Epileptische Anfälle beim Mops?

5 Antworten

Es gibt 2 Formen der Epi, die ideopathische Form, wo die Ursachen nicht bekannt sind, man vermutet aber eine Vererbung, oder die sekundäre Form, die durch Krankheiten, Stoffwechselstörungen oder Verletzungen ausgelöst werden. Wenn dein Hund mehrere Anfälle in kurzen Abständen bekommt, wäre es ratsam , ihn medikamentös einstellen zu lassen. Es gibt verschieddene Mittel, die in Frage kommen würden. Luminal wäre eines davon, man kann aber auch weitere Mittel hinzugeben. Leider gehen diese Medikamente auf die Leber und verursachen ein starkes Hungegergefühl beim Hund. Auch verursachen sie in der Anfangszeit meist einen taumelnden Gang beim Hund als wenn er betrunken wäre. Dies gibt sich aber mit der Zeit. Leider ist es so, das es auch bei Medikamentengabe nicht heißt, das dein Hund anfallsfrei wird. Aber trotz allem kann er ein fast normales Leben führen, nur sollten Stresssituationen vermeiden werden.

Hallo. Fahre in eine anderen Klinik die merh Erfahrunegn haben. Mna kann auch ein MRT oder CT des Kopfes machen um zu sehen, was im Hirn los ist. Ob da eine Veränderunge oder Tumos, sonstiges zu sehen ist. Ist da alles OK kann man es nur mit Medis heute sehr gut einstellen. Luminaletten nimmt man meist für einen Hund. Aber es gibt so viele andere Medis. Man muss dann gucken was am Betsen anschlägt.

Wenn du eine andere Klinik gefundne hast, rufe dort an, schildere dein Problem und frage, ob die CT da haben und ob die Erfahrungen mit Epilepsie haben. Kommt es dir stotterns vor oder nicht ausreichend beantwortet suche weiter. Viele Hunde bekommen soetwas und leben sehr gut damit.

Aber was ist mit der Lunge? Hate er einen Sturz? Haben die das jedenfalls behandelt? Denn er leidet unter Atemnot wenn er Wasser in der Lunge hat. Und Sauerstoffmangel kann auftreten, dass auch Anfälle auslösen kann. Die Lunge muss ersteinmal in Ordnung sein. Meist kann man da eine OP nicht umgehen aber das Wassser muss raus. Ist es nur wenig, kann man das mit Medis weg bekommen, nur dann darauf achten, dass es kein Mittel ist, dass Anfälle auslöst. Nach Nebenwirkungen fragen oder Beipackzettel lesen im Notfall googeln. Das Beste wäre wirklich ein CT um ganz sicher zu gehen, dass nichts im Hirn ist. Ist da dann doch etwas muss man gucken, ob man dann die Anfälle mit Medis in Griff bekommen kann oder ob auf deinen Kleinen noch eine OP zukommt. Ist da ein Tumor, mudd der weg. Ist es dann Krebs muss man auch gucken ob er Metastasen hat. Was nützt bei Epi eine Leberuntersuchung? Da kommen keine Anfälle her.

Die Ursache muss gefunden werden. Und logisch, dass Anfälle vom Gehirn her kommen aber auch von Herzfehlern. Aber das war ja OK. Ich verstehe die Ärzte nicht, dass man nicht richtig guckt. Beim Röntgen kann man auch Tumore sehen. Andere Idee: Hat er vielleicht Draußen was eingefressen? Vielleicht hat er eine Vergiftung? Bei eine leichte Vergiftung können auch Epi Anfälle auftreten. Bei schwerer würde er nicht mehr leben. Es kann auch mit den virgen OP zusammen hängen. Er bekam doch Narkose. Und meist ist es Propofol. Das löst auch bei uns shcon mal Anfälle aus. Und die Medis nach der OP? Hast du da mal geguckt, was für Nebenwirkungen auftreten können? Sonst frage da nach der die OP durch geführt hat, was er an Medis alles bekam ud frage nach den Nebenwirkungen. Gehe mal alles in Ruhe durch, wann was war und was er alle schkucken musste. Schreibe das alles auf und nehme das dann mit in eine gute Klinik. zeige es vor, ob es damit zusammenhängen kann. Denn Lungenwasser kommt nicht einfach so bei einem 4 Jahre alten Hund. Gerade bei Gaumen OP - schlecht Luft, kann das passiert sein. Du musts nun alles ausschließen und dränge auf ein CT. Ist zwar nicht ganz billig, aber dann hast du Gewissheit und man kann ihn behandeln oder nicht. Aber meist geht es gut. Richtiges Mittel und er lebt ein gutes Hundeleben, vielleicht mal mit einem Anfall, aber nicht so viele. Er kann auch Hirnschäden davon tragen wenn das so oft vorkommt. Also hänge dich ans Telefon, hole die OP Akte ein und gehe woanders hin. Und bitte schnell. Ich hoffe, es geht alles gut. LG:

Tammy

Vielen Dank! Das hat mir sehr geholfen!

@Kauya

Keine Ursache, dafür sind wir ja da. Ich wünsche dir alle Lieb und Gute für deinen Kleinen. Das wird schon werden. Tammy

Unser Cocker hatte mit 3 1/2 Jahren seinen ersten epileptischen Anfall, und das, was Du so von Deinem Mops berichtest, hört sich genau danach an. Dein Tierarzt kann das sicher diagnostizieren, vielleicht wäre es sinnvoll - hört sich jetzt sicher abartig an -, wenn Du einen Anfall mit dem Handy filmst, damit sich der Tierarzt ein Bild von der Schwere des Anfalls machen kann.

Wichtig ist, dass der Hund sich nach einem Anfall lösen kann. Unser Cocker hat nach den Anfällen immer extrem viel Hunger und Durst, er trinkt dann die dreifache Menge wie sonst. Er ist auch extrem schreckhaft und verunsichert, weil er die Anfälle ja nicht mitbekommt und nicht weiß, was los war. Ich bleibe während der Anfälle bei ihm, nehme seinen Kopf auf meinen Schoß und kraule ihm den Bauch, damit er ein schönes beruhigendes Gefühl beim Aufwachen hat.

Unser Don ist jetzt 4 Jahre alt und bekommt morgens und abends jeweils eine 100 mg Tablette Lominal. Das mildert die Anfälle, aber auftreten können sie trotzdem, wenn auch nicht so häufig wie ohne Tabletten.

Das ist es ja, die Ärzte haben schon zwei Anfälle von ihm selbst mitbekommen. Ich muss wohl wirklich in eine andere Klinik...

@Kauya

es dauert bis luminal anschlägt.

Klingt verdächtig nach Mopsilepsie. Auch Hunde sind davon betroffen. Kriegt er denn keine Medikamente, was sagen denn die TÄ?

Die wissen auch nicht weiter. Nehmen ihm ständig Blut ab und kontrollieren alles mögliche, sind aber mindestens genauso ratlos wie wir selber. Es gibt nicht einmal einen richtigen Verdacht auf etwas. Medikamente kriegt er, aber wenn sie nicht wissen was sie ihm geben müssen, können sie nichts weiter als ihm Medikamente gegen weitere Anfälle geben.

Trotzdem danke. :)

@Kauya

Ist er denn mal geröngt worden? Kopf? Nicht, dass er einen Tumor o.ä. hat??

Blutentnahme bringt nicht viel bei Epilepsie. Wegweisend sind hier die Symptome: Krampfen, Bewusstlosigkeit, evtl. Stuhl- oder Urinverlust

@adavan

Unser TA hat ohne laufende Blutuntersuchungen feststellen können, dass es Epilsepsie war. Eine Aufnahme vom Gehirn wäre ratsam...

@adavan

wenn man ein Medi gegen Epilepsie gibt und die Anfälle hören auf , lagen sie mit der Diagnose richtig.

@adavan

Das einzige was ein Merkmal davon ist, ist das Krampfen,...

@guterwolf

und wenn die anfälle trotz der medis weiter anhalten, kann es auch einfach sein, dass luminal nicht wirkt. passiert bei 1/3 der hunde.

Unser 2. Hund hatte auch Epilepsie. Diese Krankheit kann man sicher diagnostizieren, dazu sollten die TÄ eigentlich in der Lage sein.

Etwas verunsichert mich die schnelle Häufigkeit der Anfälle, bei unserem Hund war es nie mehr als 1 Anfall pro Tag und dazwischen lag auch immer eine gewisse Zeit.

Bekommt er denn keine Medis?

Evtl. würde ich ihn nochmal einem anderen TA vorstellen.

Alles Gute.

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