Eisprung

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Uhhh, das klingt nach einer Frage, die mir auf den Leib geschnitten ist ;-)

Also: Der Mittelschmerz ist NICHT mit dem Eisprung gleichzusetzen, d.h. der Mittelschmerz ist nicht der Eisprung selbst oder eine Folge dessen! Daran gibt es auch nichts zu rütteln, egal, was sich so an "Meinungen" verbreitet. ;-)

Der Mittelschmerz tritt meistens ein paar Tage vor oder kurz vor dem Eisprung auf. Und er kann durchaus auch einige Tage anhalten.

Manche Frauen leiden sehr darunter, weil das akute Ziehen schon sehr schmerzhaft sein kann (manchmal wird es sogar mit einer Blinddarmentzündung verwechselt).

Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt. Es wird aber vermutet, dass Kontraktionen und Dehnungen während der Eireifung verantwortlich sind.

Der Mittelschmerz kommt recht häufig vor, so etwa 40-50% der Frauen nehmen ihn mehr oder minder regelmäßig wahr. Jede Frau, die natürlich oder gar nicht verhütet, kann ihn theoretisch wahrnehmen, wenn sie einen Zyklus mit einem Eisprung hat. Die Seiten können wechseln, je nach Follikelreifung.

Ich nehme den Mittelschmerz auch in jedem Zyklus wahr (ich betreibe NFP), jedoch ist es erträglich und hält auch nur ein paar Minuten/ Stunden an. Meistens habe ich ihn 3-4 Tage vor meinem Eisprung bzw. der Temperaturerhöhung.

Den Eisprung kannst du auch NICHT bemerken. Das Platzen des Follikels und die Aufnahme durch den Eileiter nimmt man nicht wahr.

DH!

@aline1507

Bei Unwohlsein und Schmerz solltest du bitte trotzdem zum Arzt gehen und nachsehen lassen!

Den spürt man sehr deutlich, da die Eileiter zum Eierstock "wandern" . Und durch den Hormonschub ist das normal. Manche Frauen haben dabei sogar leichte Blutungen.

Wie süß ;-) Du meintest wohl die Eizellen und nicht die Eileiter. Diese wandern eigentlich nicht ;-)

Aber wie gesagt, der Mittelschmerz hat nichts mit dem ca. 18-Stunden andauernden Eisprung zu tun, sondern mit der Follikelreifung ansich.

Minax! Klär mich auf! "Wandern" war schlecht ausgedrückt, aber ich meine, daß ich es gelesen hätte, daß der Eileiter sich am trichterförmigen Ende zum Zeitpunkt des Eisprungs bewegen kann, um den Follikel zu umschließen. ? :-)

@raubkatze

Ja raubkatze, dann meintest du wohl die Schleimhaut-Härchen der Eileiter. Diese "lenken" oder "schubsen" die freigegebene Eizelle über die Eileiter bis hin zur Gebärmutter.

Aber glaube mir, DAS spüren wir nicht. ;-)

Die leichten Blutungen (sog. Eisprungsblutungen/ Ovulationsblutung/ Mittelblutung) sollen/ könnten vermutlich durch den plötzlichen Abfall des Östrogens herrühren. Aber gesichert ist bis heute nichts.

Weder über die Ursache noch über den Zeitpunkt gibt es eindeutige Zusammenhänge. Manche Ärzte zweifeln die sog. Eisprungsblutung generell an und führen an, dass stattdessen eine "Muttermundblutung" die Ursache für die leichte Schmierblutung in der Zyklusmitte sein könnte. Denn gerade in der hochfurchtbaren Zeit ist der Muttermund sehr geweitet und empfindlich - beim GV können schnell kleine Verletzungen entstehen.

Bitte schiebt nicht alles in eine Schublade. Ich hatte vor 2 Tagen meinen Eisprung verbunden mit heftigen Krämpfen und ziehen im Bauch. Da ich vor 3 Tagen beim FA eine Spritze zur auslösung des Eisprungs bekommen habe und dieser binnen 24-30 Stunden danach auch geschieht, kann ich nur für mich sagen das diese Schmerzen definitiv die Ursache des Eisprungs ist und wie Raubkatze schon vermutet, es wirklich die Eileiter sind die zum Eierstock wandern und die Eizelle ansaugen. Wenn man sich nicht nur auf einer Seite darüber informiert, wird es mehrfach so beschrieben.

Normalerweise bemerkt eine Frau ihren Eisprung gar nicht, wenn sie nicht Methoden wie Temperarturmessung anwendet. Das hört sich nach einem Fall für den Gyn an.

Dat kapier isch aber nit!

Den Eisprung kann man auch nicht bemerken, getan. Da hast du Recht. Aber ob man natürlich oder hormonell verhütet, spielt keine Rolle.

Leider wird die längst überholte Annahme, der Mittelschmerz sei mit dem Eisprung gleichzusetzen, weiterhin verbreitet... :-/

also ich merk den auch recht deutlich, wenn das öfter so heftig auftritt würde ich allerdings einen Artzbesuch empfehlen

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