Durch was entsteht ein Hirntumor?

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Hirntumoren (Werner Klein)

Was ist ein Hirntumor?

Wenn die Zellen des Funktionsgewebes oder des Binde-und Stützgewebes im Gehirn exzessiv zu wachsen beginnen, entsteht ein hirneigener Tumor. Nach dem mikrokopischen Aussehen dieser wachsenden Zellen teilt man diese Tumoren in die Grade I bis IV ein. Langsam oder sehr langsam wachsende Tumoren der Grade I und II gelten als eher gutartig, schneller wachsende Tumoren der Grade III oder IV werden als eher bösartig bezeichnet. Auch eher bösartige Hirntumoren setzen keine Absiedelungen (Metastasen) in andere Organe außerhalb des Gehirns. Sie breiten sich jedoch bei ihrem Wachstum durch das Gehirn hindurch aus oder setzen Absiedelungen an mehreren Stellen des Gehirns. Dabei schädigen sie gesunde Hirnzellen und machen ein chirurgisches Entfernen des Tumors sehr schwer. Eher gutartige Tumoren schädigen durch ihr Wachstum (Druck) oder auch durch das meist umgebende Ödem (Schwellung) gesunde Hirnzellen in ihrer Umgebung, führen durch ihre Größenzunahme oder durch Blockade der Liquorzirkulation (Kreislauf des Hirnwassers) zum Ansteigen des Druckes im knöchernen Schädel. Dieser Anstieg des Drucks im Schädel und auch drohende Einklemmung von wichtigen Hirnarealen im großen Hinterhaupsloch machen auch potentiell gutartige Tumoren zu einer Bedrohung des Lebens und erfordern ihre Entfernung.

In welchem Alter entstehen Hirntumoren häufig?

Ein Teil dieser Tumoren entsteht im früheren Kindesalter (und macht hier eine beträchtliche Anzahl der durch Krebs verursachten Todesfälle im Kindesalter aus). Die Mehrzahl der hirneigenen Tumoren macht sich im Alter von 40 - 60 Jahren bemerkbar. Im höheren Lebensalter (vielleicht über 65 Jahren) dominieren dann die Hirnmetastasen von Tumoren, die irgendwo anders im Körper entstanden sind.

Welche Symptome sind verdächtig?

Hirntumoren - seien es nun hirneigene Tumoren oder Metastasen anderer Tumoren - sind schwer zu entdecken, da sie wenig charakteristische Beschwerden verursachen. Die Lokalisation des Tumors im Gehirn legt fest, welche Beschwerden oder Symptome entstehen. Die häufigsten Warnsignale, die an einem Hirntumor denken lassen sollten sind: Erstmalig aufgetretene epileptische Anfälle, Veränderungen der Persönlichkeit, Beeinträchtigungen von Merkfähigkeit und Gedächtnis, Lähmungen und Sensibilitätstörungen, Probleme mit der Gleichgewichtskontrolle und dem Sehen. Übelkeit und Kopfschmerz sind sicherlich ebenfalls zu nennen, sind jedoch außerordentlich viel häufiger auf andere Ursachen als auf ein Hirntumor zurückzuführen.

Ist eine Heilung möglich?

Falls ein entdeckter Hirntumor behandelt werden muß (viele zeigen ein derart langsames Wachstum, daß eine Behandlung mehr Schaden setzen würde als der Tumor verursacht), werden neurochirurgische Verfahren, Bestrahlungen, Chemotherapie, Immuntherapie und Cortisongaben eingesetzt., Wie erfolgreich eine Therapie ist, hängt v.a. von der Art des Tumors, seiner Lokalisation und auch vom Alter und Allgemeinzustand des Patienten ab. Einige Hirntumoren müssen überhaupt nicht behandelt werden, andere sind komplett heilbar, falls sie früh genug entdeckt und behandelt werden.

danke

Wie entsteht ein Hirntumor? Bislang konnten noch keine eindeutigen auslösenden Faktoren für die Entstehung eines Gehirntumors nachgewiesen werden. Risiken und Lebensgewohnheiten spielen scheinbar keine Rolle. Eine erbliche Veranlagung gibt es nur sehr selten.

Auch Umwelteinflüsse, Stress oder außergewöhnliche seelische Belastungen scheinen die Entwicklung eines Hirntumors nicht zu begünstigen. Ebenfalls nicht belegt werden konnte ein Zusammenhang zwischen einer Schädel-Hirn-Verletzung und der Entstehung eines Hirntumors.


Quelle: http://tinyurl.com/c5xgz4

Ich denke nicht, daß es nur z.B. Tschernobyl war. Es wurde damals so extrem mit Atombomben rumexperimentiert, daß ich behaupte, das die auch noch etwas damit zu tun haben. Werde deshalb zwar immer belächelt, aber damit kann ich leben. Wünsche Dir und Deiner Cousine alles Gute und viel Kraft.

herzlichen Dank!

Tumore können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Handy-Strahlung besteht aus Radiowellen, sollte also relativ ungefährlich sein. Wahrscheinlicher sind irgendwelche Schadstoffe wie Feinstaub oder Asbest (das habt Ihr bei Jahrgang 1954 ja noch ordentlich abbekommen). Prinzipiell ist alles Krebsverursachend, was irgendwie deine DNA schädigt. Also auch Rauchen oder verkohltes Essen beim Braten oder grillen. Ich kann mir vorstellen, dass es heutzutage mehr Krebspatienten gibt als früher, weil die Leute erstens älter werden (Krebs ist ja doch eher eine Erwachsenenkrankheit - auch ein Tumor braucht Zeit zum wachsen und die Reparaturmaßnahmen werden im Alter schwächer) und zweitens weltweit die Quellen cancerogener Stoffe (Industrie, Fahrzeuge) expotentiell häufiger geworden sind.

Ein Tumor generel entsteht,durch eine Zellteilung von Mutierte Zellen.

Eine gesunde Zelle teilt sich,eine veränderte (Bzw.Geschädigte durch Bestrahlung)Zelle ebenfalls.

Nur um Festzustellen ob dies durch eine Strahelnbelastung ist,kann man verschiedene Hausärzten mal fragen (Dein Hausarzt machen lassen) in Dein Wohumfeld, ob da mehrere Menschen mit Tumoren der gleiche Art oder Leukemie aufgetreten sind. Sollte sich herausstellen ,das in Deine Wohngegend mehrere Menschen mehr betroffen sind als anderswo, ist an eine Strahlenquelle zu denken.

Radon zum Beispiel,es ist ein geruchsloses,Geschmackloses Gas mit Kleinstisotopen. Es tritt häufig aus ,aus Risse im Fundament eines hauses. Um das festzustellen, kann man Radon Detektorkapsel bestellen beim Bundesamt für Strahlenschutz, oder Infos darüber enthalten. Vielleicht ist die Quelle direkt in Ihrer Nähe. Radon ist schwachstrahlend und gehört zur den Alphastrahlen. Messbar mit herkömmliche Messgeräten ist dies nicht. Aber man kann Radonkapseln in den Rämen aufhängen und diese nach eine vorgeschrieben Zeit an ein Labor zur Auswertung einschicken.

Billig ist der Spaß nicht.

Alle Infos beim Bundesamt für Strahlenschutz zu erhalten übers Internet.

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