Erfahrung mit Nierenerkrankungen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Geh bitte zu einem anderen, niedergelassenen Nephrologen, das sollte die richtige Anlaufstelle für Dein Nierenproblem sein. Ich bin seit 1987 dialysepflichtig aufgrund von Schrumpfnieren (Poststreptokokkenglomerulonephritis), aber da hat man andere Symptome.

Danke für den Stern.

Besorge dir von der Nephrologin eine schriftliche Diagnose.

Grundsätzlich sollte man die Aussagen nicht anzweifeln.

Wenn der Krankheitsverlauf sich jedoch verschlechtert, ist wieder ein Nephrologe aufzusuchen.

Danke für deine Antwort, ich habe den Befund schriftlich, aber wie soll sie diese Diagnose ohne Biopsie stellen können? Ja natürlich kenne ich die Wikipediaeinträge, nur schon durch meine Ausbildung....mein Anliegen ist es eher, ob jemand mit einer solchen ehrer seltenen Erkrankung zu tun hat oder eine Ahnung haben könnte :)

Warum hilft das Antibiotikum nicht bei Nierenschmerzen?

Meine Mutter hat seit letzten Sonntag starke Schmerzen (sie sagt wie Wehen oder enorm starke Regelschmerzen) auf der rechten Seite in Höhe der Nieren, die bis in den Bauch ausstrahlen. Sie hat allerdings absolut keine Probleme beim Wasserlassen, kein Brennen, Menge wie immer, alles augenscheinlich normal. Auch fühlt sie sich bis auf die Schmerzen fit, keine Abgeschlagenheit, kein Fieber, keine Übelkeit. Am Montag war sie gleich beim Hausarzt und Urin wurde kontrolliert. Es wurde darin (für das Auge nicht sichtbar, Urin sah klar aus) Blut gefunden. Aufgrund der krampfartigen, wehenartigen Schmerzen tippte der Arzt auf einen Nierenstein und machte vor Ort ein Ultraschall. Hier war kein Stein zu sehen, allerdings konnte er sehen, dass die rechte Seite, das Nierenbecken, Zitat "wohl entzündungsmäßig einen abbekommen hat". Durch Klopfen auf die rechte Niere bestätigten sich die Schmerzen eindeutig auf die rechte Niere. Bauchspeicheldrüse, Darm waren unauffällig, Blinddarm hat sie nicht mehr. Er vermutete nun, dass sie einen Nierenstein hatte, der abgegangen und dabei das Gewebe verletzt und eine Entzündung verursacht hat. Sie bekam gegen die Schmerzen und um die Krämpfe zu lösen Novalgintropfen verschrieben und ein Antibiotikum, welches sie 5 Tage nehmen soll. Seit Dienstag sind die Schmerzen nicht mehr krampfartig, sondern durchgehend gleich und sie beschreibt es eher als ein Brennen, "Wundsein" im Bauch. Heute, Donnerstag, musste sie wieder Urin abgeben. Es ist noch genausoviel Blut nachweisbar wie am Montag. Schmerzen nach wie vor gleichbleibend da, aber halt nicht mehr so doll wie Sonntag und Montag. Nun hat er ihr heute ein anderes Antiobiotikum mitgegeben und nochmal Novalgin. Heute tippte er auf Nierengrieß, der auf dem Weg nach draußen und so klein ist, dass man ihn per Ultraschall nicht darstellen kann. Wenn es Sonntag nicht besser ist, muss sie ins Krankenhaus, hat die Einweisung schon vorsichtshalber mitbekommen. Wie kann es sein, dass das Antiobiotikum nicht hilft bzw. gewechselt wird? Wieso dauert es so lange und es tritt keine Besserung ein? Hat jemand von euch Erfahrung mit Nierensteinen oder Nierengrieß und kann die Symptome bestätigen? Wie lange dauert so eine Wanderung???

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Habt ihr auch Schmerzen mit Harnleiterschiene?

Vor 2 Monaten bin ich mit starken Nierenschmerzen links zum Arzt gegangen. Die Ärztin hatte eine Stauung in der Niere entdeckt und vermutete einen Stein. Daraufhin bin ich zum Urologen gegangen und hatte einen CT. Der Verdacht bestätigte sich. 1 cm Nierenstein im linken nierenbecken.Vor 5 Tagen haben die mir im Krankenhaus ambulant eine Harnleiterschiene per Vollnarkose gelegt um paar Tage später den Stein zu zertrümmern. An dem Op Tag War ich wieder Zuhause und mir ging es immer schlechter.Ich hab starke Schmerzen in der Blase, Harndrang, starker juckreiz in der harnröhre und brennen die ganze zeit. Ich habe dunkelroten Urin und war einen tag nach der op wieder in der Klinik, als Notfall Patient. Ich habe urin abgeben, total blutig und eine Schwester hat mich direkt als Erste geholt. Sie nahm urin direkt aus der blase mit katheter und auch total dunkler urin. Ich hab 500 Leukozyten und 200 erythrozyten. Dann hab ich Antibiotika bekommen und musste erstmal den Termin zur Steinzertrümmerung absagen.Antibiotika hilft bis heute nicht, davon noch durchfall bekommen. Gestern War ich wieder in Klinik wegen den gleichen Beschwerden. Nix hat sich gebessert. Immer noch entzündung, blut im urin seit 5 tagen, schmerzen blase und etwas niere. Die Ärztin meinte gestern ich solle viel mehr schmerzmittel schlucken. Die spinnt doch.. jetzt ist Wochenende hab 2 kleine Kinder, kann nix machen und überlege mir Montag alles rausnehmen zu lassen. Worauf soll ich warten, Ärzte sehen die entzündung und blut im urin und verschreiben dauernd schmerzmittel. Ich habe die Ärztin in der klinik gefragt ob das normal ist, sie sagte eher nein und der Stein ist immernoch drin. Kennt jemand sowas mit der Schiene? Sry für den langen Text und ich hoffe hier ist Vllt jemand der ähnliches erlebt hat?! Danke Katheline

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