Erfahrung beim Steißbeinbruch während der Schwangerschaft?

1 Antwort

Eigene Erfahrungen habe ich damit nicht. Aber wenn der Bruch wieder gut und gerade verheilt ist, also mindestens 6 Wochen zwischen Bruch und Geburt liegen, dann sollte es im Hinblick auf Stabilität und Platz im Geburtskanal meiner Meinung nach keine Probleme geben.

Wenn du dir unsicher bist, kannst du jederzeit eine Zweitmeinung einholen. Dabei würde ich im Hinterkopf behalten, dass Ärzte noch nie für einen Kaiserschnitt zu viel verklagt worden sind, sich also im Zweifelsfall lieber einmal mehr dafür entscheiden. Vllt. ist es auch eine gute Idee, das bei deiner Hebamme zu thematisieren.

FZ

Herzrhythmusstörungen - Kaiserschnitt ja oder nein?

Hallo zusammen,

ich bin 28 Jahre alt und in den letzten Wochen meiner 1. Schwangerschaft angekommen (33. SSW).

Zu Beginn der Schwangerschaft wurden bei mir zufällig Herzrhythmusstörungen festgestellt (nicht bei meinem ungeborenen Kind) - besser gesagt Extrasystolen und je weiter die Schwangerschaft voranschreitet spüre ich deutliche Herzstolperer verbunden mit leichter - mittlerer Atemnot und gelegentlichem Kribbeln im Bereich der Zunge, Lippe + Arme. Ob die Herzrhythmusstörungen schon vor der Schwangerschaft da waren, kann ich nicht genau sagen, da es zuvor nie überprüft wurde und ich solche Anzeichen unterbewusst eher als normale Reaktion des Körpers auf Stress, Überarbeitung, Überforderung, körperl. Anstrengung etc. geschoben habe.

Mein Kardiologe meint, eine Geburt auf natürlichem Wege 'sollte' möglich sein. Er drückt sich aber sehr schwammig und nicht eindeutig aus.

Meine Mutter, die mich sehr gut kennt und auch weiß wie ich unter starkem Stress reagiere (in der Jugend gerne mal mit Ohnmacht und hyperventilieren), rät mir zu einem Kaiserschnitt - lieber auf Nummer sicher gehen. Da meine Schwangerschaft eh schon sehr anstrengend, mit vielen Wehwehchen usw. verlief, solle ich nicht das Gefühl haben jemandem etwas beweisen zu müssen indem versuche mein Kind auf normalem Wege auf die Welt zu bringen.

Da nicht mal der Arzt eine "Entscheidung" auf medizinischer Basis für mich hat, möchte ich meinem hin und her im Kopf ein Ende setzen und für mich eine Entscheidung treffen - auch wenn man natürlich nie genau weiß wie es letztendlich kommt.

Wie würdet ihr entscheiden? Kaiserschnitt oder natürliche Geburt?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten :-)

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Kaiserschnitt oder spontane Geburt bei BEL - Beckenendlage?

Ich bin jetzt in der 35. SSW und mein Kleiner macht keine Anstalten, sich richtig herum zu drehen. Natürlich hat er noch ein bisschen Zeit, aber trotzdem steht die Frage nach einem Kaiserschnitt inzwischen im Raum. Eine äußere Wendung kommt bei mir leider nicht in Frage, laut Aussage meiner Frauenärztin.

Was kennt ihr für Vor- und Nachteile von Kaiserschnitt oder spontaner Geburt in dieser Situation? Und gibt es hier vielleicht jemanden mit eigenen Erfahrungen?

Bei der spontanen Geburt hätte ich vor allem Angst vor Geburtsverletzungen beim Baby, also Zerrungen, Frakturen, Nabelschnurvorfall etc. etc., da soll es ja eine Menge Risiken geben. Außerdem wäre meine Angst, dass es nicht funktioniert, und dass dann ganz hektisch aus einer Notlage heraus doch ein Kaiserschnitt gemacht wird, oder ein panischer Dammschnitt...

Beim Kaiserschnitt gibt es ja vor allem Risiken für mich, nicht für das Baby. Und es ist ja heutzutage ein echter Routine-Eingriff. Man kann wach bleiben und das Baby wird einem auch direkt auf die Brust gelegt oder kommt eben zu Papa auf die Brust, wenn das nicht möglich ist. Schlaue Studien über Bindungsprobleme und mangelnde Sozialkompetenz von Kaiserschnitt-Kindern halte ich für ziemlich zweifelhaft. Aber worüber ich mir Gedanken mache ist eben, ob ich es nicht bereuen würde, das "richtige" Geburtserlebnis verpasst zu haben. Es wird einem ja regelrecht eingeredet, ein Kaiserschnitt sei "weniger wert" als eine natürliche Geburt. Ich hab also eher Angst vor den psychischen Folgen bei mir.

Ehrlich gesagt fühl ich mich davon überfordert, diese Entscheidung treffen zu müssen. Letzten Endes möchte ich das Beste für mein Baby. Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Anregungen und Denkanstöße geben.

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