erhöhung der prozente bei schwerbehinderung

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es kommt darauf an, ob du in Psychotherapie bist oder schon auf Reha warst bzw. im Krankenhaus. Wenn du wenigstens eine Psychotherapie machst, müsstest du mindestens 20 % auf die Psyche bekommen, wenn du auf Reha warst, dann 30 %, so dass du mit deinen jetzigen 50 % auf insgesamt 60 bzw. 70 % kommen müsstest. Ein Antrag auf Verschlechterung lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht kannst du dir ja auch durch einen Rechtsbeistand helfen lassen, wie z.B. VdK oder so. Ich wünsche dir viel Glück. LG Eva

danke für den Stern.

Du musst einen Verschlimmerungsantrag stellen und dann wirst du zum Amtsarzt bestellt. Darauf kommt es dann an, wie schwer dieser deine Depression einschätzt und seine Empfehlung weitergibt. Es gibt solche und solche Typen dabei, der eine wertet es mehr ab, der andere nimmt es sehr ernst. Letztendlich musst du Glück haben, damit du an den richtigen gerätst. Neueste Unterlagen der behandelnden Ärzte musst du auch dabei haben oder vorher einreichen. Dann wirst du fast sicher eine Erhöhung bekommen, aber um wieviel Prozent kann dir niemand hier sagen.

Musst halt neu eingeben, dann wird es sich heraus stellen, ob du mehr bekommst und wenn ja, wie viel es ist.

Also für psychische erkrankungen prozente zu bekommen ist sehr schwierig, meistens.Das kommt immer auf den einzel fall an da wird dir keine ne genaue % Zahl sagen können.

Wieso soll das schwieriger sein? Ich finde,es geht leichter bei psychischen Sachen als bei anderen Problemen.

@darkCharm

Ja das findest du vielleicht so aber leider sieht die realität anders aus.Es wird natürlich immer geschaut das man vermeidet die prozente zu vergeben bzw. so wenig wie sie dürfen.Eine Psychische Krankheit je nachdem welche ist bei manchen Ämtern nicht mal eine wirklich anerkannte Krankheit so dumm das auch ist.Aber es kommt dennoch auf die krankheit und deren auswirkungen demnach auf den Einzelfall an da musst du schon zum Amt gehen.

@anomar123

hm..vielleicht hab ich dann einfach nur Glück gehabt. Wobei ich mir das kaum vorstellen kann. Ich wohne im betreuten Wohnen und hab auch so einige Leute im Umfeld die krank sind und n Behindertenausweis haben, beantragen oder sich mit dem Amt wegen der Prozente rumschlagen. ..und hier in der Gegend ist es so, das die mit psychischen Krankheiten oft mehr Prozente haben als die körperlich Kranken. ..Versteh ich immer nicht so ganz, Aber vielleicht hast du Recht und es kommt immer auf den Einzelfall an.

Grundsätzlich werden die Prozente für div. Diagnosen nicht addiert. Es wird der Allgemeinzustand beurteilt und wenn du glaubst, dass dir mehr Prozente zustehen, dann musst du einen neuen Antrag stellen.

Achte mal auf das fett gedruckte!

Verschlechterungsantrag Ein Verschlechterungsantrag sollte gestellt werden, wenn sich die Verhältnisse nach der letzten Feststellung wesentlich verschlechtert haben. Wesentlich ist eine Änderung nur dann, wenn sich der GdB durch Verschlimmerung um wenigstens 10 nach oben ändert oder wenn Merkzeichen (z.B. „G“ für Gehbehinderung) im Ausweis zusätzlich vermerkt werden sollen.

Der Verschlechterungsantrag wird mit demselben Formular wie der Erstantrag gestellt.

Achtung: Die Überprüfung kann auch ergeben, dass der GdB herabgesetzt wird, z.B. wenn sich die Behinderung entgegen der Annahme des Antragstellers verbessert hat die frühere Bewertung unrichtig war

Vor dem Einreichen des Antrags sollte die Beratung durch die Schwerbehindertenvertretung eingeholt werden.

@Affia

Wie soll sich das denn vermindern, wenn man einerseits schon Diabetis hat und dann noch Depressionen dazukommen!?

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