horrorfilme! Wie sich das bei jedem auswirkt, kann unterschiedlich sein. Aber wenn wieder mal jemand von Schlafstörungen, Ängste, Depressionen u.s.w. redet, dann sollte man darüber mal nachdenken!

beim schauen der horrorfilme steht dein körper unter stress und stress bedeutet für deinen körper höchste alarmstufe. und wenn ein körper in alarmbereitschaft steht, kann er von anderer stelle aus angegriffen werden und das endet dann in krankheiten

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