Ellenbogebruch/Condylus radialis fraktur

4 Antworten

Entweder ist es ein Bruch, oder es ist keiner. Dass du zu einem dritten Arzt gehst, um diese Frage klären zu lassen, ist völlig vernünftig und du solltest dir kein schlechtes Gewissen einreden lassen, nur weil eine Arzthelferin sich einfach keine Vorstellung von deiner Situation machen kann.

Bleib am Ball, bis geklärt ist, ob es wirklich ein Bruch ist oder nicht, ob etwas chirurgisch unternommen werden muss oder nicht. Einen dritten Arzt dabei hinzuzuziehen ist das Beste, was du machen kannst, wenn die beiden ersten Ansprechstellen sich nicht einig werden. Du kannst aber vorab diese beiden bitten, sich miteinander direkt in Verbindung zu setzen und die Sache untereinander zu klären. Vielleicht hilft das ja schon.

Ja das denke ich auch .bin nur durch die aussage heute morgen total verunsichert ! Er es wäre ihm nicht angeschwollen genug...

Hol dir eine dritte wenn nötig noch eine vierte Meinung ein. Forsche solange weiter wie es nötig ist. Bzw. entscheide nach deinem Ermessen du siehst ja auch am Besten wie sich der Arm des Kindes entwickelt. Lieber einmal mehr nachgeschaut als das er irgendwelche Folgeschäden hat.

Ich habe auch gefragt ob die ihn nicht weiterbehandeln können ,also im krankenhaus , die ärzin meint das dürfen sie nicht : /

Find ich ja schon komisch, ich dachte Krankenhäuser stehen in der Pflicht zu behandeln?

Wieso behandelt das Krankenhaus den Jungen nicht weiter haben die keine chirurgische Abteilung??? Forder die Röntgenaufnahmen und den Bericht des Krankenhauses an und such dir einen neuen Chirurgen, und hol dir eine dritte Meinung ein. Mein Mann hatte mal ein ähnliches Problem mit einer Entzündung der Nasennebenhölen die tägliche Kopfschmerzen verursachten, er musste bis zu fünf Meinungen einholen bis er einen Arzt gefunden hatte der die richtige Diagnose gestellt hatte! Unglaublich sowas.

Unglaublich sowas.

Ärgerlich, aber wohl kaum unglaublich. In vielen Fällen auch nicht die Schuld des Arztes. Und auch nicht die des Patienten. Das Problem resultiert aus der Sache: extrem komplexe Zusammenhänge, schwer messbar, keine 100%-igen Nachweismethoden.

Ein Arzt kann nur die diagnostischen Mittel nutzen, die ihm (nach dem Stand der Forschung) zur Verfügung stehen. Und die meisten dieser Mittel sind nicht leicht zu interpretieren. Man muss sich dabei auf Erfahrungen und Annahmen stützen. Und auf Statistiken.

Fehldiagnosen sind an der Tagesordnung, weil es heute schlicht nicht möglich ist, alle nötigen Informationen zu bekommen, die für eine gesicherte Diagnose nötig sind. Eine Fehldiagnose ist auch nicht die Schuld des Arztes: die Wissenschaft weiß, dass sagen wir mal 1% aller Diagnosen (in komplizierten Fällen) falsch sein muss. Kein Messverfahren der Welt erbringt einen 100%-igen Nachweis. Beispiel: HIV-Test: 5 von 1.000 Tests erbringen für HIV-Träger ein negatives Ergebnis (siehe: http://dresden.aidshilfe.de/wp-content/uploads/testsicherheit1.pdf).

Wie kann es die Schuld des Arztes sein, wenn statistisch gesichert ist, dass eine bestimmte Menge falsch positiver oder falsch negativer Ergebnisse auftreten muss?

@DocShamac

Ich finde sowas schon unglaublich, leider habe ich die Erfahrung gemacht das die Ärzte heutzutage immer inkompetenter werden, insbesondere die Hausärzte und das auch häufig extra Fehldiagnosen gemacht werden um am Patienten Geld zu verdienen. Besonders mit Behandlungen die die Krankenkassen nicht übernehmen. Sowas darf und sollte nicht passieren, nicht wenn es um die Gesundheit eines Menschen geht. Und die HIV-Tests werden bei Positiven befund zwei Mal vom Labor wiederholt um ein fehlerhaftes Ergebnis auszuschließen, natürlich gibt es da auch Fehlerquoten allerdings wird der Test nach drei Monaten üblicherweise wiederholt. In der Medizin gehts doch schon lange nicht mehr um den Menschen, da gehts um Finanzierungen und um Kapitalerträge, leider wird sie vom Staat auch immer mehr dahin gedrängt.

@DocShamac

Ach übrigens die Statistik ist nur so gut, wie sie vom Verfasser gefälscht wurde. Ich kenn mich aus mit Statistiken, da ich schon selbst welche gemacht habe! Statistiken kann man so und so aussehen lassen kommt ganz darauf an wer der Geldgeber ist ;)

@Selemna

Das sind ganz schön haarige Unterstellungen, die du ohne Beweise einfach mal als Faktum hinstellst. Und die Pauschalisierung, die du betreibst, macht das Ganze nicht besser.

@Selemna

Es geht nicht um die Aussagekraft von Statistiken, sondern darum, dass es in der Medizin den Fall "100%" einfach nicht gibt.

@DocShamac

Das sind weder Unterstellungen noch Pauschalisierungen, das sind Erfahrungen die ich gemacht habe.

@DocShamac

Das hab ich auch nicht gesagt.

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