einfache Experimente zur Enzymaktivität

2 Antworten

  1. Alkoholische Vergärung von Traubenzucker (Glucose) mit Hefe. Zuckerkonzentration variieren und den pH-Wert kann man mit Citronen- oder Weinsäure einstellen. Das ganze kommt in eine Flasche, welche mit einem durchbohrten Deckel verschlossen wird. In die Bohrung setzt man idealer Weise ein Gärröhrchen das mit Calciumhydroxid- oder Bariumhydroxid- Lösung gefüllt ist. Ist kein Gärröhrchen vorhanden, steckt man einen dünnen Schlauch in die Bohrung, und das andere Ende des Schlauchs kommt in ein Reagenzglas, welches mit Calciumhydroxid- oder Bariumhydroxid- Lösung gefüllt ist. Während der Stoffwechsel-Aktivität der Hefe bilden sich Alkohol und CO2, welches entweicht und im Gärröhrchen oder Reagenzglas ein Blubbern verursacht. Da das Blubbern auch durch Temperaturschwankungen verursacht werden kann, dienen Calciumhydroxid- oder Bariumhydroxid- Lösung als Nachweisreagenz für CO2.

  2. Enzymatische Spaltung von Kartoffelstärke durch Amylase (aus zermanschten Gerstenkeimlingen oder Speichel). Konzentration der Kartoffelstärke variieren und den pH-Wert kann man mit Citronen- oder Weinsäure einstellen. Hierzu die zermanschten Gerstenkeimlingen oder Speichel geben, und immer schön rühren. Die Anfangs weiß getrübte Emulsion wird malzfabig und fast klar. Darüber hinaus kann man die Umsetzung auch dadurch nachweisen, in dem man vor Beginn und nach Ablauf des Versuchs eine Fehling-Probe durchführt. Vor Beginn des Versuchs sollte die Fehling-Probe negativ ausfallen, danach positiv. Für diesen Versuch kann man auch ander stärkehaltige Produkte verwenden, aber bei Kartoffelstärke ist weitestgehend gewährleistet, daß sie frei ist von Monosacchariden, die schon vor Beginn des Versuchs eine positive Reaktion der Fehling-Probe verursachen könnten.

Zu 2. Man kann den vollständigen Abbau der Stärke auch mit Jod-Kaliumjodid-Lösung nachweisen. Vor Beginn des Versuchs sollte die Reaktion positiv verlaufen, d. h. die Emulsion färbt sich tief dunkelblau bis schwarz-blau. Nach dem Versuch sollte die Reaktion nicht mehr zu beobachten sein. Diese ganzen Nachweis-Reaktionen müssen natürlich mit einer kleinen Portion im Reagenzglas durchgeführt werden. Das gilt auch für die Fehling-Probe.

http://www.chemieunterricht.de/dc2/haus/v062.htm

Ein schöner Versuch, bei dem Du alle die von Dir angesprochenen Parameter verändern kannst, ist unter dem folgenden Link beschrieben:

http://www.kappenberg.com/experiments/lf/pdf/d18.pdf

ist das nicht ein bisschen aufwendig und kompakt für eine 11. klasse?? .. wo soll ich denn diese ganzen gebrauchsgegenstände herkriegen?? .. dennoch danke ..

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