Diabetes (Unterzuckerung und Überzuckerung)?

4 Antworten

Hallo!

Bei einer Überzuckerung, also zu hohem Blutzucker, hilft deinem Bekannten nur Insulin. Eine Überzuckerung zeigt erst Symptome, wenn sie über längere Zeit besteht, daher muss man den Blutzucker laufend messen.

Bei einer Unterzuckerung, also Blutzuckerwerten unter 60mg/dl, müssen sofort Kohlenhydrate zugeführt werden. Das können mehrere Blättchen Traubenzucker oder ein Glas Fruchtsaft oder ein Glas zuckehältige Limo oder zurnot auch eine Scheibe Brot sein.

Anzeichen für eine Unterzuckerung können sein:

Schweißausbrüche

Konzentrationsstörungen

Schwindelgefühl

Übelkeit

Kopfschmerzen

Wenn man nichts gegen die Unterzuckerung tut, dann folgen:

Störungen im Bewegungsablauf

Sehstörungen

Krampfanfälle

Sprachstörungen (lallen als wäre man betrunken)

Bewusstlosigkeit

Grundsätzlich sind sowohl zu hohe, als auch zu niedere Werte schlecht. Wohl jeder Diabetiker hat mal für kurze Zeit zu hohe Blutzuckerwerte, wenn sie dann korrigiert werden, ist das nicht so schlimm.

Unterzuckerungen sind allerdings sehr gefährlich! Eine Unterzuckerung bedeutet, dass der Körper seine Zellen nicht mehr ausreichend mit Zucker versorgen kann. Das wirkt sich sehr schnell auf die Gehirnzellen aus und bewirkt dann die vielen Symptome. Bei jeder Unterzuckerung sterben sehr viele Gehirnzellen. Es ist also notwendig sofort zu handeln bei einer Unterzuckerung!

Ich wünsche deinem Bekannten alles Gute und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

Das Gegenteil ist der Fall! Ein Unterzucker ist brandgefährlich und kann zum Tod führen, während dieses beim erhöhten Zucker nicht der Fall ist. 

Bei einem Notfall mit einem Diabetiker gibt der Notarzt Glucose, niemals Insulin, da es sich eben um einen hypoglykämischen Schock handeln könnte (Unterzucker im gefährlichen Bereich).


Okay, Danke.

Und kann ich dann auch z.B. Cola oder Traubenzucker geben?

Also was gebe ich dann?

Unterzucker = Truabenzucker, Cola etc. ?

Überzucker = Insulin?

@xXFaiLeRXx

Überzucker hat keine Symptome, deshalb ist das Management, sprich messen, so wichtig. Keine Symptome, aber auch langfristig schwere Auswirkungen.

Wenn jemand unterzuckert erscheint, ist Zucker in jeglicher Form in Ordnung. Sobald das Bewußtsein jedoch eingetrübt ist, nichts einflößen, sondern den Notarzt rufen.

Was du schreibst ist richtig. Ein Diabetiker hat zuwenig körpereigenes Insulin, das ausgeschüttet wird um den aus der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut zu entfernen und zu verstoffwechseln. Ob derZucker aus Essen oder oft sehr zuckerhaltigen Getränken kommt, ist egal. Typ 2 Diabetiker haben zuwenig Insulin, Typ 1 Diabetiker gar keins mehr. Bei Typ 2 Diabetiker gibt es Tabletten, die die Insulinproduktion anregen, bei Typ 1 ist das nicht möglich. Unterzuckerung ist aber nicht "besser" , weil da schnell psychische Veränderungen oder Schäden entstehen, Überzuckerung kann man akut bis zu einem gewissen Grad ohne bleibende Schäden vertragen, ist auf Dauer aber für viele Organe schlecht. Und du willst keinem im Zuckerschock bewußtlosen Cola einflößen - dann lieber einmal mehr spritzen. Kommt auch drauf an ob der Betroffene die Stoffwechselentgleisung selber merkt.

Leider nicht denn Insulin liefert ansonsten unsere Bauchspeicheldrüse.Ein Stück Würfelzucker sollte er immer dabei haben falls es mal zu einer Unterzuckerung kommen sollte.Traubenzucker oder Cola kann man auch im Notfall geben.Unsere Essgewohnheiten im Leben sind auch mit daran Schuld das der Diabetes 2 eine Volkskrankheit geworden ist.Diabetes 1 ist ein angeborener Diabetes .Diabeteskranke leben in der Regel 10 Jahre weniger -so sagt mein Doktor.

Was möchtest Du wissen?