Domol Hygiene-Spray bei Hautkontakt gefährlich?

1 Antwort

Ich denke mal nicht...dass das jetzt schwerwiegende Folgen hat....das Zeug ist so konzipiert dass es für den Mensch bzw. Haut einigermaßen verträglich ist ....es kann natürlich zu Rötungen und Irritationen kommen

HILFE! Wie kann ich meine Hygiene-Anschauung (wann muss wirklich gewaschen werden)?und meine dadurch extrem trockenen Hände wieder in den Griff kriegen?

Vielen Dank erst mal an die Leute, die diesen Beitrag angeklickt haben, weil ich zurzeit echt am verzweifeln bin und Hilfe/Rat brauche

Die Gründe sind folgende:

Ich bin ein Junge, 17 Jahre alt, der sagen wir bis zum 14. Lebensjahr keine Probleme hatte mit seiner Gesundheit. Aber irgendwann mal ging es dann damit los, dass ich dauernd krank wurde,ein schwaches Immunsystem hatte, oft beim Arzt war etc. (Mittlerweile habe ich ein viel besseres Immunsystem) Ich hatte die Vermutung, dass ich iwie einen falschen Liebensstil habe und gesünder essen,mehr Sport machen und mir öfter die Hände waschen soll

So ging alles los: Ich habe plötzlich die Welt mit ganz anderen Augen gesehen, überall Krankheitserreger 'gesehen',mir oft die Hände gewaschen und desinfiziert, Dinge gemacht, die ich mir nie bei anderen Leuten vorstellen könnte (Hände nur noch mit Papiertüchern abgetrocknet, mich krass vor der Toilette geekelt,manche Gegenstände desinfiziert etc.)

Mittlerweile bin ich 17 und meine jetzige Situation sieht wie folgend aus:

ich habe durch das häufige und lange Händewaschen (und das desinfizieren, was ich jetzt nicht mehr mache) sehr trockene,unschöne,rissige haut an den Innenhandflächen (langsam auch an den Händen allgemein) es ist extrem

Cremes (Eucerin und diverse andere) helfen nur bis bis zum nächsten waschen (auch wenn es nur wasser ist) → danach meist sehr trocken, und wenn es nicht zu kalt ist Mein Säureschutzmantel ist also dementsprechend stark geschädigt .

Ich stelle mir fast überall schädliche Bakterien vor und habe oft Waschzwang:

Wenn ich mir denke, dass ich was bakteriell beschmutztes angefasst habe (z.B Türgriffe in öffentlichen Gebäuden, den Boden draußen oder in öffentlichen Gebäuden,die Geräte im Gym, das Waschbecken in der Uni bzw öffentliche Toiletten allgemein,bei Händedruck etc.) werde ich das Gefühl nicht los, dass ich meine Hände mit Seife waschen muss, dass sie quasi dreckig sind. Wenn ich zum Beispiel nach dem Gym die Trinkflasche nach Hause, bringe schmeiße ich sie in die Spüle und hoffe, dass meine Mutter sie wäscht, weil ich sie höchstens mit Handschuhen waschen würde. Mein Immunsystem ist aber viel stärker geworden. Ich bin wirklich verzweifelt, weil ich weiß, dass das nicht so weiter gehen kann. Ich traue mich nicht mal an ein Mädchen ran (Beziehung etc.) weil ich angst habe, sie würde das total abneigend finden (Hände; meine Hygieneanschauung, die ich ändern will)

Meine dringenden Fragen nun an euch:

Wie kann ich meine Hygiene-Anschauung (Lebensstil) wieder in den Griff kriegen ? Sodass ich wie jeder normale Mensch denke (nur dann waschen, wenn notwendig etc.) und nicht dauernd so seltsam denke.

Wie kann ich mich überwinden?

Wie läuft bei euch ein Tag ab? Wann haltet ihr es für nötig, euch die Hände zu waschen und wie oft?

Wie kann ich meine Hände wieder regenerieren? Habt ihr vllt. bessere Cremes oder Tricks? 

Sollte ich zu einem Psychiater gehen? Oder ist das nur eine Phase?

Vielen Dank.

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Mutter ein Hypochonder, Familiensituation am Bröckeln?

Hallo Leute!

Es folgt ein langer Text. Ich danke jetzt schon einmal jedem, der sich die Zeit nimmt, diesen zu lesen und zu antworten.

Seit ich klein bin, war Hygiene in der Familie sehr wichtig. Ich finde es sehr gut, dass ich so erzogen wurde, da mir auffällt, bei wie vielen Menschen dieses Thema vernachlässigt wurde. Innerhalb der letzten zwei Jahre ist mir aber aufgefallen, wie sehr meine Mutter dieses Thema übertreibt.

Ich habe den Verdacht, dass sie an einer hypochondrischen Störung leidet. Körperkontakt gegenüber ist sie abgeneigt, selbst bei Familienmitgliedern. Hände waschen nach jeder Tat ist oberste Priorität, jeder kleinste rote Fleck oder Hubbel wird kritisch beäugt und sofort nachgeforscht, was das sein könnte. Die darauffolgenden Tage dürfen mein Vater und ich uns dann anhören, ob das etwas Schlimmes sei, ob sie zum Arzt soll usw. Bei jedem roten Hubbel, den ein anderer auf dem Körper (vorzugsweise Gesicht) hat, schöpft sie sofort den Verdacht auf Herpes. Normales Kommunizieren ist danach nicht mehr möglich, da es dann nur noch dieses Thema im Haushalt gibt.

Ständig wirft sie einem vor, dass man nicht vorsichtig genug sei. Dabei ist die gesamte Familie alt genug, um selbst auf sich aufzupassen. Wenn sie davon ausgeht, dass mein Vater Herpes hat, bemängelt sie jede Verhaltensweise an ihm. Wenn er sich die Nase putzt, wenn er sich das Gesicht wäscht, überall sei er zu unvorsichtig, er würde uns alle damit infizieren und seine Krankheiten in der Familie verbreiten.

Jedes Mal wenn mein 8jähriger Cousin uns besuchen kommt und sich nach Eintreten in die Wohnung nicht die Hände wäscht, sondern sich sofort auf den Sofa setzt, wird nachdem er gegangen ist, sofort alles desinfiziert, dem er sich ansatzweise genähert hat. Teilweise fängt meine Mutter an zu heulen, weil sie sagt, dass sie es hier einfach nicht mehr aushält in der Gegenwart von infizierten Menschen.

Oft habe ich versucht, mit ihr ein Gespräch zu suchen, um die Gründe für ihr krankhaftes Verhalten herauszufinden. Hygiene ist wichtig, das sehe ich ein, aber ihr Verhalten schafft bei uns allen nur Unruhe und Streit, weil jeder genervt von ihr ist und sie nichts anderes mehr im Kopf hat. Sie sagt dann immer, sie sei der Meinung, dass sie niemand versteht und dass es ihr einfach wichtig sei, dass sie und ich nicht angesteckt werden, da sie sich sonst vor sich selbst ekelt und diese Krankheiten alle so gefährlich seien.

Ich bin der Meinung, sie sollte einen Psychotherapeuten aufsuchen, oder zumindest einen Psychologen. Ich konnte ihr Verhalten hier nicht so gut schildern, aber sie treibt es echt in ein unbeschreibliches Extrem. Doch wenn man sie damit konfrontiert, sagt sie nur, sie sieht das nicht ein, denn wir alle seien nur zu unvorsichtig und mit ihr stimmt alles.

Es hört sich vielleicht so an, als ob ich übertreibe, aber hier wird nur noch gestritten und ich will, dass das ein Ende hat. Es ist echt nicht mehr auszuhalten. Was soll ich machen?

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