Durch Kiffen Schizophren?

15 Antworten

Sie verliert die Kontrolle über ihre Gedanken. So geht's mir auch, wenn ich kiffe - deshalb lasse ich seit Jahrzehnten die Flossen davon und deshalb halte ich es auch für viel gefährlicher als Alkohol. Wenn ihr jemand sagt, dass es wohl eine gute Idee ist, mal aus dem Fenster zu springen, dann findet sie das vielleicht auch. Nicht schön, so die Kontrolle zu verlieren.

THC is aber nich gefährlicher, Alk is weitaus gefährlicher und allem voran schädlicher.

@crashlady

Rein gesundheitlich mag das so sein. Der Alk nimmt einem aber "nur" die Motorik - was man tut, kann man noch entscheiden - natürlich weniger gut und weniger schnell, aber grundsätzlich schon. Das ist beim Kiffen nicht so - wenigstens bei mir nicht. Deshalb halte ich es für gefährlicher.

@Quickfinger

ich entscheide extrem, was ich will und was nicht. Daß mir das Rauchen bei meiner Neurodermitis hilft, weiß ich erst seit letztem Jahr (vllt hab ich deswegen nur einen Hang?)

@crashlady

Ihr könnt doch nicht sagen, dieses oder jenes sei "schädlicher", "gefährlicher" ... die eine Person wird durch ein gefährdendes Konsumverhalten mit dem einen, die andere mit einem anderen Stoff "aus der Bahn" geworfen.

Verkehrsunfälle sind beispielsweise unter Einwirkung beider Stoffe wahrscheinlich. In dem Fall hätte einen eben mittelbar das Kiffen umgebracht.

@HektorPedo

die Statistiken sprechen aber eine andere Sprache wie du:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Drogen-schadenspotenzial-nutt-2007.svg&filetimestamp=20101223210331 (Schadenspotenzial gängiger Drogen nach David Nutt von 2007, bitte kompletten Link kopieren und nich nur anklicken)

@crashlady

Super. Die Statistik sagt doch eigentlich bloß aus, dass Heroin mit einigem Abstand die gefährlichste Substanz ist. Und Cannabis seltsamerweise als einzige Substanz einen runden Wert zugeordnet bekam. Was ist "Kath"?

@HektorPedo

alle Drogen/Genussmittel kenn ich nun auch nich ;) Gibt da so einiges, was ich niemals anfassen werde.

@HektorPedo

Ich kann durchaus sagen, wie es bei mir wirkt. Mehr hab ich nicht gesagt.

@crashlady

Das stimmt nicht ganz so.Bei Alk kann man schleichend süchtig werden,richtig .Aber 90% der Psychoseerkrankten und Schizophrenieerkrankten nahmen zuvor Gras. Wenn man eine negative Sichtweise im Leben hat,bzw.labil ist,dann kann man eher davon psychisch merkranken,als welche die positiv gesinnt sind.Von daher solltest Du deine Freundin nicht mehr zu dem Zeug annimieren und am besten es selber auch nicht mehr nehmen.Es zerstört eh nur die Gehirnzellen. Dann geht am Wochenende lieber mal einen draufmachen-da freut sich die Leber zwr auch nicht drüber,aber gesundheitlich besser als Drogen,egal ob weiche oder harte.

@crashlady

Crashlady du hast dich doch nur schon blöd gekifft deswegen gibst du so einen Müll von dir. THC ist viel schlimmer als Alk du naives Mädel. Cannabis zerstört Existenzen. Mein Bruder ist Schizophren geworden, ein Freund kann nicht mehr leben, liegt mit Panikattacken im Bett und eine Freundin von mir hat Psychosen. Der Kumpel sagt nur noch zwei Worte: Cannabis Tötet, Cannabis Tötet... usw. Cannabis macht auch dumm und blöde"! JEDER DER DAS JETZT LIEST UND ES NOCH NICHT PROBIERT HAT: LASS ES ; LASS ES SEIN. TU MIR DEN GEFALLEN UND LASS ES SEIN.

Das ist normal und kann auch bei Alkohol geschehen.
Gefährlich wird es, wenn sie dazu noch wegen irgendetwas deprimiert ist und sich dann im Rauschzustand versucht, sich etwas anzutun.
Es gab einige Menschen, die im Rauschzustand einen Suizidversuch, der leider oft funktionierte, unternahmen..

Stell Dir vor, sie hat gekifft und wenn sie aufwacht, dass sie einen Suizidversuch unternommen hat, der geglückt ist.

Lasst doch die Finger von Drogen, davon gehen Probleme nicht weg, aber können einige bereiten.

gab da letztlich auf Galileo einen Bericht, daß THC keine Droge ist...

@crashlady

Ja, Galileo ist, falls das so gesagt wurde, natürlich eine bedingungslos glaubwürdige Instanz, der man blind mit ausgeschaltetem Verstand vertrauen sollte.

Sondern was? Kiffen macht abhängig, ist persönlichkeitsverändernd, führt oft zu Beschaffungskriminalität, kann psychische Erkrankungen ausbrechen lassen... das gilt natürlich nicht für alle Konsumenten. Aber wie bei jedem Rausch- / Genussmittel kann eine schwierige Lebenssituation auch hier zu einem gefährlich entgleitenden Verhältnis zum Rauschmittel führen.

@HektorPedo

Kiffen macht abhängig....Kiffen KANN psychisch abhängig machen, bei der entsprechenden Gruppe Mensch.

Führt zu Beschaffungskriminalität? Äh, das sind kein Junkies, die auf der Suche nach dem nächsten Schuss sind!

Kann psychische Erkrankungen an Tag bringen, wenn eine genetische Disposition dazu vorhanden ist!

Ist Persönlichkeitsverändernd....ja, meine Meinung über die Gesellschaft is extrem in Keller gerutscht nachdem ich mitm Kiffen anfing. THC is NICHT persönlichkeitsverändernd!

Vergiss ma bitte die Propaganda Anslingers. Die is bald 100 Jahre alt.

@crashlady

Entschuldige mal, ich spreche doch nicht aus dem luftleeren Raum. Ich kenne nicht wenige Leute, die mit dem "Zeug" lange Kontakt hatten und könnte Dir für jeden Punkt biografisch evidente Beweise liefern. Wenn Du willst, kann ich Interviews mit Leuten führen, die das alles eingestehen würden.

Natürlich müssen nicht alle Effekte bei jedem Konsumenten zusammenfallend auftreten - das sind alles für sich aber tatsächliche, in der Realität wahrgenommene Begleiterscheinungen.

@HektorPedo

Stimmt , ich war selbst betroffen . Nur durch einen Joint bekam ich eine Psychose , wurde mit baldrian ruhig gestellt und habe mich selbst gerettet ....mit der Psychologie . Ansonsten wäre ich in therapie ,und wer weis was dann passiert wäre .

Bei einen passiert es gar nicht und bei manchen nach 10 jahren oder manche bekommen es ( wie ich ) gleich am anfang . Bei mir hat es sich so ausgewirkt , das ich immer wieder kreisläufer bekam bzw mir das eingebildet habe . Es war so als ob immer ein paar milisek. gefehlt hätten in dem was ich tue , das war echt schlimm und das ging 4 Monate so . Dann habe ich mich selbst Therapiert , mit Büchern , und mit dem wissen der Emotionen und des Denkens . Es war eine harte Zeit damals, und sowas wünsche ich keinem .Ich war nur noch zuhause, und hatte diese Kreisläufer am tag um die 6-10 Mal ...mit Panikattacken . Und dann sieht man komische dinge , irgendetwas wie ein krauseln vor den augen als ob man sich einen schwarz -weiß anschaut.

Also ich sage euch nur eins , damit ist nicht zu spaßen und wäre ich nicht psychisch stark genug gewesen , dann glaube ich ........ wäre ich durchgedreht .

@HektorPedo

Komisch, daß ich als langjährige Konsumentin nur sehr, sehr wenige kennen gelernt habe. Ich kiffe seit 15 Jahren (bald 16).

@rainier27

Danke, daß ich nun defintiv weiß, keine genetische Disposition zu haben.

@crashlady

Um genau zu sein 1, der fing an Haushaltsreiniger zu schnüffeln und rauchen...aber is das wirklich vergleichbar? Der war eher extrem süchtig.

Von zweien (beide manisch-depressiv) hab ich von Verwandten/Bekannten gehört. Das wars echt.

@rainier27

Was genau meinst du denn mit Kreisläufer? Mich interessiert das.

@crashlady

Kiffen kann sehr wohl abhängig machen.
ich kenne 2 leute, die mittlerweile so drauf sind, dass sie sogar während sie Auto fahren, keine normalen Zigaretten mehr rauchen, sondern kiffen.

@Fools

Habt ihr mal daran gedacht, dass Fragen, die sich zu einer Diskussion entwickelten, gelöscht wurden?

Diskutiert doch bitte im Forum, anstatt Fragen sowie Antworten kaputt zu diskutieren!

http://www.gutefrage.net/forum

@RuedigerKaarst

ich sagte auch nich, daß es nich abhängig machen kann. Es is aber auf eine psychische Abhängigkeit begrenzt. Wer labil is, nich fest im Leben steht oder kaum/keine Selbstüberzeugung hat, is gefährdet psychisch abhängig zu werden (und noch so ein paar Faktoren, die mit Ego zu tun haben).

Von demher wie so mancher erzählt, daß es abhängig machen würde, müsste ich längst abhängig sein. Bins aber nicht. Sonst könnte ich es nich einfach sein lassen, wenn ich will.

@RuedigerKaarst

Ja, nachts ist das ja ganz schön egal - klar wird das gelöscht. Schade eigentlich.

THC isn Katalysator. Wer eine Neigung zu psychischen Störungen hat, kann diese durch THC Konsum hervorrufen. Muss aber nicht sein (jedes Kraut wirkt etwas anders und es gibt viele, viele Sorten, es gibt auch Sorten die gegen psychische Störungen helfen, siehe http://de.seedfinder.eu/research/medical/overview/)

Wenn sie sich aber unwohl fühlt, was sie offensichtlich tut, sollte sie es sein lassen. Wer in D weiß schon, welches Kraut er genau da in den Händen hält.

Schizophrenie oder auch Psychosen können bereits auch durch "weiche Drogen" ausgelöst werden, wenn der Betroffene eine genetische Veranlagung dazu hat. Sie sollte die Reißleine ziehen, solange es noch nicht zu spät ist. Sprich, sie sollte die Finger von Drogen lassen.

Kiffen verstärkt jeden Anstgedanken um den Faktor Zehn. Das heißt, man hört plötzlich in sich hinein und fragt sich alles mögliche wie: Ist alles in Ordnung mit mir und meiner Gesundheit ? Warum fühle ich mich so komisch. Es kann sogar sein, dass man denkt man würde von einer höheren göttlichen Macht bestraft für das Handeln und Tun. Das man evtl. schwer krank ist etc. Das kann so weit gehen, dass man dadurch Psychosen bekommt. Die man ohne ärztliche hilfe nicht mehr in den Griff bekommt. Also Vorsicht ist geboten, wenn man labil ist und nicht weiss, wie man mit solchen Gedanken umgeht.

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