Hat hier jemand Erfahrungen mit Thermokoagulation?

2 Antworten

Guten Tag!
Erstmal ist es sehr gut, dass Sie zum Gynäkologen gehen und Krebsvorsorge-Untersuchungen machen, so sind Sie erstmal auf der sicheren Seite!

Eine Thermokoagulation wird eigentlich bei Blutungsproblemen angewendet. HPV damit zu entfernen, macht man eher selten, ist aber durchaus auch eine Möglichkeit. Das Ziel der Behandlung ist es die Schicht der Gebärmutter Schleimhaut zu entfernen, indem sie sozusagen verkocht wird. Dies kann natürlich auch sehr heiß werden. Aber haben Sie denn keine Narkose bekommen?    Im Grunde genommen ist es richtig, dass man gegen die Viren vorgeht, sodass bösartige Neubildungen der Gebärmutter(-Hals)erst überhaupt nicht entstehen können. Sie können sich natürlich eine 2. Meinung von einem anderen Gynäkologen holen, dem Sie die ganze Situation genau schildern. Hat sich Ihre Blutung verändert?-daran kann man oft eine erfolgreiche bzw. nicht erfolgreiche Therapie erkennen.

Mit freundlichen Grüßen
L.Heine
Spez. für Gynäkologische und Urologische Onkologie

Hallo, und danke für die kompetente Antwort.
Ich hab keine Narkose bekommen. Mein Dr. macht die Behandlung direkt in der Praxis. Er hat mir auch gesagt eine Betäubung wäre durchaus möglich und bei nächster Behandlung wohl auch ratsam.
Da ich leider so Panik vor Spritzen habe habe ich dies erstmal abgelehnt und eben so versucht. Ich habe mich auf die Aussage das er schon viele Frauen erfolgreich und unter wenig bis gar keine Schmerzen behandelt hat verlassen.

Schade das es bei mir nicht so gewesen ist.

Wenn ich nicht so eine Spritzenfubie hätte würde ich es mir auch wegschneiden lassen.

Für welche die diese Angst nicht kennen klingt das bestimmt total daneben, aber es ist genauso wie wenn man jemand eine Vogelspinne auf den Arm setzen würde der Angst vor Spinnen hat. Da kann man noch so oft sagen es ist nur ein kleiner Pieks... :/

Meine Monatsblutung bekomme ich jetzt am Wochenende. Damit habe ich eigentlich nie Probleme gehabt. Meine Regel verläuft schon immer nur ca 5 Tage. Wenn überhaupt. Ich habe dabei zwar schmerzen und Verdauungsprobleme aber das war schon immer so.

Die Behandlung ist jetzt 11 Tage her und ich habe immer noch braunen-leicht rötlichen Ausfluss. Nicht soviel das man einen Tampon braucht aber schon soviel das eine Slipeinlage nicht ausreicht. Mein Arzt hat mir gesagt dass das passieren wird aber wie lange hält das denn noch an?

Ich habe auch versucht im Netz Informationen über diese Behandlung zu finden und bin auch nur auf das Stoppen von Blutungen usw. gestoßen. Allerdings wurde mir das in der Praxis mit dem verkochen auch so erklärt und ich bin guter Dinge dass das auch funktioniert. Zumal es eben nur so eine kleine Stelle ist und es sich sehr gut anbietet, laut meines Arztes.

Dein Arzt hat dich schamlos angelogen. Eine Eigenschaft die so gut wie alle Gynäkologen haben.

Wie meinst du das?

@Knusperlinchen

Dass sie Lügen um an eine Einwilligung zu kommen.

Ach du meinst es auf die Schmerzen bezogen? Kam mir irgendwie auch so vor.

@Knusperlinchen

Ja das meine ich so. Tut mir sehr leid für dich.

Seit Wochen Ziehen im Unterleib?

Hallo,

ich habe seit Wochen ein Ziehen im Unterleib - primär auf der rechten Seite, aber auch in Höhe der Gebärmutter sowie links. Ich habe im Juni meine Pille abgesetzt und seit dem keine Periode gehabt.

Angefangen hat es auf der rechten Seite vor ca. 2 Monaten, die Ärztin hat einen kleinen gutartigen Tumor entdeckt, mehr nicht. Dann war es auch wieder gut.

Nach einigen Wochen hat es wieder angefangen, nach dem Geschlechtsverkehr - keine Schmerzen, nur ein Ziehen im Unterleib, mal links, mal in der Mitte, aber oft rechts. Wird bei Sport oder langem Sitzen etwas schlimmer, besonders jedoch nach Orgasmen in Höhe der Gebärmutter.

Der Arzt hat mir ein Gelbkörperhormon verschrieben, um meine Periode auszulösen, da er davon ausgeht, dass es nur an Hormonen liegt. Bluttest etc. war alles okay, auch beim Abtasten hatte ich keinerlei Schmerzen. Das war vor ca. einer Woche. Einen Folgetermin habe ich in zwei Wochen.

Und nun sitze ich zuhause, gucke in diverse Foren & steigere mich in diese Diagnose rein - von Eierstockkrebs, bis PCO, bis Endometriose hatte ich schon vor jeder Krankheit Angst, bin am überlegen was passiert, wenn ich auf natürlichem Weg nie mehr Kinder bekommen kann, kurz: ich steigere mich ziemlich in die Sache rein. Das Warten auf den Termin in zwei Wochen fühlt sich wie eine Ewigkeit an, am Liebsten würde ich direkt bei einem anderen Arzt anrufen und einen Termin machen, um Gewissheit zu haben - dabei ist es ziemlich naheliegend, dass meine Hormone spinnen.

Habt ihr etwas, was gegen so ein Ziehen im Unterleib hilft oder ähnliche Erfahrungen?

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