Entzündung nach kleiner OP am Zahnfleisch

4 Antworten

Hallo Anny! Bei dem dargelegten Sachverhalt handelt es sich mit großes Sicherheit um ein sich ausbreitendes, bakteriell bedingtes entzündliches Geschehen, wie sie bei der Exzision eines bereits entzündlich /traumatisch vorbelasteten Schleimhautareals in der täglichen Praxis festgestellt wird. Treten folgende Symptome auf: SCHLUCKBESCHWERDEN, FIEBER, SCHWELLUNG, "KLOßIGE" SPRACHE, so begib Dich bitte unmittelbar in die kieferchirurgische Notfallsprechstunde. Die sofortige Gabe eines hochdosierten Antibiotikums ist dann obligat. Sollte sich Dein Zustand mittlerweile nicht gebessert haben, so hielte ich die Einnahme eines gut knochengängigen Antibiotikums (Clindamycin) bereits für notwendig. Die Diskussion über die Wirksamkeit antiphlogistischer Schmerzmittel ist hier nicht unwichtig, aber von zweitrangiger Bedeutung. In jedem Falle GUTE BESSERUNG!!!!

Hallo PerfectStranger...Danke für deinen Rat.

Die Schmerzen haben sich noch nicht gelegt und die Schluckbeschwerden halten an,essen kann ich immer noch nicht normal und schlafen nur mit Ibuprofen 600mg (nehme die Maximaldosis pro Tag 4 Stück) daher werde ich heute morgen zum Notdienst-Zahnarzt gehen. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, dass sich ein anderer Fachmann das ganze noch mal anschaut.

ibuprofen is zb ein stark entzündung´s hemmendes schmertz mittel gibts rezeptfrei 400mg in der apotheke aber sich eine zweite meinung einholen kann nicht schaden (gute besserung!!!!!)

Danke für die schnellen Antworten... das beruhigt mich erstmal zu wissen. Ich werde versuchen mit ibuprofen 600mg übers Wochenende zu kommen..und am Montag morgen schau ich mal, wie es aussieht... Danke noch mal!

Falsch, Ibuprufen ist schwach entzuendungshemmend. Es gehoert zur Gruppe der Antiphlogistika, aber mit mehr ausgepraegter Wirkung der Analgesie. Potente Antiphlogistika sind z. B. Indometacin, Piroxicam, Diclofenac

@evelote

mag ja sein !!! und deshalb bekomme ich das zeug zur behandlung einer wurzelspitzen resektion verschrieben (die etwas härtere version einer wurzel zahn behandlung)zudem geb ich dir recht bei diclofenac is aber leider ohne rezept nich zu bekommen also keep cool

Suche Dir schleunigst einen anderen Zahnarzt. Schluckbeschwerden aufgrund einer Entzündung in Bereich der Zähne 7 oder 8 (Weiheitszahn) sind ein eindeutiges Alarmzeichen und verlangen die sofortige Gabe von Antibiotika. Ein Zahnarzt, der das nicht weiß, ist eine Pfeife.

Falls Du das noch liest. Eine Entzuendung ist nicht immer bakteriell bedingt. Entzuendungen enstehen: Thermisch (Verbrennungen), Traumatisch (Verletzungen,Prellungen,postoperativ) und auch bakteriell. Ein Antibiotikum wird ausschliesslich gegen Bakterien. In der Zahnmedizin ist das Problem, das die Kiefer nicht besonders gut durchblutet sind und somit viele Antibiotika nicht ausreichend zum Ort des Geschehens gelangen. (Tetracyclin waere zu bevorzugen) Ich empfehle Piroxicam 1 x am Tag zu nehmen. Handelsname "Felden". Hat starke entzuendungshemmende Wirkung, aehnlich wie Diclofenac, ist aber besser vertraeglich. Ibuprufen ist zu schwach was die Entzuendung angeht. Analgese ist o.k.

Erstmal Danke für die schnelle Reaktion... Ich vermute, dass die Entzündung bakteriellen Ursprung hat, da sie bereits vor der OP bestand (wahrscheinlich von Nahrungsresten verursacht). Zur Zeit ist die Entzündung ja eigentlich "nur" oberflächlich...also am Zahnfleisch hinter dem letzten Zahn. Ich habe zu deinem Tipp jedoch folgendes gefunden: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=690053 Hier wird vor Prioxicam gewarnt...Das verunsichert mich ein wenig. Ich werde die Zahnärztin am Montag aber nach einem neuen Medikament fragen...ich will die Entzündung nicht verschleppen :-(

@Anny28

Habe Deinen Link gelesen und muss sagen, dass der Schreiber der TKK sehr oberflaechlich u. dilletantisch berichtet. Aus der Gruppe der Antiphlogistika ist Piroxikam unter der Betrachtung Wirkung-Vertraeglichkeit fuehrend. Ibuprufen hat gute Vertraeglichkei, aber wenig antiendzuendliche Wirkung. Im uebrigen geht es um die Indikationsstellung. Die hier besprochenen Medikamtene sollen nicht als Schmerzmittel genommen werden, sondern gegen Entzuendungen. Also, Arthritis, Zahnentzuendungen usw. Als Schmerzmittel stehen andere Substanzen zur Verfuegung.

Arbeitsunfall Hüfte ausgekugelt

Hallo, ich hatte am 4 Juni einen Arbeitsunfall ich arbeite in der Altenpflege und habe mir im Nachtdienst beim Lagern eines BW die Hüfte ausgekugelt (Arztdiagnose). Der Bereitschaftsarzt kam und hat sie mir wieder rein gemacht. Nach Schmerzspritzen und so weiter konnte ich die Nacht zu ende machen. Bin Heim und erst mal versucht zu schlafen was auch teilweiße ging, nach 2 Tagen waren die Schmerzen nicht besser und bin ins KH wo sie mich schon nach der Diagnose sau blöd angeschaut haben. Der Arzt meinte nur da kann man nichts machen außer das Gelenk nochmals richtig einrenken was er auch tat das hat gekracht =( er gab mir Muskelentspannende Tabletten und Schmerztropfen was nicht wirklich geholfen hat. Am nächsten Tag hat mich ein Pysiotherapeut auf meiner Arbeit 3 mal eingeränkt da die schmerzen unausstehlich waren danach ging es wieder 3 std dann war es wieder schmerzhaft und jedes mal hat es wieder gekracht. Bin dann wieder rum ins Kh um es röntgen zu lassen wo der Arzt nur zu mir meinte ich soll mich nicht so anstellen und das geht wieder daraufhin bin ich aus dem KH und in ein anderes wo sie sagte man könne nur Stationär aufnehmen und dann sehen was wird. Danach bin ich in die Bereitschaftspraxis wo der Arzt mir die Diagnose gab das es eine Entzündung in der Gelenkskapsel sei gab mir eine homöopathische spritze und renkte meine Hüfte wieder ein. Die schmerzen waren jetzt 2 Tage weg und nun fängt das ganze wieder von vorne an was soll ich noch machen??? Es muss doch langsam mal gut sein????? Weiß jemand Rat???

Danke im Vorraus für eure Antworten.

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Was tun bei Kieferknochenentzündung?

Hallo zusammen

,ich muss mich hier mal ausheulen und um Rat bitten.

Habe seit ca. 10 Wochen Zahnprobleme bzw. schmerzen und bin mit meinen Nerven total am ende. Angefangen hat alles mit drei Backenzähnen im rechten Oberkiefer. Habe da drei neue Kunststofffüllungen rein bekommen. Danach ging es los. Ein Zahn nach dem anderen entzündete sich und musste Wurzelbehandelt werden. Vorher keine Probleme bzw. Schmerzen gehabt. Eben nur nach den neuen Füllungen.Mir tat dann ständig ein anderer Zahn weh. Mal oben links, dann wieder unten rechts usw. Zahnarzt konnte nichts feststellen. Auch der rechte obere Kiefer,wo die Wurzelbehandelten Zähne waren schmerzte. Aber Röntgenbild war stehts ohne Befund. Zahnarzt schob es dann auf die Psyche. Er war auch nachher sehr genervt,da ich ständig mit schmerzen in der Praxis antanzte.Bin dann zu einer Zahnärztin. Die hat dann nochmal geröntgt und oben recht über den Wurzelbehandelten Zähnen einen Schatten gesehen. Für die anderen schmerzen bekam ich dann eine Knirscherschienen. Durch die Schiene verstellte sich dann mein ganzer Biss. Dann hatte ich auch noch das Pech, das ein überkronter Backenzahn abbrach und gezogen werden musste. Die Schmerzen im Kiefer wurden dadurch immer schlimmer. Die Stelle entzündete sich und wurde ausgeschabt usw. Nütze alles nichts. Entzündung ging schon auf den Knochen. Dann wurde letzte Woche die Stelle auf geschnitten ausgekratzt, gesäubert und dann vernäht.Alles war nachher dick und geschwollen. Meine Zahnärztin war sehr unfreundlich und grob. Man merkte auch das sie sehr genervt war wegen mir.

Am nächsten Tag hatte ich dann einen Termin beim Kieferchirurgen. Hat für mich schon alle Unterlagen online ausgedruckt und ausgefüllt. Meine Zahnärztin sollte alle Röntgenbilder von den Backenzähnen per mail zuschicken. Es wurde dann eine Aufnahme vom ganzen Kiefer gemacht, wo man keine Entzündung oder Zysten sehen konnte. Obwohl meine Zahnärztin, vor und nach den Wurzelbehandlungen jeweils eine Aufnahme gemacht hat und man darauf erkennen konnte,das da ein Schatten über die Wurzelspitze bzw. Spitzen sind. Leider hatte sie vergessen die Aufnahmen zu schicken und so wurde dann gesagt,das da im Kiefer alles O.K wäre. Er meinte es könnte wegen den ganzen Behandlungen zu Kieferfunktionsstörungen gekommen sein und ich daher die Schmerzen hätte. 

erster Teil

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Subakute Appendizitis..

Hallo ihr Lieben,

ich bin von meiner Gyn. am Montag wegen Verdacht auf Blinddarmentzündung in die Rettungsstelle überwiesen worden, da ich starkes Ziehen im Unterbauch verspürte und alle ihre Drucktests positiv waren. Im Krankenhaus wurde mir Blut abgenommen & eine Sonographie gemacht. Beides negativ. Dann war der Verdacht auf Leistenbruch vorhanden, der auch durch eine weitere Sonographie ausgeschlossen werden konnte. Ich war den ganzen Montagabend im Krankenhaus. Urologen, Gynäkologen & Chirugen waren bei mir & haben sich mir angenommen. Dann sollte ich Dienstagmorgen nochmal auftauchen, da der Oberarzt der Chirurgie sowie der Sonographie anwesend sein soll. Gesagt, getan.. nach deren Untersuchung sprach dann alles wieder auf eine Blinddarmentzündung. Eine weitere Blutabnahme hat aber auch wieder perfekte Blutwerte angezeigt, sodass hier keine Entzündung erkennbar war. Die Sonographie hat jedoch ergeben, dass ich wohl eine Entzündung am Blinddarm habe, zwar nicht eindeutig erkennbar, jedoch ist der Schmerzpunkt beim Drücken von dem Ultraschallgerät dort am stärksten und verschlimmert sich immer weiter. Die Ärzte haben mich dann entlassen mit der Diagnose Subakute Appendizitis. Es bedarf aber wohl nicht einer chirurgischen Intervention. Ich bekam den Rat mich zu schonen sowie Novamin 500 2x täglich gegen die SChmerzen zu nehmen und bei Verschlimmerung sofort wieder zu kommen.

Heute sind die Schmerzen wieder schlimmer geworden, beim Treppensteigen zieht es stark im Unterbauch und die bekannte Stelle ist sehr sehr Empfindlich. Eine leichte Berührung reicht für ein starkes Ziehen. Allerdings weiß ich nun nicht, ob das nicht eine Art Prellung / Hämatom sein könnte, was durch das ganze rumgedrücke von den Ärzten kommt... ich weiß einfach nicht weiter. Meint ihr, ich soll mir noch mal ambulant von einem Chirurgen rat holen oder erstmal abwarten?

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