Ehemann wird operiert. Würdet ihr auch vor und nach der OP da sein?

5 Antworten

Ich kann es nur von mir selber sagen - ich will meine Ruhe. Dein Mann sieht das aber anscheinend anders, sonst hätte er dich nicht gebeten, zu bleiben.

Zwischen "den ganzen Tag da sein" und "nur anrufen" gibt es ja noch viel dazwischen. Bei den meisten Paaren erlebe ich es so, das Partner/Partnerin für ein paar Stunden kommen und dann wieder gehen. Und wenn dein Mann nicht gerade ein Einzelzimmer hat, dann solltet ihr auch die Mitpatienten denken. Es gibt nichts nervigeres, als wenn der Besuch von morgens 7.00 bis abends um 22.00 Uhr im Zimmer ist (und nein, sooo selten ist das gar nicht mal).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das wäre für mich auch keine Frage. Ich finde, Du machst das völlig richtig! Selbstverständlich bleibe ich in so einem Fall bei meinem Mann, egal, wie groß oder klein der Eingriff ist. Er hat das bisher auch immer für mich gemacht, wenn es ihm nur irgendwie möglich war. War es ausnahmsweise einmal nicht zu machen, ist er auf schnellstem Weg wieder zu mir gekommen.

Zum Glück sind meine Eltern verständnisvoller und nehmen sich unserer Kinder ohne Meckerei an.

Lass Dich bitte nicht verunsichern. Dein Platz ist an der Seite Deines Mannes!

Alles Gute für ihn für den Eingriff und für Euch beide sowieso. "In guten, wie in schlechten Tagen....."

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Nein, ich würde meinem Partner beistehen.

Bei meiner OP war es so, das meine Mutter in meinem Zimmer auf mich gewartet hat und dann noch ein wenig an dem Nachmittag bei mir blieb. Das tat echt gut.

Wenn sich dein Mann wünscht, das du an seiner Seite bist, dann würde ich ihn auch den Wunsch erfüllen. Dann wird es ihm auch gleich wieder viel besser gehen, wenn erst ein vertrautes Gesicht an seiner Seite hat.

Bei mir war das schlimmste, das ich nach der OP die Blase übermäßig voll hatte, aber noch nicht selbstständig aufstehen sollte, was ja auch in Ordnung ist. Laut meiner Mutter ich wohl ziemlich rot oder blass geworden sein, weil ich so nötig musste. So konnte meine Mutter mich zusammen mit der Krankenschwester zur Toilette begleiten. War danach echt erleichtert.

Gruß

Ein Stent wird nicht durch eine klassische OP gesetzt, sondern durch meist die Beinvene eingeführt.

Das ist keine Operation im üblichen Sinne mit OP-Saal, Vollnarkose, Beatmung, Leibeseröffnung, OP-Personal etc.

Trotzdem solltest du deinem Mann vorher und nachher begleiten.

Frag ihn, ob er will, daß du anwesend bist.

Ich finde du gehörst vor und nach der OP zu deinem Mann. Gerade bei Operationen am Herz braucht man den Zuspruch eines liebenden Menschen.

Die Kinder sind gut aufgehoben und du bist ihnen ein gutes Vorbild.

Ich wünsche euch, dass alles gut geht...

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