Entschädigung Schmerzensgeld?

3 Antworten

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Zuerstmal: such dir Hilfe! Ein Psychologe hilft. Deine Gesundheit ist am wichtigsten

Durch die berufsgenossenschafft stehen dir an den Behandlungen die Prävention Rehabilitation Kompensation zur verfügung.

Wenn du deswegen nichtmehr Arbeiten kannst bekommst du die Frührente und eine hohe Entschädigung von den Mobbern.

Infos zur höhe der Rente findest du hier:

https://www.arbeitsschutzgesetz.org/arbeitsunfall-rente/#Nutzen_Sie_den_Erwerbsminderungsrenten-Rechner

Nach § 3 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz sind Arbeitgeber verpflichtet, einem arbeitsunfähigen Mitarbeiter bis zu 6 Wochen lang dessen Gehalt fortzuzahlen. Erst danach springt die Krankenkasse ein und übernimmt die Entgeltfortzahlung für den erkrankten Mitarbeiter

Weitere infos zum Thema Mobbing --> Depressionen oder Burnout am Arbeitsplatz (Rechte findest du hier)

https://www.anwalt.de/rechtstipps/mobbing-arbeitsunfaehigkeit-mdk-rechtsschutz-alles-klar_079562.html

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Besten Dank nochmals.Ist sehr aufschlussreich.

@Yenidenyasamak

Evt sogar nochmehr , aber du wirst es ja therapieren können die deprissionen

Wurde dieser Unfall mit dem Patienten denn damals als "Arbeitsunfall" gemeldet und auch anerkannt?

Dann wäre in dem Fall dein alleiniger Ansprechpartner deine Berufsgenossenchaft. Diese würde auch Regressansprüche gegen einen beteiligten Dritten durchsetzen.

Ob deine jetzigen psychischen Beschwerden auf diesen Unfall zurück zu führen sind, kannst du natürlich nicht SELBST beurteilen.

Ein Schmerzensgeld gegen diesen damaligen Patienten könntest du nur durchsetzen, wenn diesem eine Schuld zuzuweisen wäre.

Sehr geehrter Herr Hans vielen lieben Dank für ihre Antwort. Dieser Patient war ein Demenzkranker Mann der sich auf Grund einer Sturz Oberschenkelhals Fraktur zugezogen hatte. Er wusste selbst nicht was er tat. Das geschah 2006 . Dieser Unfall wurde aber nur auf Papier festgehalten in den Personaldokumenten dazugelegt und nicht an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet. Erst auf Nachforschungen der Betriebsärztin herausgekommen ist. Ich glaube das ich hier keine Chance habe. Stehe gerade auf Kriegsfuss mit meinem Arbeitgeber nach 27 Jahren. Ich hätte niemals damit gerechnet das ich um Recht kämpfen müsste. Danke das sie sich Gedanken um mich gemacht haben. Berufsgenossenschaft möchte natürlich das ich so schnell wiemöglich wieder ins Arbeitsleben reinkomme.

@Yenidenyasamak

Wenn der Arbeitgeber damals einen eindeutigen Arbeitsunfall NICHT an die BG gemeldet hat, kannst gegen den Arbeitgeber vorgehen.

Allerdings dürfte der Anspruch aus 2006 verjährt sein.

Gegen den Patienten hast du überhaupt keine Handhabe, da er als Demenzerkrankter nicht haftbar zu machen wäre.

Ist was neues Rausgekommen?

Hallo Herr Phillip ,

Danke ihnen vorab das sie sich Gedanken um mich gemacht haben. Ich hatte vor lauter Verzweiflung bei einem BEM Gespräch meinen Arbeitgeber gebeten mir einen Auflösungsvertrag mit einem angemessenen Abfindung zu geben und wir uns im guten trennen. Sie macht sich Gedanken darüber und meldet sich hatte sie gesagt. 2 Wochen später kam der Anruf. Sie meinte es gibt weder einen Auflösungsvertrag noch eine Abfindung allerdings bot sie mir aber eine Station an die mich vor 2 Jahren abgelehnt haben. Mit der Begründung von der Stationsschwester das ihr Personal mich nicht haben wollen ohne es zu begründen . Diese Station kann ich nicht gehen da ich nicht erwünscht bin sagte ich ihr. Sie sendete daraufhin mir einen Schreiben das sie es der integrationsamt gemeldet habe und eine Kündigung wegen Krankheit machen möchte. Diese Woche sasen wir mit denen ihr Anwalt und mein Anwalt, Intergrationsamt, Behindertenbeauftragte,Betriebsrat an einem Tisch. Behindertenbeauftragte, Betriebsrat haben so getan wie wenn sie von nichts wüssten haben keinen Ton von sich gegeben . Von Mobbing auf der Station war garnicht die Rede. Die Personalchefin leugnete auch ab das Sie mit mir am Telefon gesprochen hätte geschweige denn mir eine andere Station angeboten habe. Sie hat mich vor der ganzen Manschaft als Lügner dargestellt und ich konnte nicht's dagegen machen musste es über mich ergehen lassen da ich es nicht beweisen konnte.Es ging immer wieder darum das ich gehen möchte und angeblich eine hohe Abfindung haben möchte. Ich hatte auch das Gefühl das Intergrationsamt eher auf der Seite von dem Arbeitgeber stand als mir zu helfen. Sie wollte von der Mobbing garnichts wissen. Es ging darum das ich mit meinem Rücken doch nicht dort arbeiten könne. Fazit ist: entweder ich muss auf die unerwünschte Station oder sie werden mich kündigen. Mein Anwalt meinte das ich mich doch woanders bewerben sollte und die Klinik von mir aus nach 27 verlasse. Ich möchte aber nicht einfach mit kaputten Rücken und strapazierten Nerven gehen. Jetzt muss ich warten wie sie sich entscheiden. Die würden sich natürlich sehr freuen darüber wenn ich einfach gehe. Wenn eine Personalchefin lügt ohne rot zu werden und Sie bloß stellt hat man das Gefühl in einem falschen Film zu sein und man mit Ehrlichkeit und Korrektheit doch nicht weiter kommt. Das ist das traurige an dieser Geschichte. Ich weiß inzwischen selber nicht mehr was richtig ist und was falsch ist. Vielen Lieben Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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