der freund der tochter ist nun nur noch bei uns

5 Antworten

Ich würde das Gespräch suchen, zuerst mit eurer Tochter und dann mit ihm. So in die Richtung, euch fällt auf, dass er fast nur noch bei euch ist. Ohne Vorwurf. Das ihr das ja für eure Tochter ganz schön findet, aber ihr euch dann auch mehr Beteiligung an Familienpflichten wünscht. Er soll sich doch bis "Frist setzten" mit eurer Tochter besprechen wie sie sich die Zukunft vorstellen. Wenn sie sich für ein Leben bei euch zu Hause entscheiden, soll er einen Anteil an der Miete übernehmen, sich an den Lebenshaltungskosten beteiligen (Essen, ec.) und im Haushalt mithelfen (putzen, kochen, Müll rausbringen, etc.). Das solltet ihr dann aber auch konsequent einfordern.

Du musst ihn einspannen, wenn er sich schon beu euch eingenistet hat. Tapezieren, streichen, putzen. Volles Programm eben. Wenn er was taugt, macht er es gerne. Wenn nicht, geht er von alleine.

Schwierig! Ihm geht´s doch gut, wozu sollte er was an der Situation ändern? Vielleicht ist die Tochter helle genug um das frühstmöglich zu erkennen und eine Entscheidung zu treffen.

Den Kerl würde ich vor die Tür setzen, aber sofort! Du hilfst ihm und deiner Tochter in keiner Weise, wenn du diesen Zustand weiter hinnimmst. Im Gegenteil: Du machst dich mitverantwortlich, wenn er sich weiterhin so gehenlässt und wie ein Schmarotzer bei euch lebt. Wie soll er denn lernen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, wenn es ihm so bequem gemacht wird? Nicht mal bei meinen eigenen Kindern hätte ich solch einen Zustand erduldet.

Richtig ist es nicht, dass er, so wie du sagst, bei euch "rumhängt". Offensichtlich fühlt er sich sehr wohl bei euch. Wenn ihr es nicht ansprecht, wird das ewig so weiter gehen. Am besten, wenn alle da sind, sich an einem Tisch setzen und darüber reden wie es weiter gehen soll. Die Fakten müssen schon auf dem Tisch.

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