Einfluss v. Leistungssport auf Lebenserwartung

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Leistungssport verkürzt die Lebenserwartung in der Tat. Das liegt daran, das der Körper über das gesunde Maß hinaus ständig leisten muss. Das bedeutet ein ständiger Notstand im Organismus. Daher haben auch Leistungssportler immer sehr schnell Verletzungen, da der Verschleis sehr groß ist und die Zellerneuerung nicht nachkommt.

Zudem wird im Leistungssport eigentlich immer gedopt und andere Fremdstoffe zugeführt. Das führt zu sehr vielen körperlichen Problemen, die sich erst später zeigen.

Generell kann man davon nur abraten.

Dennoch ist kräftige Bewegung am Tag ein muss. Aber eben nur bis zu einem Punkt, wo es nicht weh tut. Ausserdem ist auch viel Ruhe im Tag, auch geistig abschalten, ein muss.

Gruß

Gute Antwort, aber ein gesundes Training sollte sporadisch auch mal weh tun.

ich bin Leistungssportler als Gewichtheber..3 Kampf, Bankdrücken,Kniebeuge,Kreuzheben und Strongman Wettkämpfe.

Hatte noch nie gedopt! Vertrage noch nichmal Koffein! Und hatte, wird nur kaum einer glauben, noch nie eine Verletzung auskurieren müssen, noch nichmal Unfälle im Alltagsleben wie Knochenbrüche. Dazu aber esse ich kein Fleisch, alles aber an Gemüse, und Eiweisspulver habe ich nie konsumiert. Verzichte auch weitestgehend auf Industrieprodukte und Fertiggerichte kenne ich gar nicht. Alles immer frisch..

Bin jetz 31 und lebe ohne Beschwerden.

das der Sport aber nicht sonderlich gesund ist, war mir von anfang an völlig bewusst!

Aber ich habe den Fokus immer schon auf Beweglichkeit gelegt und körperliche Ästhetik! ..also ausgeglichen trainierter und geformter Körper ohne bemerkenswerte Dysbalancen. Ich vergleiche mich auch nicht mit anderen Kraftsportlern was Kraft und Masse betrifft. andere Sportler interessieren mich nich, daher hat es nie für einen Sieg gereicht, was egal ist, weil ich nur keine Lust auf arbeiten hatte und davon leben konnte ;)


diese Todesfälle von Sportlern in neuester Zeit, kommen auch davon, das von Sportvereinen in der heutigen Geldgeilen Zeit auf einzelne Athleten ein riesiger Druck ausgeübt wird. Der Sportler dann immer mehr leisten soll, und so den Körper übertrainiert weshalb der Kreislauf dann mal versagt. Oder Verletzungen oder grippale Infekte nicht lang genug auskuriert werden..nur um schnell wieder mitmischen zu können! Und natürlich diese, mit übertriebenem Ehrgeiz, wo der Körper für die wollende Belastung nicht Fit genug ist.

Man muss eben auf seinen Körper hören, ihn kennen, Signale und Schmerzen beachten, analysieren und konstant beheben. Wenn nötig mit einer längeren Pause!

gerade im Leistungsbereich zählt jeder Trainingstag. Wenn man ein viertel Jahr Pause macht, ist man direkt ein halbes Jahr oder ein Jahr hinterher....

Im Prinzip ist wohl ein gemäßigtes Maß an Sport ideal, oder auch Leistungssport in einem Zeitraum von mehrern Jahren, wohl aber nicht über ein Jahrzehnt, insbesondere dann, wenn der Sport sich über Krauftausdauer definiert, und vor Allem die Leistung zählt.

Ich bin nach wie vor skeptisch, ob nicht Athleten internationaler Wettkämpfe sich mindestens ein oder zwei Jahrzehnte Lebenszeit abstreichen...

Deine Antwort ist klasse! Oute mich als Gewichtheber, 7 Jahre Bundesliga.

schwer zu sagen, aber generell sind ungewöhnlich hohe körperbelastungen kontraproduktiv.

Gar nicht? Prinzipiell ist Leistungssport gut für Fitness und das Immunsystem, die Lebenserwartung steigt.

Natürlich sinkt die Lebenserwartung bei sehr gefährlichen Leistungssportarten wie z.B. dem Freiklettern. Aber das ist eher die Ausnahme.

Dem kann ich leider nicht zustimmen, beispielsweise Leistungssportler in Bereichen wie Rudern, Schwimmen müssen täglich mind. eine 3h Einheit aufbringen, dabei immer zwischen 80 und 99% der maximalen Leistung abrufen. Das muss doch auf lange Zeit zu Herzversagen führen?

@secmp

Nein, das stärkt das Herz. Der Herzmuskel wird größer und kräftiger, und wird im Alter nicht so schnell schwach.

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